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Artwork von Far Cry 4
Artwork von Far Cry 4 (Bild: Ubisoft)

Chaos-Elefanten und Fazit

Übrigens sorgen auch sonst die großen Tiere für teils beste Unterhaltung: Wir hatten sehr viel Spaß bei der Jagd auf ein Nashorn, das wir in der Nähe einer vielbefahren Brücke gejagt haben und das dabei wildeste Verwüstungen bei Autofahrern und spontan ins Kampfgeschehen eingreifenden Soldaten aller Fraktionen angerichtet hat. Dass die dabei durch das Spiel fliegenden Autos eher an den Goat Simulator als an korrekte Physik erinnern, ist bei derartigen Szenen Teil des Spaßes - obwohl man die Entwickler dafür durchaus auch kritisieren könnte.

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Die sonstige Technik von Far Cry 4 macht einen gelungenen Eindruck. Zum Test hatten wir lediglich die Fassung für die Playstation 4 inklusive des ersten Updates vor uns. Besonders bei der Darstellung der Landschaftsgrafik hat das Programm natürlich deutlich gegenüber den Old-Gen-Vorgängern zugelegt. Die PS4 und die Xbox One berechnen das Spiel laut Ubisoft nativ in einer Auflösung von 1080p (1.920 x 1.080 Pixel) mit 30 fps. Diese Bildrate scheint das Programm auch durchgehend zu halten; uns sind jedenfalls keine Ruckler aufgefallen. Auch sonst scheint es übrigens keine größeren Fehler oder sonstige Bugs zu geben.

  • Die Schergen von Pagan Min brennen eine Siedlung der Rebellen nieder. (Screenshot: Golem.de)
  • Auf einem Übungsplatz der Rebellen trainieren Soldaten. (Screenshot: Golem.de)
  • Sehr viel mehr bekommen wir von der Hauptfigur nicht zu sehen ... (Screenshot: Golem.de)
  • ... und auch Pagan Min taucht trotz seines hohen Unterhaltungswerts zu selten auf. (Screenshot: Golem.de)
  • Im Laden kaufen wir Vorräte, Munition und Waffen. (Screenshot: Golem.de)
  • Einer unserer Verbündeten landet im Folterkeller. (Screenshot: Golem.de)
  • Sabal zeigt uns ein Dorf. (Screenshot: Golem.de)
  • Auf der Übersichtskarte sind vor allem die Wege markiert; den kürzesten zeigt wie in GTA 5 eine Markierung auf der Karte. (Screenshot: Golem.de)
  • Der Talentbaum kennt nur zwei Seiten: Tiger und Elefant. (Screenshot: Golem.de)
  • Ab und zu greifen uns Tiere an - etwa der Adler. (Screenshot: Golem.de)
  • Um mehr Ausrüstung tragen zu können, müssen wir Tiere jagen und ihr Leder verarbeiten. (Screenshot: Golem.de)
  • Im Hauptmenü wählen wir den Modus aus. (Screenshot: Golem.de)
Der Talentbaum kennt nur zwei Seiten: Tiger und Elefant. (Screenshot: Golem.de)

Neben der je nach Spielweise 30 Minuten bis zu mehrere Dutzend Stunden langen Solo-Kampagne gibt es den damit wahlweise verbundenen Koop-Modus, in dem zwei Spieler antreten. Die müssen die Hauptmissionen allein absolvieren, alle Nebenaufgaben dürfen sie aber zusammen angehen. Außerdem gibt es Multiplayer-Arenen, in denen zwei Teams aus jeweils bis zu fünf Mitstreitern gegeneinander antreten.

Far Cry 4 ist für Windows-PC, Playstation 3 und 4 sowie für Xbox 360 und One erhältlich und kostet je nach Plattform und Händler rund 50 bis 60 Euro; die PC-Fassung muss bei Steam oder Origin aktiviert werden und zusätzlich mit Uplay verbunden sein. Neben einer kostenlosen Companion App gibt es für rund 30 Euro einen Season Pass, der nach und nach Zugang zu weiteren Missionen und sonstigen Zusatzinhalten gewährt. Das Spiel erscheint hierzulande komplett in Deutsch. Die Sprachausgabe ist professionell, insbesondere Pagan Min als wichtigste sprechende Person wirkt sogar richtig gut vertont. Far Cry 4 erscheint ohne inhaltliche Schnitte mit einer USK-Altersfreigabe von 18 Jahren.

Fazit

Wer sich in den Welten von GTA 5 oder Assassin's Creed Unity irgendwie beengt fühlt, der sollte einen Abstecher zu Far Cry 4 wagen. Allein schon die Ausmaße der Landschaft sind toll! Selten zuvor hatten wir in einem Spiel ein ähnliches Freiheitsgefühl - und das, obwohl es in einer Diktatur spielt. Es hat uns Spaß gemacht, in bester Wilderermanier mit der MP auf Wildschweinjagd zu gehen, Funktürme zu kapern, Schätze zu suchen und natürlich auch für die Rebellen zu kämpfen.

Bei der Spielmechanik gibt es zwar keine großen Unterschiede gegenüber dem Vorgänger - aber sie sind spürbar. Die KI von Feinden und Tieren hat etwas weniger Aussetzer und wirkt glaubwürdiger. Auch die Menüs und das Charaktersystem gefallen uns besser. Das Sammeln und Bearbeiten von Gegenständen, Waffen und Ausrüstung ist auch minimal unkomplizierter gelöst.

Die Grafik ist sowieso eine Wucht: Die schön texturierten Berge und Täler, die tolle Weitsicht und die vielen kleinen Wind-, Staub-, Licht- und Schatteneffekte ergeben ein sehr stimmiges Gesamtbild. Nur die Bitmap-Berge im Hintergrund sehen etwas künstlich aus.

Die größte Schwäche von Far Cry 4 ist, dass vieles an der Welt so generisch wirkt. Bei einem großen Teil der Wälder und Berge könnte es sich statt ums wilde Kyrat genauso gut um die brave Eifel handeln. Das Exotische kommt uns zu kurz, die Atmosphäre ist beliebig. Das wird noch dadurch verschärft, dass wir nach dem tollen Intro für sehr lange Zeit nichts mehr von Diktator PM zu sehen bekommen und die Rebellenanführer viel zu blass und langweilig sind.

Trotzdem: Wer das Szenario an sich mag und gerne in wirklich offenen Welten unterwegs ist, sollte nach Kyrat reisen. Schließlich gibt es dort mehr als genug interessante Aufgaben und spannende Kämpfe.

 Angriff auf Funktürme und Außenposten

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Prypjat 24. Nov 2014

Also das die Personen hochheben habe ich noch nicht gesehen, aber ich habe mal gesehen...

Prypjat 24. Nov 2014

Das kommt hin.

thecrew 24. Nov 2014

Also bei mir läuft es auch TOP. Kann nicht klagen. Und ich habe auch keine...

Prypjat 21. Nov 2014

Du musst den Update Launcher schon mal durchlaufen lassen, dann klappt es auch mit den...

artem 21. Nov 2014

Wirklich furchtbar. Und dann wird man von Ubisoft auch noch gezwungen, den Season-Pass zu...



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