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Gegner, Grafik und das Fazit

Das ist nicht nötig, aber nützlich, denn im Verlauf der rund 25 Stunden langen Kampagne hat Corvo es mit immer schlagkräftigeren Gegnern zu tun. Anfangs kämpfen wir gegen einfache Wachen, später gesellen sich dann Rabauken dazu, die nach einem Schluck Whisky Feuer in unsere Richtung spucken, und dann stürzen sich auch noch wieselflinke Ninja-Soldaten und Hyänenhunde auf uns. Außerdem gibt es mehr und mehr mechanisches Kampfgerät, das wir austricksen müssen. Die KI der Gegner ist ordentlich: Wenn sie uns erkannt haben, sehen wir zwei Blitze neben ihrem Kopf, und diese Aktivierung erfolgt dann nach und nach bei allen Wachen in der Nähe. Die Feinde machen recht gezielt Jagd auf uns - aber wenn wir uns verstecken, beruhigen sie sich nach einiger Zeit meist auch wieder.

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Generell ist der vorgegebene Schwierigkeitsgrad fair - jedenfalls, wenn man in Normal antritt, der zweiteinfachsten von vier Stufen. Auf den höheren sind Wachen aufmerksamer und die Feinde stecken deutlich mehr Treffer ein, bevor sie zu Boden gehen. In der getesteten PC-Fassung konnten wir den Spielstand jederzeit sichern. Ob das auch auf Konsole geht, wissen wir noch nicht. Die PC-Steuerung mit Tastatur und Maus ist auffallend durchdacht - selbst waghalsige Kletterpartien an Häuserwänden gelingen quasi immer auf Anhieb.

  • Kampf mit Pistole und Schwert auf einer Brücke
  • Eine Traumsequenz ganz am Anfang erklärt Hintergründe zu den neuen Machthabern.
  • Ein gefangener Soldat hilft uns, wenn wir ihn befreien.
  • Am Ende der Missionen gibt es eine Übersicht, wie wir uns geschlagen haben.
  • Das Journal listet die Ziele übersichtlich auf.
  • Kräfte lassen sich in zwei Stufen anlegen.
  • Knochenartefakte gewähren zusätzlich kleinere Boni.
  • Die Kaiserin und ihre Tochter sind ganz am Anfang noch an der Macht.
  • Einer der Rebellen in unserer Basis, einem alten Pub
  • An Schlüsselstellen erkärt das Programm Details zum Spielprinzip.
  • Wir können erst durch das Schlüsselloch gucken, bevor wir eine Tür öffnen.
  • Lustfolter in der SM-Kammer des Edelbordells...
  • An einigen Stellen wie hier tauchen Wachen auch mal scheinbar aus dem Nichts auf.
  • Einer unserer Helfer verkauft uns Munition und verbessert die Ausrüstung.
  • Auf Knopfdruck sehen wir bei entsprechend ausgebauten Kräften durch Wände.
  • Die Stadt Dunwall erinnert in vielen Teilen an das alte London.
Lustfolter in der SM-Kammer des Edelbordells...

Das Programm basiert auf der Unreal Engine 3, die in dem Programm noch mal zur Höchstform auflaufen darf. Zwar sind nicht alle Effekte auf dem neuesten Stand, einige Texturen könnten noch feiner aufgelöst sein und die Polygondichte war anderswo schon höher. Aber dafür leistet sich das Spiel kaum Grafikfehler, die Animationen sind durchgehend sehr gut gemacht und die Welt ist interessant und auch schlicht schön gestaltet.

Dishonored erscheint am 12. Oktober 2012 für Windows-PC, Xbox 360 und Playstation 3; der Preis liegt je nach Plattform zwischen 50 und 60 Euro. Die PC-Version muss bei Steam aktiviert werden, ein Weiterverkauf ist dann nicht mehr ohne weiteres möglich. Das Spiel enthält keinerlei Multiplayermodus. Die deutschen Bildschirmtexte und die Sprachausgabe sind gelungen. Hierzulande kommt das Programm ohne inhaltliche Änderungen gegenüber der US-Originalversion mit einer USK-Altersfreigabe von 18 Jahren in den Handel.

Fazit

Wer auf intelligente Abenteuer steht, sollte unbedingt einen Blick auf Dishonored werfen. Das Programm versteht es, ganz einfach und unkompliziert daherzukommen - etwa die wahnsinnig gut zusammenpassenden, sauber abgestimmten Spezialfähigkeiten, die viele Freiheiten und Experimente erlauben. Und dazu passend Missionen mit vielen Möglichkeiten, in denen man sich immer als Herr im Geschehen fühlt. Dazu kommt eine wunderschöne, sehr stimmige und angesichts des skurrilen Grafikstils doch erstaunlich unaufdringliche Welt. Plus eine einfache, aber gut erzählte Handlung mit witzigen Details und einer Handvoll interessanter Figuren.

Motzen könnte man darüber, dass ausgerechnet die Hauptfigur Corvo extrem blass bleibt - was von den Entwicklern wohl gewollt, aber trotzdem schade ist. Beim Gameplay stört uns am meisten, dass es ein bisschen zu viele Stellen gibt, an denen wir die Wachen anlocken und ausschalten können. Der Rest der Mission ist dann fast langweilig - allzu oft funktioniert diese "Taktik" zum Glück nicht. Insgesamt hat Arkane mit Dishonored ein erstklassig designtes Werk abgeliefert, das viele Stunden spannende Unterhaltung vom Feinsten bietet!

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Eheran 12. Okt 2012

Das ist Englisch und heißt, dass es z.B. aus Kostengründen sein kann. Oder wegen...

ImBackAlive 11. Okt 2012

Matschige Texturen kann ich mitunter bestätigen, aber komische Steuerung und...

ImBackAlive 11. Okt 2012

Er stellt doch die vollkommen legitime Frage nach dem "Warum?". Warum muss ich warten...

ImBackAlive 11. Okt 2012

Gerade fertig installiert: - Steam wird zwingend benötigt (Das Spiel nutzt...

marqu1s_de_sade 09. Okt 2012

Meine Güte, manche Leute sind einfach nur schwachsinnig. Nein, ich meine niemanden hier...


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