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Test DJI Osmo Pocket 4: DJIs Edel-Gimbal wird erwachsen und teuer

Mit der Pocket 4 professionalisiert DJI seinen Mini-Gimbal. Das gelungene Upgrade für Lowlight-Fans lässt sich der Hersteller aber teuer bezahlen.
/ Nils Matthiesen
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Die Pocket 4 ist kein mobiles Lifestyle-Gadget mehr, sondern ernsthaftes Produktionswerkzeug. (Bild: DJI)
Die Pocket 4 ist kein mobiles Lifestyle-Gadget mehr, sondern ernsthaftes Produktionswerkzeug. Bild: DJI
Inhalt
  1. Test DJI Osmo Pocket 4: DJIs Edel-Gimbal wird erwachsen und teuer
  2. Hardware und Stabilisierung: Mechanik gegen Software-Crop
  3. Bedienung: Das Ende der fummeligen Menüs?
  4. Fazit: Wer braucht die Pocket 4?

Vielseitiger Sensor, mechanische Gimbal-Stabilisierung und ein überarbeitetes Bedienkonzept: Die vierte Generation der Osmo Pocket will die Messlatte für kompakte Vlogging-Kameras erneut ein Stück höher legen.

Während das stabförmige Design auf den ersten Blick vertraut wirkt, schlägt DJI mit technischen Änderungen unter der Haube die Brücke vom mobilen Lifestyle-Gadget zum ernsthaften Produktionswerkzeug. Features wie die Vier-Kanal-Audioaufnahme und der hohe Dynamikumfang unterstreichen diesen Anspruch, auch wenn Details wie der fest verbaute Akku weiterhin an die Consumer-Wurzeln erinnern.

DJI Osmo Pocket 4 auf einen Blick

Die Pocket 4 bleibt dem Grundkonzept auf jeden Fall treu: eine ultrakompakte Gimbal-Kamera mit 1-Zoll-Sensor, drehbarem Display und konsequenter Einhandbedienung. Dennoch hat DJI an einigen technischen Stellschrauben gedreht.

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Die wichtigsten Neuerungen im Überblick:

  • Bildsensor: neuer 1-Zoll-CMOS mit bis zu 14 Blenden Dynamikumfang
  • Farbprofile: 10-Bit D-Log für professionelles Grading (vorher D-Log M)
  • Lowlight: optimierte Performance; laut Hersteller zwei Blenden mehr Dynamik
  • Zeitlupe: 4K mit bis zu 240 fps
  • Optik: verlustfreier 2x-Zoom direkt per Hardware-Taste (digital bis 4x)
  • Autofokus: ActiveTrack 7.0 mit verbesserter KI-Unterstützung
  • Speicher: 107 GB fest integrierter Speicher zusätzlich zum SD-Slot
  • Schnittstellen: Datenübertragung mit bis zu 800 MB/s via USB 3.1
  • Hardware: neuer 5D-Joystick und zwei neue Funktionstasten
  • Akku: bis zu 240 Minuten Laufzeit; 80 Prozent Ladung in 18 Minuten
  • Licht: magnetisches Fülllicht mit einstellbarer Farbtemperatur

In der Marktanalyse wird die Osmo Pocket 4 oft in einem Atemzug mit Kameras wie der Sony-ZV-Serie oder der Canon Powershot V10 genannt. Diese Einordnung greift jedoch zu kurz, da sie technisch verschiedene Ansätze verfolgt.


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