Test Fibble: Cryteks Angriff auf Angry Birds

Ein gut gelaunter Knuddel-Außerirdischer statt fieser Aliens, Denksport statt Action: Mit Fibble, einem physikbasierten Puzzlespiel für iOS, verlässt Crytek sein gewohntes Crysis-Terrain.

Artikel veröffentlicht am ,
Fibble
Fibble (Bild: Crytek)

Der arme Fibble: Da schläft der orangerote Außerirdische gemütlich in seinem Raumschiff - und dann knallt das Ufo prompt erst auf eine leere Coladose im All und Fibble anschließend im Sturzflug auf den Planeten Erde. Das hat allerdings keine Katastrophe zur Folge, stattdessen muss der Spieler den Helden vom fremden Stern in vorerst vier Abschnitte wie Küche und Badezimmer begleiten. Fibble ist der erste Abstecher des Frankfurter Entwicklerstudios Crytek ins Lager der Casual Games. Das Programm entstand in der Niederlassung in Budapest. Angaben zur verwendeten Engine liegen nicht vor - die Cry Engine 3 oder eine andere 3D-Engine aus dem Hause Crytek kommen offensichtlich nicht zum Einsatz.

Stellenmarkt
  1. IT Service Delivery Manager (m/w/d)
    nora systems GmbH, Weinheim
  2. Informatiker*in, Informationstechniker*in, Elektrotechniker*in mit Masterabschluss o. ä. (w/m/d)
    DLR Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V., Oberpfaffenhofen
Detailsuche

Spielerisch erinnert Fibble an eine Mischung aus Angry Birds, Minigolf, Flipper und Holylabyrinth - Letzteres sind diese Dinger, in denen man eine Kugel durch Kippen von Oberflächen durch ein Labyrinth rollen lässt. Statt der Kugel rauscht in Fibble der kleine Alien durch 30 vorgegebene Kurse bis ins Ziel. Zum Start lässt der Spieler ihn wie bei Angry Birds durch eine Art Steinschleuder losschnalzen, bei der Richtung und Geschwindigkeit frei wählbar sind. Auf der ersten, einfachsten Karte saust Fibble dann direkt ins Ziel.

  • Per Drag-and-Drop kann der Spieler einen Kumpel von Fibble auf der Strecke platzieren.
  • Mit einem Touch zum richtigen Zeitpunkt katapuliert ein Helfer Fibble nach oben.
  • Das Hauptmenü erlaubt Zugriff auf derzeit 30 Karten.
  • Fibble in einer Zwischensequenz
  • Der Spieler bestimmt Richtung und Geschwindigkeit, mit der Fibble startet.
  • Die Level schaltet der Spieler nacheinander frei.
  • Ähnlich wie bei Angry Birds gibt es einen bis drei Sterne pro Level.
Per Drag-and-Drop kann der Spieler einen Kumpel von Fibble auf der Strecke platzieren.

Anschließend wird es nach und nach immer komplizierter: Beispielsweise holt der Alien nur dann neuen Schwung und kommt um Ecken, wenn man ihn auf rückfedernde Oberflächen prallen lässt. Später lässt sich durch Bewegungen des iPads oder iPhones unter anderem die Richtung beeinflussen, in die Fibble rollt. Besonders wichtig sind aber seine Kumpel: Wenn der Spieler etwa den Bildschirm im richtigen Moment antippt, sorgt einer der außerirdischen Freunde dafür, dass Fibble auf eine höher gelegene Ebene springt.

Die Grafik ist liebevoll und detailreich gestaltet. Fibble und die anderen Figuren sind vergleichsweise aufwendig animiert - der kleine Außerirdische wirft sich in allerlei mehr oder weniger putzige Posen. Dazu kommen Kamerafahrten bei jedem neuen Level (die auch abgebrochen werden können), die einen Überblick über die Herausforderungen geben, aufwendig vorgerenderte Zwischensequenzen und immer wieder mal nette grafische sonstige Spielereien. Das hat allerdings einen Preis: Die Ladezeiten der Level sind auch auf schneller iOS-Hardware vergleichsweise lang und können etwa auf einem iPhone 4S auch mal deutlich über fünf Sekunden betragen. Die Menüs erinnern in Aufteilung und Grafikstil übrigens deutlich an Angry Birds.

Golem Akademie
  1. IT-Fachseminare der Golem Akademie
    Live-Workshops zu Schlüsselqualifikationen
  2. 1:1-Videocoaching mit Golem Shifoo
    Berufliche Herausforderungen meistern
  3. Online-Sprachkurse mit Golem & Gymglish
    Kurze Lektionen, die funktionieren
Weitere IT-Trainings

Fibble ist für iPhone und iPod touch für 1,59 Euro sowie in einer separat erhältlichen iPad-Version für 3,99 Euro verfügbar; kostenpflichtige Erweiterungen sind angekündigt. Der Download kostet jeweils rund 245 MByte; das Programm unterstützt das Gamecenter von Apple. Eine Version für Android soll später folgen.

Fazit

In den Credits steht es klar und eindeutig: Fibble stammt tatsächlich von Crytek - selbst wenn es so gar nichts mit dem sonstigen Portfolio des Frankfurter Entwicklerstudios zu tun hat. Da erweckt Epic Games mit Infinity Blade deutlich stärker den Eindruck, auch bei Mobile-Ausflügen ein Interesse an der Stammkundschaft zu haben.

Inhaltlich macht Fibble im Grunde dennoch alles richtig: Die Steuerung ist sehr gut, die Levels bieten viel Abwechslung und originelle Ideen. Sie regen zum Knobeln an und haben so gut wie keine Fruststellen. Das Suchtpotenzial von Fibble finden wir allerdings weniger groß als etwa das von Angry Birds Space. Ebenfalls Geschmackssache ist die Grafik: Fibble ist eines der aufwendigeren iOS-Spiele und glänzt mit viel Farbe, netten Effekten und gut gemachten Zwischensequenzen. Uns ist das Ganze allerdings ein bisschen zu bunt und süß. Wer das generell mag, sollte dem kleinen Alien eine Chance geben.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Der mit dem Blubb 04. Apr 2012

Mich erinnert der Look eigentlich an Micro Machines :-)

march 02. Apr 2012

Naja mich am ehesten an "ich einfach unverbesserlich" die Minions besonders der 3 äugige...

%username% 02. Apr 2012

rofl - jau! :D hatte ich auf so gefühlten 28 disketten gesichtert... es geht doch nichts...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Macbook Pro
Apple bestätigt High Power Mode für M1 Max

Käufer des Macbook Pro mit M1 Max können wohl in MacOS Monterey per Klick noch mehr Leistung aus dem Gerät herausholen.

Macbook Pro: Apple bestätigt High Power Mode für M1 Max
Artikel
  1. Bundesregierung: Autobahn App 2.0 im ersten Quartal 2022 geplant
    Bundesregierung
    Autobahn App 2.0 im ersten Quartal 2022 geplant

    Die Opposition kritisiert die massiven Kosten, Nutzer bewerten die App schlecht. Dennoch soll die Autobahn App nun erweitert werden.

  2. Klage: Google soll E-Privacy und Werbemarkt manipuliert haben
    Klage
    Google soll E-Privacy und Werbemarkt manipuliert haben

    Mehrere US-Bundesstaaten haben Klage gegen Google eingereicht. Das Unternehmen rühmt sich derweil, Regulierungen verlangsamt zu haben.

  3. Silence S04: Günstiges Elektroauto mit herausnehmbaren Akku vorgestellt
    Silence S04
    Günstiges Elektroauto mit herausnehmbaren Akku vorgestellt

    Beim Elektroauto Silence S04 kann der Nutzer den Akku selbst wechseln, wenn dieser leergefahren ist.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Saturn-Gutscheinheft mit Direktabzügen und Zugaben • Nur noch heute: Mehrwertsteuer-Aktion bei MediaMarkt • Roccat Suora 43,99€ • Razer Goliathus Extended Chroma Mercury ab 26,99€ • Seagate SSDs & HDDs günstiger • Alternate (u. a. ASUS ROG Strix Z590-A Gaming WIFI 258€) [Werbung]
    •  /