Test Godus: Der Gott der Langeweile

Peter Molyneux lässt den Spieler in Godus auf iOS wieder als Gott antreten. Schade, dass sich der Arbeitsalltag eines Allmächtigen als ganz schön eintönig herausstellt.

Artikel veröffentlicht am ,
Godus auf iOS
Godus auf iOS (Bild: Screenshot Golem.de)

Zusammen mit seinem Entwicklerstudio 22 Cans hatte Molyneux im Jahr 2012 eine erfolgreiche Kickstarter-Kampagne für Godus gestartet, seit einigen Monaten steht auch eine kostenpflichtige PC-Version als Early-Access-Edition bei Steam zum Download - und hat dort bisher reihenweise negative Kritiken eingeheimst. Viele Spieler kritisieren vor allem die mit zahlreichen Wartezeiten daherkommende Spielmechanik, die an ein Free-to-Play-Spiel für Smartphones erinnert. Godus war allerdings von Beginn an auch als Mobilgame angekündigt. Die iOS-Version steht nun seit dem 7. August 2014 bei iTunes zum Download bereit.

Inhalt:
  1. Test Godus: Der Gott der Langeweile
  2. Echte Euros und das Fazit

Auf iPhone und iPad beginnt Godus vielversprechend: In einem sehr ausführlichen Tutorial werden dem Spieler zuerst zwei Menschen präsentiert, die nur von ihm vor der großen Flut gerettet werden können. Die Rettung selbst gestaltet sich dann problemlos: einfach per Finger auf dem Touchscreen die Erde verformen - fertig ist das rettende Land und damit der Grundstein für eine hoffentlich bald prosperierende und sich immer weiter entwickelnde Population.

  • Godus für iOS (Screenshots: Golem.de)
  • Godus für iOS
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  • Godus für iOS
  • Godus für iOS
  • Godus für iOS
  • Godus für iOS
  • Godus für iOS
Godus für iOS (Screenshots: Golem.de)

Allerdings verbringt der Spieler die nächsten Stunden mit kaum etwas anderem als Bodenformungsübungen: Immer wieder müssen Ebenen vergrößert, kleine Seen geschlossen und Hindernisse wie Felsen oder Bäume entfernt werden, um das Land zugänglicher zu machen oder neuen Raum zu schaffen, auf dem die eigenen Schützlinge dann Häuser bauen können.

Die Formung der Welt per Finger gestaltet sich nicht so einfach und intuitiv, wie es etwa per Maus möglich wäre. Immer wieder kommt es vor, dass an der falschen Stelle Erde bewegt wird und korrigiert werden muss - die Bedienung ist teils hakelig und ungenau.

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Ebenfalls unschön: Die göttliche Macht ist zu Beginn äußerst eingeschränkt. Rasenflächen etwa lassen sich erst nach einiger Zeit bearbeiten, weil dafür Glaube benötigt wird. Und den muss sich der Spieler erst erarbeiten, was im späteren Spielverlauf immer wieder zu sehr langen Wartezeiten führt. Einzige Möglichkeit, diese Zwangspausen zu umgehen, ist ein Besuch im Shop, wo echtes Geld in verschiedene Glaubenspakete investiert werden kann.

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Echte Euros und das Fazit 
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Gefüllter... 15. Aug 2014

Und ohne Google+ Account ist es im Play Store nicht möglich zu bewerten. Tja gut zu...

Gefüllter... 15. Aug 2014

Mag sein, Molyneux hat es schon immer geschafft mit seinen vollmundigen Versprechen...

half a dollar 15. Aug 2014

Molyneux ist und bleibt ein Dummschwätzer. A sagen und B machen...

Pflechtfild 15. Aug 2014

Auf dem iPad ist es ebenso nervig in der Bedienung. Wobei das hier gewohnte 1-Finger...



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