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Hardware und Fazit

Außerdem sind die Haupt- und Nebenmissionen sehr linear. Der dennoch hohe Schwierigkeitsgrad resultiert nicht aus der künstlichen Intelligenz der meist vorhersehbar agierenden Gegner, sondern der schieren Masse an Feinden, die später auch auf immer mehr Hilfsmittel wie Bewegungssensoren und UV-Licht zurückgreifen.

  • Dark (Bilder: Kalypso Media)
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Dark
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Immer wieder wird Eric entdeckt, obwohl er sich eigentlich in Sicherheit befinden müsste - da scheinen dann manche Wachen ebenfalls übersinnliche Fähigkeiten zu haben. Weil der Spieler im normalen Schwierigkeitsgrad nicht beliebig häufig zwischen Checkpoints speichern darf, bleibt das häufige Wiederholen vieler Passagen so nicht aus.

Optisch ist Dark Geschmackssache. Vielen Umgebungen mangelt es an Details und Feinschliff bei den Animationen, dafür ist der Cel-Shading-Stil durchaus schön anzusehen. Auch atmosphärisch bietet Dark viel Schatten und wenig Licht: Die düsteren Schauplätze und die begleitende Musik sind teilweise durchaus stimmig, die deutsche Sprachausgabe wirkt dafür übertrieben blutleer.

Oculus Rift ist Darks kleiner Lichtblick

Dark unterstützt viele stereoskopische 3D-Systeme, interessanter ist aber die Integration von Oculus Rift. Wir haben uns mit der Entwickler-Version der Virtual-Reality-Brille wortwörtlich in der Spielwelt umgesehen.

Weil Dark nicht aus der Ich-Perspektive gespielt wird, rotiert der Nutzer mit seinem Blickfeld nur die Kamera. Die Laufrichtung wird davon nicht beeinflusst, die Steuerung fühlt sich kaum anders an als beim Spielen vor einem konventionellen Monitor. In Zwischensequenzen irritiert allerdings die ständig wechselnde Kamerasicht, während der Spieler gleichzeitig den Blick schweifen lässt.

Trotz der niedrigen Auflösung des Entwickler-Kits wertet Oculus Rift das Erlebnis durch ein überzeugendes Mittendringefühl auf. Für ein paar Minuten fasziniert sogar Dark aus dieser ungewohnt echt wirkenden Perspektive. Leveldekoration, an der wir ohne die Brille achtlos vorbeigelaufen sind, schauen wir uns nun interessiert aus der Nähe an. Auch Beleuchtung, die uns direkt ins Gesicht scheint, ist aufgrund der guten 3D-Konvertierung ein atmosphärischer Effekt.

Die nicht ganz so tolle Grafik rückt so zumindest anfangs in den Hintergrund. Schade, dass sich Dark ganz schnell wieder in ein frustrierendes Schleichspiel verwandelt, sobald der Nutzer den Nachtclub vom Spielbeginn verlässt.

Das Spiel ist für Windows-PC und Xbox 360 verfügbar. Es kostet 40 (PC) beziehungsweise 50 Euro (Xbox 360) und hat eine USK-Freigabe ab 16 Jahren erhalten.

Fazit

Nach dem vielversprechenden Beginn von Dark folgt rasch der Absturz - schon nach kurzer Zeit ist es einem relativ egal, ob Eric seinen Erschaffer findet und was seine Geschichte ist. Die Story liefert kaum noch interessante Ereignisse, die Schleichmechanik hakt an vielen Stellen, die Technik ist durchschnittlich. Auch größte Vampir-Fans werden sich da bald nach anderen Unterhaltungsmöglichkeiten umsehen.

 Test Dark: Vampir wider Willen mit Schleichproblemen
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Technohunter199... 10. Jul 2013

Pha an manchrn Stellen frustrierend is ja nicht so schlimm. Ich lebe nach den Motto: Du...

dp (Golem.de) 10. Jul 2013

http://de.wikipedia.org/wiki/Stil Lieben Gruß Der Hutträger-Golem

shazbot 10. Jul 2013

Gut zu wissen. Das Spiel kam irgendwie aus dem nirgenwo und ich hatte schon mit dem...

DekenFrost 09. Jul 2013

Naja ich fasse mal den Anfang des Spiels zusammen: - Wo bin ich? Wer bin ich? Wie komme...


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