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Neun Regionen und ein Fazit

Insgesamt kämpfen und abenteuern wir in neun großen, erst nach und nach zugänglichen Regionen. Fast jede bietet mindestens Aufträge für fünf bis sechs Stunden, einige noch deutlich (!) mehr. Neben dem Hinterland mit seinen Bergen und Wäldern kommen wir auch in düstere Sumpfgebiete, eine Wüste mit starken Anklängen an den Grand Canyon sowie eine schicke, sturmgepeitschte Meeresküste. Außerdem sind wir ganz am Anfang in einer Eislandschaft unterwegs und müssen natürlich zahlreiche Höhlen erkunden - die diesmal übrigens individuell von Hand erstellt wurden. Für Abwechslung ist also gesorgt, zumal es auch in den Regionen einige Gebiete mit unterschiedlicher Optik gibt.

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Die allermeiste Zeit sind wir nicht allein unterwegs, sondern in Gesellschaft von drei Begleitern, die wir aus einem Pool von neun vorgefertigten Figuren aussuchen. Im Angebot ist etwa der aus den Vorgängern schon bekannte Zwergenschurke Varric mit seiner Armburst namens Bianca und teils schön zynischen Kommentaren, ein etwas langweiliger Qunari sowie die herrlich schräge und ziemlich durchgeknallte Elfin Sera - der Star im Ensemble.

  • Aus einem grünen Riss ist ein riesiger Dämon geklettert (PS4). (Screenshot: Golem.de)
  • Entscheidungen über die Handlung fällen wir sehr oft in Gesprächsmenüs (PC). (Screenshot: Golem.de)
  • Auf der Weltkarte werden nach und nach immer mehr Regionen freigeschaltet (PS4). (Screenshot: Golem.de)
  • Im Ort Haven begrüßt uns eine Ehrengarde (PS4). (Screenshot: Golem.de)
  • Die Charaktergenerierung erlaubt unzählige Tuningmöglichkeiten - bei Frauen sogar inklusive Make-up (PC). (Screenshot: Golem.de)
  • Am Spielbeginn wählen wir mit schick gemachten Karten unsere Klasse und Rasse (PC). (Screenshot: Golem.de)
  • Auf Knopfdruck frieren wir das Kampfgeschehen ein und erteilen unseren Helden Befehle (PS4). (Screenshot: Golem.de)
  • Im Gewirr der Zauber sind die Markierungen oft kaum erkennbar (PS4). (Screenshot: Golem.de)
  • Die Menüs sind am PC deutlich einfacher zu bedienen (PS4). (Screenshot: Golem.de)
  • Ein Gegner und sein Status - so können wir gezielt reagieren (PS4). (Screenshot: Golem.de)
  • Der Quartiermeister hilft unserer Armee mit Essen und sonstigem Material (PS4). (Screenshot: Golem.de)
  • An einem Kartentisch wählen wir die Region aus (PS4). (Screenshot: Golem.de)
Ein Gegner und sein Status - so können wir gezielt reagieren (PS4). (Screenshot: Golem.de)

Dragon Age Inquisition ist für Windows-PC mit Origin-Pflichtanbindung sowie für Xbox 360 und One und für Playstation 3 und 4 erhältlich. Der Preis liegt je nach Plattform bei rund 50 bis 60 Euro. Unser Test basiert auf der PC- und der PS4-Version mit dem ersten und bislang aktuellsten Patch; über die Technik auf Basis der Frostbite-3-Engine der PC-Fassung hat Golem.de bereits ausführlich berichtet.

Das Rollenspiel erscheint hierzulande vollständig lokalisiert. Die meisten wichtigen Sprecher gefallen uns sehr gut, einige Nebenfiguren wirken aber wie wenig geübte Sprecher. Neben der sehr langen Kampagne gibt es auch einen Multiplayermodus. Inquisition erscheint ohne inhaltliche Schnitte mit einer USK-Altersfreigabe ab 16 Jahren.

Fazit

Auch wenn sich Inquisition ganz schön offensichtlich bei so gut wie jedem Openworld-Spiel von Assassin's Creed bis Skyrim bedient: Bioware hat ein klasse Rollenspiel entwickelt, das sich vom ersten Augenblick an wie ein echtes Dragon Age anfühlt und Fantasyfans für sehr, sehr viele Stunden fesseln kann.

Uns macht es Spaß, Abenteuer in der wunderschönen Welt zu erleben. Wir freuen uns etwa, wenn wir einfach mal einem spektakulär aussehenden Flusstal folgen dürfen - selbst, wenn wir dabei nur eine einfache Sammelaufgabe zu erledigen haben. Wenn es dabei dann doch mehr zu entdecken gibt als erwartet, was in Inquisition gar nicht so selten vorkommt: umso besser!

Gut finden wir auch, dass Bioware kein für jeden zugängliches Einsteiger-RPG produziert hat. Jedenfalls braucht die Haupthandlung lange, um wirklich Sogwirkung zu entfalten. Und wer die Vorgänger nicht kennt, hat ein paar Verständnisprobleme - aber dafür wirkt die Welt von Dragon Age inzwischen eben auch komplex und glaubwürdig.

Auch die Steuerung geht erst alles andere als geschmeidig von der Hand - nicht weil sie schlecht gestaltet wäre, sondern weil die Verwaltung von so vielen Figuren mit ihren Charakterwerten, dem Inventar, dem Tagebuch und der Karte einfach komplex ist.

Ein paar Dinge hätten wir trotzdem gerne anders gestaltet. Eine ganze Welt am Stück etwa wäre uns lieber als die vielen Abschnitte, auch wenn die an sich teils riesig sind. Vor allem aber wünschen wir uns in den Kämpfen mehr Übersicht und Kontrolle - zwar haben wir uns auch an das Kamerasystem gewöhnt, aber hier sehen wir noch Verbesserungspotenzial. Größerer Sichtabstand zum Boden und immer klar erkennbare Feindmarkierungen würden sich ja sogar per Update einfach nachreichen lassen.

Unterm Strich überwiegen aber klar die Stärken dieses tollen Rollenspiels - das eben nicht nur Masse, sondern auch viel Klasse bietet und auf das jeder Fantasyfan einen Blick werfen sollte.

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Sharkuu 02. Dez 2014

ohne es selber gespielt zu haben, es kommt extremst wie dragons dogma rüber. da gab es...

Jorgo34 26. Nov 2014

EA hat durch den Release von Battlefield 4 gelernt und auch einen neuen CEO...

Janquar 25. Nov 2014

Du gehst davon aus, das die Story statisch ist und sich das Spiel um diese bereits...

V3rotti 24. Nov 2014

Das liegt daran das die Gitterqualität auf "Normal" steht. auf "Hoch" oder "Ultra" ist...

Rainbow 24. Nov 2014

So komplex ist das System eigentlich gar nicht. Zumal es ja farbliche Hilfe gibt, welche...


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