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Test Evolve: Monströses Multiplayer-Spektakel

Die Server laufen, die Waffen der Jäger sind geputzt und ein Riesenbiest hat Appetit: Das Actionspiel Evolve will mit seinem asymmetrischen Multiplayermodus neue Akzente in Onlinegefechten setzen. Golem.de hat sich online und offline ins Gefecht gestürzt.

Artikel von veröffentlicht am
Evolve
Evolve (Bild: 2K Games)

Okay, leugnen hat keinen Sinn mehr. Es ist sowieso für jeden offensichtlich: Wir sind ein Monster. Groß, böse, stark und hungrig. Alle wollen uns an den Kragen. Aber das ist gar nicht so einfach. Selbst mit einem Team aus vier Jägern, das uns in Evolve stellen möchte, machen wir kurzen Prozess. Wir rösten die winzig kleinen Gegner mit unserem Feueratem, bewerfen sie mit Felsbrocken oder springen einfach auf sie drauf!

Inhalt:
  1. Test Evolve: Monströses Multiplayer-Spektakel
  2. Einfach zu lernen und trotzdem taktisch
  3. Mehr Monster und ein Fazit

Ein großes Monster gegen vier Minimenschlein: Das ist eine durchaus faire Angelegenheit, die von Fachleuten und Fans die Bezeichnung "asymmetrischer Multiplayermodus" bekommen hat. "Asymmetrisch", weil zwei radikal unterschiedliche Parteien aufeinandertreffen, und beide dennoch ungefähr gleiche Aussichten auf den obersten Platz auf dem Siegertreppchen haben.

  • Aus Sicht des Spielers wirkt das Monster fast turmhoch. (Screenshot: Golem.de)
  • Bereit: Alle fünf Spieler sind auf dem Server angekommen. (Screenshot: Golem.de)
  • Das Monster kann klettern und weit springen. (Screenshot: Golem.de)
  • Angreifer Markov verfügt unter anderem über ein Blitzgewehr. (Screenshot: Golem.de)
  • Dank der Arena-Fähigkeit des Jägers kann das Monster nicht flüchten. (Screenshot: Golem.de)
  • Das Monster kann einige seiner Fähigkeiten ausbauen. (Screenshot: Golem.de)
  • Mit einem Sprung stürzen sich die Jäger auf den Planeten Shear. (Screenshot: Golem.de)
  • Der Spieler kann festlegen, welche Klasse er bevorzugt - aber manchmal bekommt er doch eine andere zugewiesen. (Screenshot: Golem.de)
  • Die vier Jäger kurz vor dem Start einer Partie (Screenshot: Golem.de)
Aus Sicht des Spielers wirkt das Monster fast turmhoch. (Screenshot: Golem.de)

In Evolve treten also immer fünf Teilnehmer in einer Partie an: Einer steuert das Monster, die anderen einen Trupp aus vier Jägern. Wir haben das erst einmal offline geübt, was in dem Programm der Turtle Rock Studios über den Eintrag "Solo" im Hauptmenü funktioniert. Dort sind die Matches gegen Bots geführt. Eine echte Kampagne mit Story gibt es nicht. Stattdessen können wir einzelne Maps und Modi aufrufen oder eine Folge aus fünf Missionen spielen, die zusammen eine Art Pseudohandlung um eine Evakuierung des Planeten Shear ergeben.

Diese Story ist trotz ein paar sehr kurzer, aber nett gemachter Zwischensequenzen völlig nebensächlich. Viel wichtiger: Im Offlinemodus lässt sich Evolve dank der erstaunlich spielstarken Bot-KI richtig gut erlernen. Die computergesteuerten Teamkameraden erledigen ihren Job ähnlich solide wie das Monster, größere Ausfälle haben wir so gut wie gar nicht beobachtet.

Das Monster kann Nachwuchs bekommen

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Allerdings auch keine auch nur halbwegs fortgeschrittenen Taktiken: So würde es in einem Modus Sinn ergeben, dass sich die vier Jäger in zwei Teams aufteilen, um möglichst schnell die im ganzen Level herumliegenden Eier des Monsters zu zerstören, bevor der Nachwuchs schlüpft - aber dazu sind die Bots nicht in der Lage, stattdessen folgen sie uns. Aber immerhin, das machen sie ganz gut. Wichtig ist das auch, weil die KI-Kämpfer in Onlinepartien anstelle von fehlenden oder ausgestiegenen Spielern antreten.

Nach ein paar Partien im Solomodus sind wir natürlich so schnell wie möglich auch online angetreten. Bislang gibt es übrigens keine nennenswerten technischen Probleme - zumindest mit dem ersten, normalerweise größten Ansturm am Abend des Erstverkaufstags sind die Server klaglos klargekommen, Partien wurden sofort und nach unseren Wünschen erstellt. Warten ist in Evolve übrigens trotzdem angesagt: Es dauert in dem auf der Cry Engine basierenden Programm teils ärgerlich lange, bis die Leveldaten geladen sind und es endlich losgeht.

Der mit Abstand wichtigste Spielmodus heißt Jagd. Die Partien dauern typischerweise zwischen 10 und 20 Minuten. Die Jäger gewinnen, wenn sie das Monster töten. Das Monster gewinnt, wenn es entweder alle Jäger dauerhaft ausschaltet, oder wenn es durch das Fressen von Wildtieren seine dritte und höchste Ausbaustufe erreicht und dann ein Stromrelais zerstört.

Einfach zu lernen und trotzdem taktisch 
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The Howler 17. Feb 2015

Ich habe bisher 47 Wins mit Kraken, bei 0 Toden ^^ (Man findet mich in den Leaderboards...

The Howler 17. Feb 2015

Ich habe das Gefühl dass die meisten hier meckern ohne überhaupt eine Ahnung von den DLCs...

elgooG 16. Feb 2015

Wenn ich zum Vollpreis ein vollständiges Spiel bekomme, das ich auch vorher testen kann...

|=H 13. Feb 2015

Du wirst doch nirgendwo gezwungen Premium, Season Pass oder wie es auch genannt wird...

Dwalinn 13. Feb 2015

Vielleicht ist es ja gar kein Monster.... sondern Manuel Neuer


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