Multiplayer und Fazit

Während etwa bei den Fähigkeiten und Skills eine gewisse Tendenz zur Vereinfachung spürbar ist, hat Blizzard immerhin das neue Element der Handwerker hinzugefügt. Der Spieler kann sich beim Schmied seine gefunden Waffen und Rüstungen zerlegen lassen, und dann neue Gegenstände basteln lassen - die sich sogar als meist mächtiger und wirkungsvoller erweisen als die Objekte, die man per Zufall findet. Ganz billig ist das aber nicht: Wer die wirklich tollen Schwerter oder Äxte möchte, muss erst ein paar Zehntausend Credits in die Ausbildung seines Handwerkers investieren. Wir finden, dass dieses längerfristig motivierende Element dem Spiel gut tut.

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Wer im Hauptmenü auf "Öffentliche Spiele" klickt, kann sich dort mit bis zu drei Kumpels im Koopmodus durch die Kampagne kloppen. Das Heldenquartett bekommt entsprechend mehr Monster vor die Nase gesetzt, die Erfahrungspunkte werden geteilt. Einen Player-versus-Player-Modus (PvP) bietet Diablo 3 derzeit nicht - der soll laut Blizzard zu einem späteren Zeitpunkt nachgeliefert werden.

  • Gemeinsam mit einem computergesteuerten Begleiter geht es Magiern an den Kragen.
  • Links das Journal mit dem aktuellen Ziel, rechts das Inventar
  • Für noch mehr Motivation sorgt das Erfolgssystem.
  • Die Fähigkeiten werden in Diablo 3 vom Spiel und nicht vom Spieler freigeschaltet.
  • Der gefallene Stern hat im ersten Akt tiefe Krater in die Spielewelt gerissen.
  • Nette Abwechslung, aber arg selten: Der Spieler muss eine Minute lang den feindlichen Ansturm überleben.
  • Die passive Fähigkeit darf der Spieler selbst aussuchen.
  • Wahlweise tritt man mit oder ohne Begleiter an.
  • Im Multiplayermodus geht es zu viert gegen das Böse.
  • Die Grafik bietet manchmal schöne optische Überraschungen.
  • Gespräch mit Deckard Cain in Neu-Tristram
  • Ganz am Anfang muss der Spieler erst mal heil in die Stadt kommen.
  • Nicht nur Monster, sondern auch Bäume greifen den Spieler an.
  • Immer wieder sorgen solche Abgründe für schöne grafische Effekte.
  • Ein Fleischerschlund, einer der stärkeren Gegner
  • Der Wechsel zwischen Abschnitten erfolgt fast nahtlos.
  • In düsterer Finsternis warten unter anderem Spinnen.
  • Die Übersichtskarte zeigt das jeweils aktive und erkundete Gebiet.
Die Grafik bietet manchmal schöne optische Überraschungen.

Diablo 3 ist für rund 60 Euro für Windows-PC und Mac OS erhältlich. Eine rund 90 Euro teure Collector's Edition enthält zahlreiche Extras - darunter befinden sich auch per Code freischaltbare Ingame-Gegenstände; allerdings ist die Sammlerausgabe so gut wie ausverkauft. Die Hardwareanforderungen sind niedrig. Beim Spielen muss immer eine Onlineverbindung zum Battle.net von Blizzard bestehen. Der Spielstand lässt sich nicht manuell speichern. Das macht das Programm an bestimmten Stellen - was dazu führt, dass man durchaus mal den Fortschritt einer halben Stunde oder so verliert, wenn man vorzeitig aufhört; immerhin bleiben die bis dahin gefundenen Gegenstände und Erfahrungspunkte erhalten.

Fehlerfrei ist das Programm nicht. Wir hatten zwar keine Abstürze, aber immer wieder das Problem, dass die Grafik hakt und wir unsere Figur nicht aus einem kleinen Gebiet herausbewegen können - dann hat nur ein Neustart geholfen. Das mit viel Tam-Tam angekündigte Echtgeld-Auktionshaus ist noch nicht online. Ursprünglich wollte Blizzard es am 22. Mai 2012 eröffnen, nun ist der Start auf unbestimmte Zeit verschoben worden. Die USK hat der ordentlich übersetzten, ungeschnittenen deutschen Version eine Freigabe ab 16 Jahren erteilt.

Fazit

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Wer diesen Sommer noch Grillen, EM gucken oder vielleicht sogar mal raus ins Grüne möchte, sollte um Diablo 3 einen großen Bogen machen: Blizzard hat wieder ein Programm mit einem enormen Suchtpotenzial geschaffen. Selbst erfahrene Spieler von World of Warcraft tappen hier leicht in die "noch einen Abschnitt"-Falle, um dann gefühlt wenig später in die Morgensonne zu blinzeln.

Es gibt echte Kritikpunkte. Dazu gehören die eingeschränkten Rollenspielelemente, die im Durchschnitt nur ordentliche Grafik, die nur homöopathisch vorhandene Abwechslung und der Daueronlinezwang. Aber mit seinem motivierenden Aufbau, der perfekten Spielbarkeit, den interessanten Klassen und der diesmal sogar vergleichsweise gelungenen Handlung macht das Ding einfach Spaß - und vermutlich noch auf sehr lange Zeit, denn Blizzard dürfte in den kommenden Monaten, wahrscheinlich sogar Jahren, viel tun, um Diablo 3 langfristig am Leben zu erhalten.

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 Donnerfäuste und andere Waffen
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widardd 22. Mai 2012

mehr als wiederholen kann ich micht nicht, nur abwarten bis dich die erkenntnisse in...

Clown 22. Mai 2012

Na dann schau Dir mal die Anzahl der 1*- Bewertungen auf Amazon an ;) Kann ich nicht...

Nolan ra Sinjaria 21. Mai 2012

Moo! I said "Moo!" Look i'm just a cow, alright? Okay okay i'm not really a cow... ;)

Jolla 21. Mai 2012

14 Stunden? Gefühlt oder laut ingame Anzeige? Das wiederum finde ich wirklich schnell.



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