Test Fitbit Charge 5: GPS-Signal verzweifelt gesucht

Die Charge 5 - das erste Wearable von Fitbit nach der Übernahme durch Google - macht wegen eines technischen Problems wenig Spaß.

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Das Standard-Zifferblatt des Fitbit Charge 5
Das Standard-Zifferblatt des Fitbit Charge 5 (Bild: Peter Steinlechner/Golem.de)

Es ist eine kleine, aber potenziell feine Premiere: Erstmals haben Google und Fitbit als gemeinsames Unternehmen ein Wearable auf den Markt gebracht. Dabei handelt es sich um den Fitbit Charge 5 - das traditionell wichtigste und wohl mit Abstand bekannteste Produkt von Fitbit.

Inhalt:
  1. Test Fitbit Charge 5: GPS-Signal verzweifelt gesucht
  2. Fitbit Charge 5: Verfügbarkeit und Fazit

Auf den Einsatz von Googles Wear OS haben die Entwickler verzichtet, stattdessen kommt ein eigenes Betriebssystem zum Einsatz, das unter "Info" in den Einstellungen nicht näher spezifiziert wird.

Die wichtigste Neuerung des Charge 5 ist ein AMOLED-Bildschirm mit einer Helligkeit von bis zu 450 Nits - das ist mehr als doppelt so viel wie die 200 Nits des Vorgängers. Das Display ist außerdem mit 1,04 Zoll rund 10 Prozent größer als beim Vorgänger, die Pixeldichte beträgt 326 ppi.

Das Bildschirmchen war beim Test immer sehr gut ablesbar, auch bei Sonnenlicht - allerdings sind uns einige Schriften viel zu klein, insbesondere bei sportlicher Bewegung. Die Aktivierung per Geste funktioniert nur mäßig gut, oft mussten wir das Handgelenk mehrfach sehr ruckartig umdrehen.

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Der Charge 5 hat keine Tasten - die beiden Leisten an der Seite sehen zwar so aus, dienen aber einem anderen Zweck. Stattdessen können wir das Display auch mit (sehr!) festem Anklopfen zum Leuchten bringen. Die Steuerung erfolgt dann mit den üblichen Wischgesten, was insgesamt gut funktioniert.

Eine weitere Neuerung des Charge 5 ist offensichtlich ein neues GPS-Modul - oder zumindest ist es gegenüber dem Vorgänger anders angebracht. Wir haben damit massive Probleme gehabt: Wenn wir den Fitnesstracker vor einer Laufrunde oder Radfahrt wie üblich möglichst frei und still in die Luft halten, damit die Satellitensignale empfangen und analysiert werden können, passiert bei uns minutenlang nichts.

Nach einiger Zeit sind wir dann darauf gekommen, dass wir die Rückseite des Geräts hochheben müssen - wie, das zeigen wir in der Galerie. Dann hatte der Charge 5 innerhalb weniger Sekunden den GPS-Empfang bestätigt.

  • Nur so findet die Fitbit Charge 5 ein GPS-Signal - so wollen wir aber nicht laufen und radfahren. (P. Steinlechner / Golem.de)
  • Das von der Charge 5 aufgezeichnete GPS-Signal ist ungenau und unvollständig. (P. Steinlechner / Golem.de)
  • Hier die exakt gleiche Aktivität, aufgezeichnet mit einer Garmin Fenix 6 Pro. (P. Steinlechner / Golem.de)
  • Mit diesem Symbol starten wir die Sporteinheiten. (P. Steinlechner / Golem.de)
  • Die Touch-Steuerung klappt gut. (P. Steinlechner / Golem.de)
  • Auf der Rückseite befindet sich der Herzfrequenzsensor. (P. Steinlechner / Golem.de)
  • Das magnetische Ladeteil hält recht fest. (P. Steinlechner / Golem.de)
  • Die Schließe erinnert vage an die Apple Watch. (P. Steinlechner / Golem.de)
  • Die Hauptseite der guten Fitbit-App für iOS (Android ebenfalls verfügbar). (Bild: Fitbit / Screenshot: Golem.de)
  • Die Schlafanalyse von Fitbit misst sehr genau. (Bild: Fitbit / Screenshot: Golem.de)
Nur so findet die Fitbit Charge 5 ein GPS-Signal - so wollen wir aber nicht laufen und radfahren. (P. Steinlechner / Golem.de)

Bei unseren Touren hat das Gerät dann aber früher oder später das Signal wieder verloren, sodass unsere Aufzeichnungen im Grunde unbrauchbar waren; in der Galerie haben wir Vergleichsbilder der gleichen Aktivität mit einer ordnungsgemäß funktionierenden Sportuhr und dem Charge 5.

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Alternativ können wir das Wearable mit dem Smartphone koppeln und die Route über dessen GPS-Modul aufzeichnen, was problemlos geklappt hat.

Eine kurze Suche im Netz hat ergeben, dass der unter anderem auf sportliche Wearables spezialisierte Blogger DC Rainmaker mit dem Fitnesstracker recht ähnliche Probleme hatte wie wir. Es finden sich aber auch ein paar Tests und Bewertungen, in denen keine Schwierigkeiten gemeldet werden. Wir würden bis zur finalen Klärung warten.

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Fitbit Charge 5: Verfügbarkeit und Fazit 
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