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Artwork von Far Cry 4
Artwork von Far Cry 4 (Bild: Ubisoft)

Test Far Cry 4: Action und Abenteuer auf hohem Niveau

Artwork von Far Cry 4
Artwork von Far Cry 4 (Bild: Ubisoft)

Ein interessanter Irrer als Oberschurke und eine wunderschöne Bergwelt: Far Cry 4 schickt Spieler als unfreiwillige Freiheitskämpfer in eine Diktatur. Nebenbei bietet das Actionspiel eine ebenso einfache wie geniale Lösung für den Konflikt zwischen Online- und Offline-Kampagne.
Von Peter Steinlechner

Nach 30 Minuten ist alles vorbei: Der irre Diktator des Kleinstaates Kyrat hat uns erst entführt und dann zum Abendessen eingeladen. Zwar sind ein paar Menschen gestorben und andere im Folterkeller verschwunden. Aber wenn wir nach dem Festmahl ein bisschen auf Pagan Min warten, den wahnsinnigen Despoten, der einst unsere Mutter liebte - dann dürfen wir die Asche der verstorbenen Frau Mama ohne Probleme verstreuen. Und das war es dann auch schon. Kein Witz: Wer die Pause nach dem Intro-Festmahl nicht zur Flucht nutzt, sieht in Far Cry 4 nach gut einer halben Stunde den Abspann.

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Aber natürlich suchen wir das Abenteuer! Also schleichen wir aus dem Palast von Pagan Min - und landen sofort in den Armen der Rebellen vom Goldenen Pfad. Für diese Widerstandskämpfer ist die Hauptfigur ein Held, denn ausgerechnet ihre Eltern haben die Organisation einst gegründet. Der Held weiß davon so gut wie nichts, schließlich ist er wohlbehütet im US-Exil groß geworden. Nebenbei: Sein Name lautet Ajay Ghale - viel mehr Persönliches erfahren wir nicht über den Protagonisten, den wir immer aus der Ego-Perspektive steuern. Auch Zwischensequenzen erleben wir grundsätzlich aus seiner Sicht.

  • Die Schergen von Pagan Min brennen eine Siedlung der Rebellen nieder. (Screenshot: Golem.de)
  • Auf einem Übungsplatz der Rebellen trainieren Soldaten. (Screenshot: Golem.de)
  • Sehr viel mehr bekommen wir von der Hauptfigur nicht zu sehen ... (Screenshot: Golem.de)
  • ... und auch Pagan Min taucht trotz seines hohen Unterhaltungswerts zu selten auf. (Screenshot: Golem.de)
  • Im Laden kaufen wir Vorräte, Munition und Waffen. (Screenshot: Golem.de)
  • Einer unserer Verbündeten landet im Folterkeller. (Screenshot: Golem.de)
  • Sabal zeigt uns ein Dorf. (Screenshot: Golem.de)
  • Auf der Übersichtskarte sind vor allem die Wege markiert; den kürzesten zeigt wie in GTA 5 eine Markierung auf der Karte. (Screenshot: Golem.de)
  • Der Talentbaum kennt nur zwei Seiten: Tiger und Elefant. (Screenshot: Golem.de)
  • Ab und zu greifen uns Tiere an - etwa der Adler. (Screenshot: Golem.de)
  • Um mehr Ausrüstung tragen zu können, müssen wir Tiere jagen und ihr Leder verarbeiten. (Screenshot: Golem.de)
  • Im Hauptmenü wählen wir den Modus aus. (Screenshot: Golem.de)
Die Schergen von Pagan Min brennen eine Siedlung der Rebellen nieder. (Screenshot: Golem.de)

Vor dem Start der Kampagne können wir entscheiden, ob wir auf Konsole online oder offline antreten wollen. Ersteres bietet uns die Möglichkeit, einige Abschnitte gemeinsam mit einem Freund zu absolvieren. Falls die Verbindung zu den Servern verloren geht, landet der Spieler in diesem Modus wieder im Hauptmenü. Wenn wir hingegen offline spielen, weist uns nur noch ein einziges Hilfsfenster auf die Koop-Möglichkeiten hin.

Wahlweise komplett offline auf Konsole

So eine Lösung wünschen wir uns auch in anderen Titeln - etwa in Assassin's Creed Unity, um als Solo-Kampagnenspieler gar nicht erst die Einladungen zu Multiplayerpartien oder die nur mit Verbindung zu Uplay zu öffnenden Schatzkisten auf der Karte angezeigt zu bekommen.

Wenn wir fliehen und uns dem Widerstand anschließen, können wir uns abseits der Kampagnenmissionen weitgehend frei in Kyrat bewegen. Das Land gibt es nicht wirklich, es erinnert an eine Mischung aus Tibet, Thailand und Nepal. Den größten Teil von Far Cry 4 verbringen wir in einer Höhe von knapp 2.000 Metern zwischen grasbewachsenen Hügeln, schönen Wäldern, Reisfeldern, Flüssen und kleinen Seen. Die wenigen Siedlungen und Gebäude wirken asiatisch, die Landschaft selbst könnte so ähnlich auch in Europa liegen. Das Inselreich von Far Cry 3 war wesentlich exotischer. Erst nach einigen Stunden gelangen wir in höhere Regionen und damit ins ewige Eis, wo wir einige der spektakulärsten Momente erleben, etwa Flüge im Wingsuit durch enge Felsschluchten.

Angriff auf Funktürme und Außenposten 

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Prypjat 24. Nov 2014

Also das die Personen hochheben habe ich noch nicht gesehen, aber ich habe mal gesehen...

Prypjat 24. Nov 2014

Das kommt hin.

thecrew 24. Nov 2014

Also bei mir läuft es auch TOP. Kann nicht klagen. Und ich habe auch keine...

Prypjat 21. Nov 2014

Du musst den Update Launcher schon mal durchlaufen lassen, dann klappt es auch mit den...

artem 21. Nov 2014

Wirklich furchtbar. Und dann wird man von Ubisoft auch noch gezwungen, den Season-Pass zu...



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