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Künstlich riesige Spielewelt

Nicht nur beim Herstellen von Ausrüstung, auch in einigen anderen Punkten wirkt Far Cry 3 nicht sehr glaubwürdig. Zwar ist die Haupthandlung packend und mit sehr guten Zwischensequenzen in Szene gesetzt - aber der Rest wirkt teils generisch und beliebig. Botenmissionen etwa nehmen wir an, indem wir uns auf ein sinnlos in der Landschaft herumstehendes Quad-Bike schwingen. Anschließend fahren wir die Route anhand von Leuchtfeuern ab, die irgendwer in der Landschaft verteilt hat.

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Auch der Ausgang der Überfälle auf feindliche Camps hängt in erster Linie vom Zufall ab, weniger von unserem tatsächlichen Können. Wir haben mehrfach erlebt, dass wir immer wieder bei einer solchen Befreiungsaktion nach wenigen Augenblicken von Piraten erschossen wurden. Und bei der leicht genervten, x-ten Wiederholung, bei der wir uns schon gar nicht mehr so richtig Mühe gegeben haben, war der Einsatz - bei dem nach einigen Augenblicken immer Unterstützung durch computergesteuerte Ureinwohner angefahren kommt - nach wenigen Sekunden erfolgreich abgeschlossen, die rote Fahne der Gegner durch unsere blaue ersetzt.

  • Angriff auf ein gestrandetes Schiff
  • Drei Talentbäume gewähren uns mit genug Erfahrungspunkten neue Fähigkeiten.
  • Von hinten können wir Feinde besonders schnell ausschalten.
  • Mit dem Flugdrachen kommen wir besonders schön und schnell vorwärts.
  • Im Waffenladen besorgen wir uns neue Schießprügel und Munition - alternativ gibt es beides bei toten Feinden.
  • Mit den Einwohnern der Insel können wir eigentlich nicht in Kontakt treten.
  • Ähnlich wie in Assassin's Creed 3 erfahren wir viel über die (hier: vollständig erfundene) Welt.
  • Die Steuerung von Autos und anderen Vehikeln ist nicht ganz einfach, aber handhabbar.
  • Am Strand kommt es zu Kämpfen mit einer Patrouille.
  • Im Dorf der Ureinwohner erfahren wir Neues über unsere Freunde.
  • Kampf bei einer der Missionen der Haupthandlung
  • Auf der Übersichtskarte sehen wir, was wir auf der Insel alles tun können.
Im Waffenladen besorgen wir uns neue Schießprügel und Munition - alternativ gibt es beides bei toten Feinden.

Die Missionen der Haupthandlung sind spürbar komplexer. Sie bieten eine meist ganz gelungene Mischung aus offenem Kampf und Schleicheinlagen. Letzteres ist in Far Cry 3 nicht sonderlich schwierig: Wer kniet und sich nicht bewegt, kann sich kurz im Sichtbereich einer Wache aufhalten, ohne dass gleich Großalarm gegeben wird. Für absolvierte Haupt- und Nebenmissionen sowie durch sonstige Aktivitäten bekommen wir Erfahrungspunkte, die wir in drei Talentbäumen in eine Fähigkeit investieren, beispielsweise in verbesserte Regeneration oder höhere Trefferraten. Nett: Die Fortschritte unserer Selbstoptimierung sehen wir anhand zusätzlicher Tätowierungen auf unserem Unterarm.

Reisen mit Hindernissen

Wie im letzten, in Afrika angesiedelten Far Cry 2 verbringen wir einen großen Teil der Spielzeit auf Straßen, denn diese führen zu allen Orten, zu denen keine Schnellreise verfügbar ist, und das sind die meisten. Entweder laufen wir zu Fuß über die Insel oder wir schnappen uns eines der frei herumstehenden Autos, nehmen einen Flugdrachen oder sausen mit dem Motorboot am Ufer entlang.

Zwar gibt es keine festen Straßensperren, aber zwischendurch müssen wir uns immer wieder mal mit patrouillierenden Gegnern auseinandersetzen. Die Kämpfe sind nicht allzu schwierig, trotzdem haben sie einen gewissen Frustfaktor: Es kommt leicht mal vor, dass wir eine Kugel zu viel fangen - oder auch, dass mitten in den Schießereien ein Leopard auftaucht und uns von hinten anfällt. Mit etwas Glück räumt das Biest aber auch mit unseren Feinden auf. Das Programm speichert Checkpoints automatisch, außerdem lässt sich zumindest am PC der Spielstand außerhalb von Missionen manuell sichern.

 Test Far Cry 3: Sandbox-Spiel mit Super-SpinnerMultiplayer, Grafik und Fazit 
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Atalanttore 23. Nov 2012

Far Cry 2 in Afrika war Mist. Keine Kanonenbootfahrten entlang der Küste. Evtl. kaufe ich...

Tyler Durden 22. Nov 2012

1. Halte ich irgendwelche Mods für absolut irrelevant für die Beurteilung, ob ein Spiel...

Charles Marlow 22. Nov 2012

Gut gesagt. Hier scheint's wohl schon wirklich Volk zu geben, das sich willig um seine...

asic 22. Nov 2012

Naja, andere Redakteure haben das Spiel positiver bewertet. Z.b. Kotaku: http://kotaku...

Anonymer Nutzer 22. Nov 2012

Ja, habe ich. Und nun? :)


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