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Test Dragon Age Inquisition: Grand Theft Fantasy

Eine riesige Welt, Massen an Nebenmissionen und viel Freiheit: Für Inquisition hat sich Bioware bei so gut wie allen bekannten Openworld-Spielen bedient - und zum Glück trotzdem ein echtes und durchaus komplexes Dragon Age abgeliefert.

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Artwork von Dragon Age Inquisition
Artwork von Dragon Age Inquisition (Bild: Electronic Arts)

Grüne Risse am Himmel sind nicht gut. Klar, es könnte sein, dass ein übermächtiges Wesen seine Hand durchstreckt und Schokopudding für alle verteilt. Aber in so gut wie allen Fantasywelten ist es dann doch so, dass Dämonen und andere Monster durch die Dimensionsverschiebung hopsen und anfangen, die Bevölkerung vor Ort abzumurksen. Und dann stellt sich schnell die Frage: Wer ist schuld?

Inhalt:
  1. Test Dragon Age Inquisition: Grand Theft Fantasy
  2. Heldenalltag und Höhepunkte
  3. Neun Regionen und ein Fazit

In Dragon Age Inquisition deutet alles darauf hin, dass wir schuld sind. Jedenfalls glüht ausgerechnet an unserer Hand ein Mal im Grün der Risse am Himmel. Irgendeine Verbindung muss es also geben - und wir können froh sein, nicht gleich in den ersten Minuten der Handlung im Schnellverfahren verurteilt und gelyncht zu werden.

  • Aus einem grünen Riss ist ein riesiger Dämon geklettert (PS4). (Screenshot: Golem.de)
  • Entscheidungen über die Handlung fällen wir sehr oft in Gesprächsmenüs (PC). (Screenshot: Golem.de)
  • Auf der Weltkarte werden nach und nach immer mehr Regionen freigeschaltet (PS4). (Screenshot: Golem.de)
  • Im Ort Haven begrüßt uns eine Ehrengarde (PS4). (Screenshot: Golem.de)
  • Die Charaktergenerierung erlaubt unzählige Tuningmöglichkeiten - bei Frauen sogar inklusive Make-up (PC). (Screenshot: Golem.de)
  • Am Spielbeginn wählen wir mit schick gemachten Karten unsere Klasse und Rasse (PC). (Screenshot: Golem.de)
  • Auf Knopfdruck frieren wir das Kampfgeschehen ein und erteilen unseren Helden Befehle (PS4). (Screenshot: Golem.de)
  • Im Gewirr der Zauber sind die Markierungen oft kaum erkennbar (PS4). (Screenshot: Golem.de)
  • Die Menüs sind am PC deutlich einfacher zu bedienen (PS4). (Screenshot: Golem.de)
  • Ein Gegner und sein Status - so können wir gezielt reagieren (PS4). (Screenshot: Golem.de)
  • Der Quartiermeister hilft unserer Armee mit Essen und sonstigem Material (PS4). (Screenshot: Golem.de)
  • An einem Kartentisch wählen wir die Region aus (PS4). (Screenshot: Golem.de)
Aus einem grünen Riss ist ein riesiger Dämon geklettert (PS4). (Screenshot: Golem.de)

Natürlich glauben uns dann doch ein paar Entscheidungsträger, und wir dürfen ins große Abenteuer ziehen, um die Fantasywelt Thedas vor dem Bösen zu retten. Wer oder was das ist, erfahren wir übrigens erst relativ spät in der Handlung, die in den ersten Stunden ohne klares Feindbild etwas belanglos und stellenweise wirr wirkt, dann aber an Dramatik gewinnt.

Dass die eigentliche Story erst vergleichsweise spät wirklich interessant ist, wäre bei den ersten beiden - sehr unterschiedlichen - Dragon-Age-Teilen ein echtes Problem gewesen. Doch Inquisition ist anders: Statt stark auf eine Erzählung zu bauen, lebt das neueste Werk von Bioware vor allem von der Handlungsfreiheit und dem Absolvieren von kleineren und größeren Quests in einer weitgehend offenen Fantasywelt.

Durch linearen Prolog bis nach Haven

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Zwar müssen wir uns erst durch einen linearen Prolog kloppen und dann noch längere Zeit in der Stadt Haven verbringen. Aber irgendwann nach zwei, drei Stunden stehen wir dann in einer Region namens Hinterland: Um uns herum stehen saftig grüne Laubbäume, die Sicht nach vorne zeigt Hügel und Felsen. Und der Blick auf die Übersichtskarte erinnert stark an Assassin's Creed, GTA 5 oder Skyrim: Wir sehen ein paar Symbole, die für Nebenquests stehen, sowie eine Markierung mit der aktuellen Hauptaufgabe.

Aus diesen anfangs wenigen Symbolen werden sehr schnell sehr viele. Bei uns war das so: Wir haben rasch einen Auftrag über die Beschaffung von zehn Stück Widderfleisch angenommen. Die Biester lassen sich aber nicht einfach abschlachten, sondern flüchten ziemlich schnell in das nächste Felstal - und wir natürlich hinterher.

Dabei haben wir dann weitere Personen mit Aufträgen getroffen, Briefe mit Hinweisen auf Schätze gefunden oder sind auf Überbleibsel von NPCs mit Quests gestoßen. Nach der ziemlich temporeichen Jagd auf die Widder hatten wir dann zwar eine Mission erledigt, aber um die zehn neue im Tagebuch stehen.

Heldenalltag und Höhepunkte 
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