Multiplayer und Fazit

In der Konsolenversion gibt es keine Auktionshäuser, was wir angesichts deren Problemen in der PC-Fassung als sehr angenehm empfinden. Überhaupt dürfen Spieler auf Xbox 360 und Playstation 3 auch offline spielen - auf PC und Mac geht es ja nicht ohne Battle.net.

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Neben der Kampagne gibt es einen Koop-Modus, in dem der Spieler in einer Gruppe aus bis zu vier Helden antreten kann. Und zwar im lokalen Spiel auf einem Bildschirm oder online über Playstation Network oder Xbox Live; die Gruppen können sich auch aus einer Kombination von lokalen und Onlinespielern zusammensetzen. Das wird zwar bei mehr als zwei Personen gelegentlich etwas unübersichtlich, ist aber insgesamt doch sehr gut umgesetzt und spaßig.

  • Diablo 3 Konsole (Bilder: Blizzard)
  • Diablo 3 Konsole
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Diablo 3 Konsole

Diablo 3 für Xbox 360 und Playstation 3 kostet rund 60 Euro. Die PS-3-Version gibt es bereits jetzt auch zum Herunterladen im Playstation Store, die Xbox-360-Fassung soll ab dem 4. Oktober 2013 als Download über Xbox Live erhältlich sein. Die USK-Freigabe "ab 16" vom PC gilt auch für Konsole. Noch nicht endgültig klar ist, ob die auf der Gamescom 2013 angekündigte Erweiterung Reaper of Souls für die Konsolenfassungen erscheint - es gibt aber Gerüchte, dass Blizzard die Umsetzung plant. Diablo 3 soll voraussichtlich 2014 auch für Playstation 4 und Xbox One auf den Markt kommen.

Fazit

Treue Anhänger der PC-Plattform schreiben heute vermutlich Briefe an den Höllenfürsten und bieten ihre Seele dafür, dass er Blizzard zur Strafe für die Konsolenumsetzung von Diablo 3 über glühenden Kohlen röstet.

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Die restlichen Spieler vergnügen sich mit der gut gemachten Portierung auf dem Sofa. Denn das Hack-and-Slay macht auf Playstation 3 und Xbox 360 mindestens so viel Spaß wie am Windows-PC oder Mac. Dazu kommt der sehr clever implementierte Koop-Modus für bis zu vier Spieler.

Die unkomplizierte Action aus der Iso-Perspektive funktioniert mit Gamepad gut und fast so präzise wie mit Maus und Tastatur. Selten wählt die Aufschaltautomatik den falschen Gegner aus, beispielsweise ein Skelett statt des Endgegners. Durch die Analogsticks der Gamepads können Diablo-Helden dafür nun geschmeidiger gehen und rennen sowie in acht Richtungen galant ausweichen.

Blizzard hat eine sehr saubere Umsetzung abgeliefert. Die Menüs sind übersichtlich, und das direkt ins Spiel integrierte System, mit dem Spieler ihr Alter Ego schnell mit herumliegenden Gegenständen ausrüsten, ist so gut, dass es hoffentlich auch bald am PC verfügbar ist. Nur das Herstellen von magischen Gegenständen funktioniert auf dem PC deutlich übersichtlicher und flotter.

Technisch sieht die Konsolenversion aus wie die PC-Version in einer Auflösung von 720p und niedrigen Details, bietet aber schöne Schattenwürfe. Verwaschene Texturen fallen deutlich negativer auf als am PC.

Zwischen Xbox- und Playstation-Version gibt es nur geringe Unterschiede. Beide laufen angenehm flüssig. Die PS3-Version leidet streckenweise unter etwas mehr Tearing, also auseinanderreißenden Texturen beim Bildaufbau.

Die Kamera ist auf den Konsolen näher am Geschehen. Das kommt bei den meisten Mitgliedern der Golem.de-Redaktion gut an. Spieler bekommen auf diese Weise mehr von der schön gestalteten Welt mit. Ein kleiner Nachteil ist die geänderte Perspektive allerdings für die Spieler, die alles bis in den letzten Winkel erkunden wollen. Sie greifen nun noch öfter zur zuschaltbaren Karte.

Den Wegfall der Auktionshäuser erleben wir zumindest während der Kampagne als Befreiung! So kommen Spieler mit deutlich weniger Aufwand an bessere Items.

Ein paar grundsätzliche Schwächen beseitigt aber auch die Konsolenversion nicht. Die Charakterentwicklung bleibt eingeschränkt und richtig tolle Gegenstände bleiben, wie am PC, Mangelware. Hier wird unter Umständen erst die Erweiterung Reaper of Souls Abhilfe schaffen. Trotzdem: Wenn Blizzard in der Hölle schmoren soll, dann nur, weil auch die Konsolenversion von Diablo 3 enormes Suchtpotenzial entfaltet.

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 Test Diablo 3 Konsole: Der Höllenfürst für Sofahelden
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baltasaronmeth 06. Sep 2013

Nochmal lesen bitte und mir keine Worte in den Mund legen.

humpfor 05. Sep 2013

Schon wieder Blödsinn ;-) Xbox360 und PS3 basieren beides auf PowerPC Architekturen...

Nolan ra Sinjaria 05. Sep 2013

jeder Mensch brauch ein Hobby ;) und Meckern können die Deutschen halt nunmal ziemlich gut

Nolan ra Sinjaria 04. Sep 2013

och für ein co-op Muliplayer, wie das bei Age of Empires ging, wäre auch cool gewesen



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