• IT-Karriere:
  • Services:

Test Gauntlet: Des Schlächters neue Kleider

Das erste Gauntlet veröffentlichte Atari 1985 und legte damit den Grundstein für unterhaltsames Dungeon-Geschnetzel und spätere Spiele wie Diablo. Jetzt laden Warner Bros und die Entwickler Arrowhead Game Studios erneut ins Verlies - und setzen dabei durch und durch auf traditonelle Gameplay-Werte.

Artikel veröffentlicht am ,
Gauntlet
Gauntlet (Bild: Warner Bros.)

Ein einfach gestricktes Menü, ein direkter Einstieg ins Spiel: Das neue Gauntlet legt keinen großen Wert auf eine pompöse Inszenierung, sondern wirft den Spieler sofort in den Dungeon. Dort darf er sich zunächst mit den Eigenheiten der einzelnen Kämpfer vertraut machen - die identisch sind mit den vier Charakter-Typen aus dem Arcade-Klassiker. Als Krieger, Zauberer, Walküre oder Elf darf ins Gefecht gezogen werden, wobei alle vier über unterschiedliche Attacken verfügen: Der Krieger haut schnell und kompromisslos mit der Axt zu, der Zauberer verfügt über diverse, per Tastenkombination auslösbare Magie-Angriffe, der Elf ist schnell und hat einen Bogen, die Walküre kann mit ihrem Schild werfen.

Stellenmarkt
  1. IDS GmbH, Ettlingen
  2. Allianz Lebensversicherungs - AG, Stuttgart

Während Elf und Zauberer am besten aus der Ferne attackieren, stürzen sich Walküre und Krieger in den Nahkampf - was zu direkterer Action, aber auch zu mehr Gefahr und schnellerem eigenen Schaden führt. Der Wechsel zwischen den einzelnen Charakteren bringt also eine spürbare Spiel-Veränderung mit sich. Eine Fortentwicklung der Charaktere im Sinne echter Rollenspiele gibt es nicht; dafür dürfen im Spielverlauf Unmengen von Gold eingesammelt und ein paar neue Extras wie Spezialangriffe ausgerüstet werden.

Der Spielverlauf von Gauntlet ist komplett linear und überraschungsarm - es geht von Raum zu Raum, und in jedem neuen Szenario müssen alle Feinde inklusive einiger mächtiger Bossgegner erledigt werden, bevor der nächste Schlüssel und damit der Zugang zum nächsten Schauplatz freigegeben wird. Zwar gilt es, teils kleinere Rätsel zu lösen, um in Geheimräume zu kommen, zudem sind die Gegnertypen recht einfallsreich - von der kleinen Mumie und dem Dämon bis zum Sensenmann. Trotzdem ist das alleine auf Dauer eintönig. Gauntlet entfaltet seinen Charme vor allem dann, wenn online oder offline an einem PC mehrere Mitspieler gemeinsam ins Gefecht ziehen, zumal das Spiel einen geschickten Mix aus Kooperation und Wettbewerb bietet. Mächtigere Gegner lassen sich oft nur durch gemeinsames Vorgehen erledigen; gleichzeitig ist es ein Vergnügen, dem Mitspieler Gold oder Brathähnchen wegzuschnappen und früher Zugang zu Spezialfähigkeiten zu erhalten.

  • Gauntlet
  • Gauntlet
  • Gauntlet
  • Gauntlet
  • Gauntlet
  • Gauntlet
  • Gauntlet
  • Gauntlet
  • Gauntlet
  • Gauntlet
  • Gauntlet
  • Gauntlet
  • Gauntlet
  • Gauntlet
Gauntlet

Gauntlet kann mit Maus und Tastatur gesteuert werden - Attacken werden dann unter anderem per Maus-, Shift- und Leertasten aktiviert. Intuitiver und besser funktioniert das Spiel allerdings per Gamepad. Optisch ist der Titel naturgemäß hübscher als das Original, aber nicht wirklich auf der Höhe der Zeit - Vorliebe für einen gewissen Retro-Charme sollte schon vorhanden sein. Der spezielle Humor sorgt dafür für den einen oder anderen Lacher.

Gauntlet ist ab sofort für Windows-PC als Download auf Steam erhältlich und kostet 19,99 Euro. Das Spiel ist von der USK ab 12 Jahren freigegeben.

Fazit:
Die Gauntlet-Neuauflage bleibt den Prinzipien des Arcade-Klassikers treu: Unkomplizierte, schnelle Action mit Unmengen von Gegnern, Beute und Humor. Für eine kurze und unterhaltsame Schnetzel-Runde am Abend lohnt sich ein Besuch im Verlies immer mal wieder, lang anhaltende Motivation hat Gauntlet zumindest für Solo-Spieler allerdings nicht zu bieten. Wer mit Freunden oder online spielt, wird hingegen häufiger mal die Verliese aufsuchen - und dabei einigen Spaß haben.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-66%) 16,99€
  2. 20,49€
  3. (-70%) 5,99€
  4. (-80%) 9,99€

MrBrown 30. Sep 2014

Naja, "weiter" ist relativ. Wenn man heute mit einem XInput-Emulator sein Gamepad einmal...

MrBrown 30. Sep 2014

Dann kommt der No-Steam-Patch eben von Razor1911 oder wie sie alle heißen. Wenn Valve...

Nolan ra Sinjaria 28. Sep 2014

Hack&Slay-Titel werden aber meist als Actionrollenspiele gehandelt und das hat er auch...

EynLinuxMarc 27. Sep 2014

Hmm aber als Magier kann ich doch die Mitarbeiter dazu bringen das sie das für mich...

Cyber1999 26. Sep 2014

Really!!!


Folgen Sie uns
       


Apple iPad 7 - Fazit

Apples neues iPad 7 richtet sich an Nutzer im Einsteigerbereich. Im Test von Golem.de schneidet das Tablet aufgrund seines Preis-Leistungs-Verhältnisses sehr gut ab.

Apple iPad 7 - Fazit Video aufrufen
Echo Dot mit Uhr und Nest Mini im Test: Amazon hängt Google ab
Echo Dot mit Uhr und Nest Mini im Test
Amazon hängt Google ab

Amazon und Google haben ihre kompakten smarten Lautsprecher überarbeitet. Wir haben den Nest Mini mit dem neuen Echo Dot mit Uhr verglichen. Google hat es sichtlich schwer, konkurrenzfähig zu Amazon zu bleiben.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Digitale Assistenten Amazon verkauft dreimal mehr smarte Lautsprecher als Google
  2. Googles Hardware-Chef Osterloh weist Besuch auf smarte Lautsprecher hin
  3. Telekom Smart Speaker im Test Der smarte Lautsprecher, der mit zwei Zungen spricht

Jobs: Spielebranche sucht Entwickler (m/w/d)
Jobs
Spielebranche sucht Entwickler (m/w/d)

Die Hälfte aller Gamer ist weiblich. An der Entwicklung von Spielen sind aber nach wie vor deutlich weniger Frauen beteiligt.
Von Daniel Ziegener

  1. Medizinsoftware Forscher finden "rassistische Vorurteile" in Algorithmus
  2. Mordhau Toxische Spieler und Filter für Frauenhasser

Videoüberwachung: Kameras sind überall, aber nicht überall erlaubt
Videoüberwachung
Kameras sind überall, aber nicht überall erlaubt

Dass Überwachungskameras nicht legal eingesetzt werden, ist keine Seltenheit. Ob aus Nichtwissen oder mit Absicht: Werden Privatsphäre oder Datenschutz verletzt, gehören die Kameras weg. Doch dazu müssen sie erst mal entdeckt, als legal oder illegal ausgemacht und gemeldet werden.
Von Harald Büring

  1. Nach Attentat Datenschutzbeauftragter kritisiert Hintertüren in Messengern
  2. Australien IT-Sicherheitskonferenz Cybercon lädt Sprecher aus
  3. Spionagesoftware Staatsanwaltschaft ermittelt nach Anzeige gegen Finfisher

    •  /