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Test Grey Goo: Goommand & Conquer

Minimalistisch und fordernd: Grey Goo orientiert sich an Klassikern des Strategie-Genres wie C&C. Der Ansatz von Entwickler Petroglyph Games ist manchmal etwas zu simplifiziert - Grey Goo überzeugt dank aggressiver künstlicher Intelligenz, kluger Geschichte und abwechslungsreicher Missionen dennoch.

Artikel veröffentlicht am ,
Grey Goo
Grey Goo (Bild: Marc Sauter/Golem.de)

Sich selbst reproduzierende Naniten-Schwärme als Kundschafter durch schwarze Löcher zu schicken, ist eine blöde Idee - schließlich weiß niemand, was die Grey Goo genannten Materiebrocken am anderen Ende der Galaxie treiben. Einige Jahrhunderte später fliegt die menschliche Rasse ins All und schlittert auf dem Planeten Ecosystem Nine in einen Krieg mit den Beta. Die Alien-Rasse floh einst vor einer alles auslöschenden Macht.

Inhalt:
  1. Test Grey Goo: Goommand & Conquer
  2. KI, Technik und Fazit

Im Verlauf der 15 Missionen umfassenden Kampagne erfahren wir viel über die Beweggründe der Fraktionen, stets verknüpfen schicke Rendersequenzen mit tollen Animationen die Spielabschnitte. Zwar haben wir anfangs gedacht, wir könnten die Handlung vorhersehen, Entwickler Petroglyph Games aber überraschte uns. Die Charaktere handeln glaubwürdig, wenn auch immer mal wieder mit ein bisschen zu viel Pathos.

Im ersten Spieldrittel lenken wir die Geschicke der Beta. Deren Basis besteht aus vielen verstreuten Hubs, an die weitere Gebäude wie eine Catalyst-Raffinerie samt Extraktor angeschlossen werden. Catalyst-Adern, welche die Oberfläche durchbrechen, dienen als einzige Ressource in Grey Goo. Da Hubs nur begrenzt Andockpositionen bieten, müssen wir uns überlegen, ob wir Fabriken für leichte Infanterie, schwere Strahlenpanzer oder getarnte Gleiter koppeln.

Die Menschen hingegen gruppieren im zweiten Drittel ihre Gebäude rund um einen gigantischen Kern - Strukturen, die nicht per Stromleitungen angeschlossen sind, liegen brach. Die Basis entwickelt sich im Verlauf einer Mission daher zu einem Verteidigungsbollwerk. Expansion ist schwierig, da das Synapsengitter nicht durch Wasser, Wälder oder Berge reicht - dafür sind Gebäude und Einheiten teleportierbar.

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Als einzige Fraktion sind die Grey Goo gegen Ende des Spiels immer in Bewegung: Statt Hubs oder einem Kern wabbeln bis zu einem Dutzend monströse Materiebrocken über jegliche Hindernisse hinweg, saugen Catalysts auf und wachsen. Ab einer bestimmten Größe spalten wir einen Naniten-Schwarm ab und lassen ihn Gegner verschlingen oder der Schwarm wandelt sich in Kampfeinheiten um.

  • Die Hand of Ruk ist die Epic-Einheit der Beta (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • Eine noch recht kleine Basis der Menschen (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • Wir attackieren mit den Goo den Energiekern der Menschenbasis (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
Eine noch recht kleine Basis der Menschen (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)

Wir erleben den Konflikt der Beta, Menschen und Goo aus drei Perspektiven - allerdings verzichtet Petroglyph Games darauf, uns die gleiche Mission mit mehreren Fraktionen spielen zu lassen. Die einzelnen Abschnitte der Kampagne sind abwechslungsreich: Mal versuchen wir, eingekesselte Mitstreiter zu beschützen, retten Flüchtlinge, schleichen getarnt durch Wälder oder erwehren uns zurückgedrängt verzweifelt einer feindlichen Übermacht.

Nebenaufgaben sorgen für zusätzlichen Anreiz, dafür mangelt es in den meisten Missionen an Überraschungen und - bis auf eine Ausnahme - an denkwürdigen Erlebnissen. Weder deckt das Spiel im Verlauf einer Mission weitere Teile der Karte auf wie einst in Supreme Commander noch gibt es plötzliche Ziele - schade.

KI, Technik und Fazit 
  1. 1
  2. 2
  3.  


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Dwalinn 10. Feb 2015

Zumal die Spieldauer doch total Banane ist und mittlerweile selbst bei Single RPGs nichts...

DD6VD 09. Feb 2015

29.89¤ gibt es das hier : https://www.instant-gaming.com/de/713-kaufen-key-steam-grey...

achtundvier 08. Feb 2015

Videos sind bei mir auch in Deutsch kp welche Version du da hast . die story ok Grafik...

Koto 08. Feb 2015

@bärllorT Genau das meine ich. Starcraft ist sehr hektisch. Spiele da lieber Generals...

Omnibrain 06. Feb 2015

Ging mir auch so - habs gleich wieder zurück gegeben. Nach der 3. Mission 0 Lust gehabt...


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