Heldenalltag und Höhepunkte

Sehr viele der Aufträge sind ähnlich simpel gestrickt wie die in MMORPGs. Das ist eine Sache, die man als Spieler von Inquisition einfach akzeptieren muss. Ein Rollenspiel mit offener Welt bringt nicht nur episch-weltbewegende Herausforderung mit sich, sondern auch viel Heldenalltag. Wir müssen eine vorgegebene Anzahl von Blumen sammeln, einer Witwe den Ring ihres Mannes wiederbesorgen, über einen Rittmeister die Option zur Benutzung von Pferden freischalten oder Lager von Templern und Magiern zerstören.

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Die meisten dieser Quests sind nur locker in die Haupthandlung eingebunden. Zwischensequenzen gibt es meist nicht, sondern lediglich die typischen - und immer noch sehr oft ausufernden - Multiplechoice-Dialoge der Serie.

  • Aus einem grünen Riss ist ein riesiger Dämon geklettert (PS4). (Screenshot: Golem.de)
  • Entscheidungen über die Handlung fällen wir sehr oft in Gesprächsmenüs (PC). (Screenshot: Golem.de)
  • Auf der Weltkarte werden nach und nach immer mehr Regionen freigeschaltet (PS4). (Screenshot: Golem.de)
  • Im Ort Haven begrüßt uns eine Ehrengarde (PS4). (Screenshot: Golem.de)
  • Die Charaktergenerierung erlaubt unzählige Tuningmöglichkeiten - bei Frauen sogar inklusive Make-up (PC). (Screenshot: Golem.de)
  • Am Spielbeginn wählen wir mit schick gemachten Karten unsere Klasse und Rasse (PC). (Screenshot: Golem.de)
  • Auf Knopfdruck frieren wir das Kampfgeschehen ein und erteilen unseren Helden Befehle (PS4). (Screenshot: Golem.de)
  • Im Gewirr der Zauber sind die Markierungen oft kaum erkennbar (PS4). (Screenshot: Golem.de)
  • Die Menüs sind am PC deutlich einfacher zu bedienen (PS4). (Screenshot: Golem.de)
  • Ein Gegner und sein Status - so können wir gezielt reagieren (PS4). (Screenshot: Golem.de)
  • Der Quartiermeister hilft unserer Armee mit Essen und sonstigem Material (PS4). (Screenshot: Golem.de)
  • An einem Kartentisch wählen wir die Region aus (PS4). (Screenshot: Golem.de)
Die Charaktergenerierung erlaubt unzählige Tuningmöglichkeiten - bei Frauen sogar inklusive Make-up (PC). (Screenshot: Golem.de)

Zwischendurch gibt es dann aber auch mal größere und teils originelle Quests: Etwa Kämpfe gegen extrem schick aussehende Drachen, die Erkundung einer Tempelruine, in der die Dämonen und Magier mit der Zeit an sich experimentieren, das Stürmen von Festungen sowie den Aufbau und die Einrichtung unserer eigenen Burg - eine der fesselndsten Aufgaben im Spiel.

Bei so gut wie allen diesen Quests spielen natürlich Kämpfe eine tragende Rolle. Ähnlich wie im ersten Dragon Age gibt es zwei Modi - aber mit Änderungen. Der eine Modus ist vor allem für einfache Feld-, Wald- und Wiesengegner gedacht. Wir stellen uns möglichst nah vor den Feind und schlagen mit dem rechten Trigger oder per Maustaste mit Schwert, Axt oder Morgenstern zu. Die drei anderen, computergesteuerten Gruppenmitglieder unterstützen uns dabei - was bei einfachen Auseinandersetzungen so gut wie immer ganz gut klappt.

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Für die etwas komplexeren Gefechte haben wir den zweiten Modus verwendet. Darin frieren wir das Geschehen vollständig ein, und die Kamera schaltet in die Vogelperspektive. Dann erteilen wir jedem unserer Mitstreiter einen konkreten Befehl. Unser Tank etwa soll sich auf den Typen stürzen, der den Magier angreift, und der wiederum soll erst mal ein magisches Schild für uns alle beschwören, während wir selbst uns mit der Hauptfigur auf den feindlichen Zauberer stürzen. Sobald die Aufgaben verteilt sind, unterbrechen wir die Pause und verfolgen das weitere Geschehen in Echtzeit

Vorteil fürs Gamepad

Besonders schick geht das Pausieren und Aufheben der Pause übrigens mit dem Trigger eines Gamepads, weil es sich damit sehr feinfühlig halten und weiterlaufen lässt. Überhaupt ist die Steuerung auf dem PC zwar gelungen, aber mit dem Gamepad letztlich doch komfortabler - wir raten auch auf PCs zu einem solchen Controller. Nur die teils recht verschachtelten Menüs sind mit der Maus einfacher zu bedienen, etwa beim Vergleichen der Werte von Ausrüstungsgegenständen und Waffen.

Auf allen Plattformen sind wir nicht ganz einverstanden mit der Höhe der Kamera: Gerade auf dem PC ist das Scrollen des zu kleinen Bildausschnitts ohne Gamepad ziemlich nervig - hier sollte Bioware noch nachbessern. Uns hat außerdem gestört, dass wir gerade in heftigen Kämpfen längst nicht immer sofort sehen, wer Feind und wer Freund und wer überhaupt noch am Leben ist. Grund: Die roten Markierungen um Gegner werden in Wäldern oft durch das Laubwerk oder durch andere Hindernisse verdeckt, oder schlicht durch die Animationen etwa von Flächenzaubern. Auch dieses Problem sollte sich eigentlich ohne viel Aufwand lösen lassen. Aber selbst dann ist das Kampfsystem nur richtig gut, aber nicht klasse - uns hat das aus dem ersten Dragon Age etwas besser gefallen.

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 Test Dragon Age Inquisition: Grand Theft FantasyNeun Regionen und ein Fazit 
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Sharkuu 02. Dez 2014

ohne es selber gespielt zu haben, es kommt extremst wie dragons dogma rüber. da gab es...

Jorgo34 26. Nov 2014

EA hat durch den Release von Battlefield 4 gelernt und auch einen neuen CEO...

Janquar 25. Nov 2014

Du gehst davon aus, das die Story statisch ist und sich das Spiel um diese bereits...

V3rotti 24. Nov 2014

Das liegt daran das die Gitterqualität auf "Normal" steht. auf "Hoch" oder "Ultra" ist...



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