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Test Global Offensive: Counter-Strike halt...

Neue Extras wie der Molotowcocktail, sinnvoll überarbeitete Karten wie "de_dust" und frische Modi wie Waffenrennen: klingt nach einem generalüberholten Counter-Strike. Trotzdem wirkt Global Offensive eher wie ein mittelgroßes Update - Golem.de hat unter anderem die Konsolenversion ausprobiert.

Artikel veröffentlicht am ,
Counter-Strike Global Offensive
Counter-Strike Global Offensive (Bild: Valve Software)

Auf einem kleinen italienischen Palazzo gehen seltsame Dinge vor sich: Eine Handvoll vermummter Figuren steht da. Erst mit schweren Waffen, dann haben plötzlich alle ein Kampfmesser in der Hand, und anschließend stürmen sie im Laufschritt eine sanft geschwungene Treppe hoch. Nach ein paar Metern gehen sie in die Hocke, dann haben alle wieder Gewehre in der Hand, dann fallen ein paar Schüsse - und wenig später geht das Ganze von vorne los. Veteranen von Counter-Strike wissen natürlich, dass es sich um eine Partie auf der klassischen Map "Italy" handelt.

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Neu in Global Offensive ist allerdings die etwas bessere Grafik als in früheren Versionen der gleichen Karte. Und dass wir im Schnellspielmodus mit ausreichend Geld auch für dicke Knarren vom Start weg angetreten sind - auf der Xbox 360. Zwar gab es 2003 schon einmal ein Counter-Strike für die Xbox. Aber nun bietet Valve parallel mit der Version für Windows-PC und Mac OS eben auch eine Fassung für die Microsoft-Konsole sowie für die Playstation 3 an. Wichtigste Unterschiede: Statt 30 passen nur zehn Antiterroristen und Terroristen auf einen Server, und es gibt keine Unterstützung für Modifikationen.

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Counter-Strike Global Offensive

Wer den Umgang mit einem Controller geübt ist, kann durchaus Spaß mit der Konsolenversion haben. Die Server sind ausreichend voll, und das bei Weitem nicht nur mit Einsteigern. Im Gegenteil: Es gibt genug menschliche Spieler, die auch mit Gamepad auf größere Entfernung in gefühlten Sekundenbruchteilen einen Headshot hinbekommen. Die Belegung der Tasten ist gelungen, die Steuerung funktioniert gut - trotzdem haben wir nach kurzer Zeit dann doch wieder zu Maus und Tastatur auf dem PC gegriffen.

18 Karten und 45 Waffen

Insgesamt bietet CS:GO 18 Karten, acht davon sind neu. Die anderen wurden nicht nur grafisch aufgepeppt, sondern an einigen Stellen auch inhaltlich überarbeitet. So gibt es in Dust einen Treppenaufgang, den Scharfschützen nun längst nicht mehr so einfach ins Visier nehmen können wie früher - sinnvolle Änderungen, an die sich aber gerade Veteranen erst gewöhnen müssen. Es gibt 45 Kampfgeräte, acht davon sind neu. Vor allem aber gibt es vier neue Spezialobjekte. Etwa einen Molotowcocktail, mit dem man ein kleines Gebiet für kurze Zeit unter Feuer setzen kann, sowie eine Tarngranate, die Schüsse vortäuscht und auf der Minimap einige nicht existierende Gegner einzeichnet.

Außerdem gibt es die neuen Spielmodi Waffenrennen und Zerstörung, die beide zum Arsenalmodus gehören, der wiederum auf dem schon länger bekannten Gungame basiert, aber auch schon aus anderen Spielen bekannt sind. In Waffenrennen etwa bekommt man sofort nach jedem Abschuss die nächststärkere von 26 Waffen in die Hand gedrückt - was teils so schnell geht, dass man den Wechsel gar nicht so richtig mitbekommt. Wer dann mit der letzten Waffe, dem Dolch, zuerst einen Gegner erledigt, hat die Runde gewonnen.

10.000 tote Bots

Wer mag, kann zum Üben gegen Bots antreten. Die verhalten sich recht geschickt und gelten offiziell für die Statistiken und Erfolge als reguläre Gegner - nur in den unteren beiden Schwierigkeitsgraden nicht. So ist es nicht möglich, richtig einfach ein Achievement wie "Kriegsgott" freizuschalten, für das man immerhin 10.000 Feinde über den virtuellen Jordan schicken muss; allerdings sind die Bots auch in der Stufe "Normal" keine allzu große Herausforderung.

Counter-Strike: Global Offensive ist als Download für Windows-PC und Mac OS über Steam, für Xbox 360 und Playstation 3 im Marktplatz des jeweiligen Netzwerks erhältlich; plattformübergreifende Matches sind übrigens nicht möglich. Die Preise liegen zwischen 14 und 15 Euro. Die Bildschirmtexte sind übersetzt, die Sprachausgabe - etwa im kurzen, nett gemachten Trainingsparcours - liegt im englischen Original vor. Von der USK hat CS:GO wie seine Vorgänger eine Freigabe ab 16 Jahren erhalten.

Fazit

So etwas wie Counter-Strike: Global Offensive kann man im Grunde kaum kritisieren. Trotz Verbesserungen nicht mehr zeitgemäße Grafik? Mag sein, sagen Serienveteranen da zu Recht - aber das ist im Grunde egal, und so läuft das Ding auch auf älterer Hardware. Kaum Neuerungen - stimmt irgendwie auch, aber warum sollte Valve etwas so Bewährtes grundlegend verändern, zumal das Preis-Leistungs-Verhältnis wirklich okay ist? Und trotzdem: Wir haben den Eindruck, dass die Serie mit CS:GO auf der Stelle tritt, und dass sich die Begeisterung innerhalb der Community von vor ein paar Jahren auch mit der jüngsten Ausgabe eigentlich nicht wieder einstellt.

Trotzdem führt für aktive Spieler von Counter-Strike früher oder später kein Weg daran vorbei, die rund 15 Euro für Global Offensive zu investieren. Wegen der zu erwartenden Mods, wegen der durchaus sinnvollen Neuerungen - aber vor allem, weil der Rest der Spielerwelt auch zu CS:GO wechseln dürfte und man ja nicht alleine auf dem Server stehen möchte.



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IrgendeinNutzer 08. Mär 2013

Um das mal aktuell zu halten, die letzten und kommenden Updates schrauben viel daran...

Insomnia88 04. Sep 2012

Liegt vllt. daran, dass du dann schon jahrelange Erfahrung in dem Bereich hast. Gib...

Hu5eL 03. Sep 2012

Andere Gründe: Selbst wenn der Supp eingestellt wird ist es möglich eigene Server...

Hu5eL 03. Sep 2012

Settings.. Seitem ich das "Rohdaten nutzen" (glaube) ausgestellt habe, ist das Problem weg.

axx12 28. Aug 2012

So ein bullshit... Gute AWP Spieler machen im war einiges aus. Ein guer AWP Spieler hat...


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