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Divinity: Original Sin
Divinity: Original Sin (Bild: Larian Studios)

Test Divinity Original Sin: Schwergewicht mit Charme und Scherzen

Es erinnert an Baldur's Gate und Ultima, bietet eine epische Handlung und herausfordernde Rundenkämpfe - plus Humor und ein in vielerlei Hinsicht schlagfertiges Heldenpaar: das Rollenspiel Divinity: Original Sin der belgischen Larian Studios.

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Die Frau von Ratsmitglied Jake treibt es mit jedem! Das ist bekannt in der beschaulichen Hafenstadt Cyseal. Kein Wunder also, dass die Situation irgendwann eskaliert - und Ratsmitglied Jake eines Morgens tot in der Kneipe liegt... Dieser Mord ist die erste Quest, die wir in Divinity: Original Sin untersuchen sollen. Natürlich geht es dann ziemlich schnell doch um mehr als um einen schlichten Kriminalfall: Von einem Kobold erfahren wir, dass unser Schicksal irgendwie auf direktem Wege mit dem Universum verbunden ist. Klingt ja eigentlich toll - wenn sich nicht auch gleichzeitig herausstellen würde, dass besagtes Universum kurz vor seinem Ende steht.

Ähnlich wie in Baldur's Gate und den meisten Teilen von Ultima sieht der Spieler das Geschehen aus der Vogelperspektive. Allerdings lässt sich die Kamera in Divinity von der Seitwärts- auf eine Direkt-von-oben-Sicht kippen, sowie drehen und zoomen. Wir haben diese Funktionen aber nur in Ausnahmefällen verwendet, denn normalerweise ist das Spiel ganz gut darin, störende Gegenstände - etwa Felsen an Steilhängen oder Häuserdächer - automatisch auszublenden, sobald die beiden Hauptfiguren verdeckt würden.

  • In den Kämpfen gibt es eine vorgegebene Zahl an Aktionspunkten für Bewegungen und Angriffe.
  • Im Hafen der Stadt Cyseal, die Orks bombardiert haben
  • Inventar und Rollenspielsystem verlangen viel Zeit und Aufmerksamkeit.
  • Meinungsverschiedenheiten tragen die beiden Hauptfiguren per Schere, Stein und Papier aus.
  • Am Strand gibt es einige Überraschungen - wie diesen unglücklichen Ork.
  • Ein Kobold hat eine dicke Überraschung für den Spieler...
  • Die Grafik präsentiert sich detailreich und oft sehr bunt.
  • Immer wieder ist der Spieler unterirdisch unterwegs.
  • Die Charaktergenerierung läuft gleichbereichtigt für beide Helden.
  • Das Grafikmenü enthält die üblichen Einstellungen.
In den Kämpfen gibt es eine vorgegebene Zahl an Aktionspunkten für Bewegungen und Angriffe.

Moment mal - zwei Hauptfiguren? Ja, das ist tatsächlich so: Schon bei der Charaktererstellung basteln wir nicht einen, sondern zwei Helden. Einen weiblichen und einen männlichen, denen wir beliebige Namen und jeweils eine von elf Klassen verpassen können. Im Angebot sind Zauberer, Ritter und Kämpfer - die aber alle langfristig im Spielverlauf auf die eigenen Wünsche angepasst werden können. Wer mag, kann sich so auch eine nahkämpfende Hexe und einen fernkämpfenden Waldläufer mit hohen Charisma-Werten basteln, dem die Herzen nur so zufliegen.

Wir können das Duo trennen, indem wir die beiden Symbole am Bildschirmrand auseinanderziehen. Dann lassen sich Scarlett und Roderick - so die beiden veränderbaren Standardnamen - etwa separat auf Kippschalter stellen, was gelegentlich für einfache Rätsel nötig ist. Normalerweise ziehen die beiden aber gemeinsam durch Rivellon, wie die Fantasywelt heißt. Wer mag, kann noch zwei weitere Gruppenmitglieder aufnehmen.

Scarlett und Roderick können sich nicht nur gut im Kampf ergänzen: Nach einiger Zeit stellen wir fest, dass die Beziehung der beiden aus mehr besteht als aus Kämpfen und Abenteuern. Besonders deutlich wird das in einigen Gesprächen mit NPCs, bei denen sich die beiden per Multiplechoice-Textmenü plötzlich miteinander unterhalten. Das kann zu absurden und witzig geschriebenen Debatten führen, etwa darüber, ob sie eine gefangengenommene Orkfrau foltern, töten oder vielleicht doch besser in ihrer Liebe zu einem menschlichen Soldaten unterstützen sollen. Wer sich für Letzteres entscheidet, bekommt übrigens ein paar Romantik-Skillpunkte gutgeschrieben. Falls es zu keiner Einigung kommt, entscheidet eine Partie Schere, Stein, Papier.

Rundenkämpfe mit den Elementen 

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Anonymer Nutzer 05. Aug 2014

Mich hat das "unüberwindbare" Seil sofort inspiriert. Nachdem Telekinese auch nicht recht...

Anonymer Nutzer 05. Aug 2014

Da schließe ich mich an! Auf Kickstarter hab ich nicht dran geglaubt, die Tests haben...

alexander.cannell 21. Jul 2014

Also es macht für einen Rundenkampf immer einen erstaunlich dynamischen eindruck.

alexander.cannell 21. Jul 2014

übelst schwer. Auf Schwierigkeitsgrad einfach geht es so.

Vaako 16. Jul 2014

Ist nicht wie bei BG man hat Aktionspunkte und es gibt Runden und sobald in...



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