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Einfach zu lernen und trotzdem taktisch

Klingt einfach, ist es auch - aber ein paar Details sorgen für taktische Tiefe. So können wir als Jäger versuchen, das Monster sofort nach dem Start der Partie zu stellen - dann ist es noch relativ klein und ein relativ wehrloses Opfer; einem halbwegs erfahrenen Monster-Spieler dürfte das allerdings nicht passieren.

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Stattdessen wird er erst einmal das Weite suchen, Wildtiere fressen und somit Stärke sammeln. Die Jäger sind solange auf der Jagd: Sie folgen üblicherweise einem kleinen Schnappmaul-Dino namens Daisy, der wie ein Fährtenhund halbwegs zuverlässig in Richtung des Monsters voranstürmt. Trotzdem müssen die Jäger auf Flora und Fauna achten. So sind in der Ferne auffliegende Vögel ein Zeichen dafür, dass dort das Biest unterwegs ist. Das Programm markiert diese Stellen klar sichtbar mit einem Symbol.

  • Aus Sicht des Spielers wirkt das Monster fast turmhoch. (Screenshot: Golem.de)
  • Bereit: Alle fünf Spieler sind auf dem Server angekommen. (Screenshot: Golem.de)
  • Das Monster kann klettern und weit springen. (Screenshot: Golem.de)
  • Angreifer Markov verfügt unter anderem über ein Blitzgewehr. (Screenshot: Golem.de)
  • Dank der Arena-Fähigkeit des Jägers kann das Monster nicht flüchten. (Screenshot: Golem.de)
  • Das Monster kann einige seiner Fähigkeiten ausbauen. (Screenshot: Golem.de)
  • Mit einem Sprung stürzen sich die Jäger auf den Planeten Shear. (Screenshot: Golem.de)
  • Der Spieler kann festlegen, welche Klasse er bevorzugt - aber manchmal bekommt er doch eine andere zugewiesen. (Screenshot: Golem.de)
  • Die vier Jäger kurz vor dem Start einer Partie (Screenshot: Golem.de)
Dank der Arena-Fähigkeit des Jägers kann das Monster nicht flüchten. (Screenshot: Golem.de)

Sobald der eine Monsterspieler und die vier Jägerspieler dann aufeinandertreffen, kommt es zur großen Konfrontation. Als Jäger haben wir dabei je nach Klasse klar definierte Aufgaben: Als Angreifer müssen wir mit unseren Nah- und Fernkampfwaffen sowie mit Minen möglichst viel Schaden verursachen. Als Unterstützer helfen wir dem Angreifer, etwa, indem wir ihm per Strahlenkanone ein Schutzschild zur Verfügung stellen - aber auch, indem wir selbst möglichst viel Schaden austeilen.

Als Jäger ist es unser wichtigster Job, auf Knopfdruck eine Energiekuppel zu errichten, damit das Monster nicht flüchten kann. Und als Sanitäter ist es vor allem an uns, die Kameraden per Energiestrahl zu heilen. Wir finden, dass die Klassen trotz der großen Unterschiede sehr gut ausbalanciert sind und tatsächlich ähnlich viel Spaß machen - halt jede auf ihre eigene Art.

Dicke Brocken zum Werfen

Mit dem Monster ist das ein bisschen anders. Natürlich ist es erst einmal interessant, mit dem Riesenvieh loszustürmen, auf Knopfdruck Feuer zu speien, mit Felsbrocken zu werfen und möglichst viel Chaos anzurichten. Nach den ersten paar Partien hat uns die Rolle des Monsters aber weniger Spaß gemacht. Das liegt vor allem daran, dass seine Steuerung nicht ganz so geschmeidig von der Hand geht, wie wir uns das wünschen würden.

Es sind zwar nur kleine Details, etwa die nicht ganz perfekt kontrollierbaren Sprünge, das etwas hakelige Umblicken oder die gelegentliche Unklarheit, an welchen der (zahlreichen) Steilhänge wir emporklettern können und an welchen nicht. Aber im Vergleich mit der nahzu makellosen Steuerung der Jäger fühlt sich das eben weniger gut an. Ganz subjektiv hatten wir übrigens den Eindruck, dass sich in den Onlinepartien ebenfalls eher wenig Spieler für die Monster entscheiden wollten und oft die KI den Job übernehmen musste.

In dieser für den langfristigen Erfolg von Evolve durchaus wichtigen Frage möchten wir nicht nur unserem subjektiven Eindruck, sondern auch den Entwicklern Raum geben. Und die haben im Rahmen der Beta herausgefunden, dass der Angreifer am beliebtesten war, gefolgt vom Monster - was allerdings auch daran liegen könnte, dass es schlicht jeder Teilnehmer einmal ausprobieren wollte.

Ein paar weitere Zahlen und Fakten zu Evolve in der Kurzfassung: Neben dem Hauptmonster Goliath gibt es noch zwei weitere, die andere Stärken und Schwächen haben. Auch bei den Jägern gibt es insgesamt drei Sets - zwei und drei müssen erst freigeschaltet werden. Sie spielen sich minimal anders, so hat etwa der zweite Angreifer anstelle eines Sturmgewehrs einen kleinen Flammenwerfer am Handgelenk. Gegen Geld gibt es sogar ein viertes Set; dazu mehr am Artikelende.

 Test Evolve: Monströses Multiplayer-SpektakelMehr Monster und ein Fazit 
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The Howler 17. Feb 2015

Ich habe bisher 47 Wins mit Kraken, bei 0 Toden ^^ (Man findet mich in den Leaderboards...

The Howler 17. Feb 2015

Ich habe das Gefühl dass die meisten hier meckern ohne überhaupt eine Ahnung von den DLCs...

elgooG 16. Feb 2015

Wenn ich zum Vollpreis ein vollständiges Spiel bekomme, das ich auch vorher testen kann...

|=H 13. Feb 2015

Du wirst doch nirgendwo gezwungen Premium, Season Pass oder wie es auch genannt wird...

Dwalinn 13. Feb 2015

Vielleicht ist es ja gar kein Monster.... sondern Manuel Neuer


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