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Test Demonicon: Das Schwarze Auge von seiner schwärzesten Seite

Böse Dämonen, düstere Schauplätze und viel blutiges Gemetzel: In Demonicon präsentiert sich Das Schwarze Auge dunkel. Rollenspiel will mit tiefgründiger Story und geschliffenen Dialogen punkten - leider macht es trotzdem nur wenig Spaß.

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Demonicon
Demonicon (Bild: Kalypso Media)

Wer sich in der Welt von Das Schwarze Auge nicht auskennt, den wird der Einstieg in Demonicon verwirren. Die in den Schattenlanden von Aventurien angesiedelte Geschichte konfrontiert den Spieler von Beginn an mit Charakteren und Begriffen, die einem Neuling nicht vertraut sein können - Atmosphäre stellt sich so eher nicht ein. Erschwerend kommt hinzu, dass eins von Beginn an überdeutlich ist: Technisch wirkt das Spiel hoffnungslos antiquiert.

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Den Schauplätzen fehlen Details, die Animationen sind steif, die Gesichtsausdrücke passen nicht zu den Dialogen - Demonicon will eine spannende Atmosphäre erzeugen, wirkt aber aufgrund der veralteten Optik äußerst steril. Das ist schade, zumal immerhin die Vertonung gelungen ist. Abgesehen von einigen etwas plumpen Textpassagen macht die Sprachausgabe einen guten Eindruck.

Wer den verworrenen und optisch oft nicht hübschen Einstieg überstanden hat, der wird nach und nach trotzdem tiefer in die Welt von Demicon eintauchen: Die Handlung rund um Antiheld Cairon, der seine Schwester vor einer Zwangsheirat retten will und auf dem Weg zu ihr unzählige Monster mit Hilfe von dämonischen Fähigkeiten überwinden muss, hat durchaus einige interessante Wendungen und ist spannend erzählt. Während der Spieler die ersten Quests erfüllt, verfeindete Fraktionen kennenlernt und Intrigen aufdeckt, tritt aber die zweite Schwäche des Spiels immer deutlicher zutage: Das Spielprinzip ist sehr rudimentär und wenig fordernd.

So orientiert sich das Kampfsystem grundsätzlich an Spielen wie The Witcher und setzt auf unkomplizierte Hack-and-Slay-Manöver. Allerdings wird es bei Demoncion schon bald ermüdend, auf die Maustasten zu hämmern und Angriff an Angriff zu reihen. Zwar können zwischendurch auch mit der Zeit aufrüstbare Zauber eingesetzt oder Finten genutzt werden, trotzdem artet das Ganze meist in eine Klickorgie aus. Auch die Charakterentwicklung lässt wenig Raum für Taktik und Tiefgang: Punkte sammeln, Attribute und Talente etwas aufbessern - echten DSA-Anhängern dürfte die Optionsvielfalt doch sehr klein vorkommen.

Das Schwarze Auge - Demonicon ist für Windows-PC erhältlich und kostet rund 40 Euro. Zudem bietet Kalypso Media eine Collector's Edition für etwa 60 Euro an, die neben einer höherwertigen Verpackung unter anderem eine Soundtrack-CD, das 60-seitige DSA-Abenteuerbuch "Mutterglück", ein 40-seitiges Artbook sowie ein DINA3-Poster zu bieten hat. Das Spiel setzt eine Registrierung bei Steam voraus, zudem muss vor Spielbeginn ein mehrere Gigabyte großes Update heruntergeladen werden. Die USK hat eine Freigabe ab 16 Jahren erteilt.

Fazit

Was nützt die beste Story und das vielversprechende Schattenlande-Szenario, wenn Spielern jegliche Motivation schon früh genommen wird: Einsteiger werden aufgrund antiquierter Technik und des verwirrenden und langatmigen Einstiegs schnell aufgeben. DSA-Experten hingegen wird taktischer Tiefgang ebenso fehlen wie ein abwechslungsreicheres Spielprinzip, so dass Demonicon im Grunde niemandem wirklich empfohlen werden kann.



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MrBrown 04. Nov 2013

Die werden bestimmt erzittern vor diesen Blog Postings, sofort erkennen welchen...

Ravenbird 04. Nov 2013

Warum es bei Pen & Paper Rollenspielen keine Openworld Umsetzung gibt bei der mehrere...

Trollfeeder 04. Nov 2013

Guild Wars 2 die Musik von Jeremy Soule ist genial: Youtube

Anonymer Nutzer 04. Nov 2013

Sorry, aber es ist schlicht nicht legal den TES V: Skyrim Creation Kit für eine...


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