Rundenkämpfe mit den Elementen

Die meisten anderen unserer Begegnungen mit Orks haben deutlich weniger mit Romantik zu tun: Es kommt zu Kämpfen, ebenso wie bei Treffen mit Untoten, Riesenspinnen, Kobolden, Skelettkriegern oder den unzähligen anderen Gegnern. Gefechte laufen rundenweise ab, ein Teilnehmer kommt nach dem anderen dran. Erst führt also der erste unserer Helden einen Angriff aus, dann der zweite, und anschließend sind nacheinander alle Feinde dran - oder zwischendurch ein Verbündeter, je nach dem.

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Das System ist an sich gut gestaltet und unkompliziert. Standardangriffe wie einen Flammenzauber können wir auf einer Leiste am Bildschirmrand ablegen. Herausfordernd wird das Ganze vor allem dadurch, dass so etwas wie Physik eine Rolle spielt. Beispielsweise können wir unterschiedliche Elemente miteinander reagieren lassen: Erst lassen wir einen magischen Eisregen auf unsere Gegner niedergehen, verflüssigen das Ergebnis per Feuerzauber und geben den Feinden anschließend den Rest mit einem Blitzschlag - der dank des dann vorhandenen Wassers deutlich mehr Schaden anrichtet.

  • In den Kämpfen gibt es eine vorgegebene Zahl an Aktionspunkten für Bewegungen und Angriffe.
  • Im Hafen der Stadt Cyseal, die Orks bombardiert haben
  • Inventar und Rollenspielsystem verlangen viel Zeit und Aufmerksamkeit.
  • Meinungsverschiedenheiten tragen die beiden Hauptfiguren per Schere, Stein und Papier aus.
  • Am Strand gibt es einige Überraschungen - wie diesen unglücklichen Ork.
  • Ein Kobold hat eine dicke Überraschung für den Spieler...
  • Die Grafik präsentiert sich detailreich und oft sehr bunt.
  • Immer wieder ist der Spieler unterirdisch unterwegs.
  • Die Charaktergenerierung läuft gleichbereichtigt für beide Helden.
  • Das Grafikmenü enthält die üblichen Einstellungen.
Die Grafik präsentiert sich detailreich und oft sehr bunt.

Kleiner Nachteil: Sehr viele Gegner sind schon in frühen Stufen gegen bestimmte Elemente unempfindlich, so dass vor allem Zauberer recht flexibel agieren müssen - unsere aus anderen Spielen bewährte Taktik, immer erstmal zum Feuerball zu greifen, funktioniert in Divinity nur bedingt. Außerdem haben auch viele der größeren Gegner allerlei Elementzaubertricks drauf, die sich durchaus schlau anwenden lassen und damit die sowieso schon herausfordernden Bosskämpfe noch schwieriger machen.

Auch jenseits der Kämpfe sollte kein Spieler hoffen, die Fantasywelt von Divinity im Sauseschritt zu retten: Das Spieltempo ist ausgesprochen niedrig, das Inventar schnell voll und entsprechend aufwendig zu verwalten, die Anzahl der freiwilligen Quests sehr hoch. Ein kleiner Abschnitt auf der Weltkarte mit einer Handvoll Häusern und vier oder fünf Kämpfen sorgt durchaus für ein paar Stunden Beschäftigung, die gesamte Kampagne ist kaum unter 50 Stunden zu schaffen - eher deutlich mehr.

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Das liegt aber auch daran, dass es sehr viele Unterhaltungen mit Massen an Text gibt. Die sind meist sehr gut geschrieben und unterhaltsam. Uns war es zugegebenermaßen irgendwann doch zu viel: Wir haben uns im Eiltempo durch die Menüs geklickt und anschließend alle relevanten Infos komprimiert im Quest-Journal nachgelesen, was ziemlich gut funktioniert.

Insbesondere bei den Gesprächen haben die Entwickler übrigens ihr Faible für skurrilen Humor ausgelebt. Sehr oft geht es dabei nicht um witzige Spielsituationen, sondern um so etwas wie Meta-Scherze. Beispiel: An einer Stelle versperrt ein simples Seil den Helden den Weg. Sobald sie sich nähern, lästern ein Sprecher und eine Texteinblendung, dass wir ja so super mächtig seien, aber dieses simple Hindernis nicht überwinden könnten. Lustig? Wir finden nicht - aber wer auf derlei Witzchen steht, bekommt in Divinity mehr als genug zu lachen. Unterm Strich ist der Humoranteil allerdings nie so hoch, dass er uns ernsthaft gestört hätte.

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 Test Divinity Original Sin: Schwergewicht mit Charme und ScherzenKopierschutz und Fazit 
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Anonymer Nutzer 05. Aug 2014

Mich hat das "unüberwindbare" Seil sofort inspiriert. Nachdem Telekinese auch nicht recht...

Anonymer Nutzer 05. Aug 2014

Da schließe ich mich an! Auf Kickstarter hab ich nicht dran geglaubt, die Tests haben...

alexander.cannell 21. Jul 2014

Also es macht für einen Rundenkampf immer einen erstaunlich dynamischen eindruck.

alexander.cannell 21. Jul 2014

übelst schwer. Auf Schwierigkeitsgrad einfach geht es so.

Vaako 16. Jul 2014

Ist nicht wie bei BG man hat Aktionspunkte und es gibt Runden und sobald in...



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