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Artwork von Cut the Rope 2
Artwork von Cut the Rope 2 (Bild: Zeptolab)

Test Cut The Rope 2 für Android: Grün, knuddlig und hungrig nach Geld

Om Nom ist wieder da, und er hat immer noch Hunger auf Süßigkeiten. Das ab sofort auch für Android verfügbare Cut The Rope 2 setzt das mehr als 100 Millionen Mal heruntergeladene Geschicklichkeitsspiel fort - ist aber auch gierig auf die Geldbörse der Spieler.

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Das aus dem ersten Teil bekannte Spielprinzip behält Cut the Rope 2 bei: Immer noch gilt es, das kleine grüne Monster Om Nom Level um Level mit Süßigkeiten zu füttern. Die hängen oder liegen irgendwo auf dem Spielbildschirm. Der Spieler muss durch das Durchtrennen von Seilen via Wischbewegungen auf dem Screen dafür sorgen, dass sie direkt in das knuffige grüne Maul rollen oder fallen. In den ersten Leveln reicht dafür meist das Zerschneiden eines einzelnen Seils aus, der Schwierigkeitsgrad steigt aber immer weiter an und sorgt mit zunehmender Spieldauer für anhaltendes Kopfzerbrechen.

Der Level-Aufbau wird dann zunehmend komplex: Die Süßigkeiten hängen nicht mehr einfach nur an Seilen, sondern etwa auch an Ballons oder Holzstämmen; da muss gut überlegt werden, welches Seil als erstes getrennt wird und welche Konsequenzen das hat. Hinzu kommen bewegliche Balken, Luftkissen und viele andere Gegenstände, die Einfluss nehmen auf die Bewegungsrichtung der Bonbons. Außerdem hat Om Nom Freunde, die immer wieder auftauchen. Etwa Roto, der mit seinen Helikopter-Ohren die ersehnte Mahlzeit in der Luft hält. Wer gar nicht weiter weiß, kann sich Hinweise zur Lösung anzeigen lassen.

  • Cut The Rope 2 für Android (Screenshots: Golem.de)
  • Cut The Rope 2 für Android (Screenshots: Golem.de)
  • Cut The Rope 2 für Android (Screenshots: Golem.de)
  • Cut The Rope 2 für Android (Screenshots: Golem.de)
  • Cut The Rope 2 für Android (Screenshots: Golem.de)
  • Cut The Rope 2 für Android (Screenshots: Golem.de)
  • Cut The Rope 2 für Android (Screenshots: Golem.de)
Cut The Rope 2 für Android (Screenshots: Golem.de)

Erfolgreich gelöste Level werden mit Münzen belohnt, die im Spielverlauf immer neue Areale freischalten und die nach und nach zur Neige gehende Energie aufladen. Zudem hat der eingebaute Shop diverse Dinge im Angebot. Von den angesprochenen Tipps über Power-ups wie Bomben, Ballons und Teleporter bis hin zu optischen Accessoires wird einiges geboten.

Allerdings gehen die kostenlos bereitgestellten Münzen nach der einfachen Anfangsphase schnell zur Neige. Wer dann nicht warten, sondern ununterbrochen weiterspielen will, muss zum echten Geld greifen und sich etwa neue Sonnenenergie für die Spielzeit kaufen. Da hilft es auch nichts, dass das Spiel gleich nach dem Start in einem grundsätzlich löblichen Hilfetext auf die In-App-Käufe sowie die Möglichkeit, diese Option im Menü abzustellen, hinweist - am Ende wollen die Entwickler natürlich trotzdem an das Geld des Spielers.

Cut The Rope 2 steht ab sofort kostenlos bei Google Play zum Download bereit. Für iOs ist der Titel bereits im Dezember 2013 erschienen. Neben den angesprochenen In-App-Optionen finanzieren die Entwickler das Spiel über Werbung - alle paar Level wird ein Video angezeigt, das nicht abgebrochen werden kann. Im Gegensatz zum Vorgänger lässt sich die Werbung nicht gegen Bezahlung deaktivieren, was bei den Nutzerkommentaren in Google Play für harsche Kritik sorgt.

Entwickler Zeptolab hat reagiert und für die nächsten Tage ein Update versprochen, das gegen einen einmaligen In-App-Kauf die Werbeeinblendungen deaktiviert. Zudem soll es dann auch möglich sein, gegen Einmalzahlung unbegrenzten Energienachschub zu erwerben und somit Zwangspausen zu verhindern.

Fazit

Werbung hin, In-App-Optionen her: Cut The Rope 2 ist wieder ein großartiges Spiel geworden, das sich allerdings vor allem auf die Stärken des Vorgängers verlässt und diese dezent aufbessert. Om Nom ist noch etwas knuddliger als im Vorgänger, die knallbunte Optik begeistert ebenso wie der stetig ansteigende Schwierigkeitsgrad und die intelligent gestalteten Level. Sobald die versprochenen Nachbesserungen vorgenommen wurden und es möglich ist, gegen geringes Entgelt die Werbung zu deaktivieren oder für unbegrenzten Energie-Nachschub zu sorgen, ist die Süßkram-Jagd erneut ein Süchtigmacher.


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thecrew 04. Apr 2014

Gilt nur auf Aufrufe.... Also fürs Einblenden an sich. Klicken bringt noch mehr...

Lala Satalin... 04. Apr 2014

+1

Lala Satalin... 04. Apr 2014

Bei Apple muss eben alles frustrationsfrei sein. Weil sonst wird iOS als schlecht...

Bouncy 04. Apr 2014

Sieht man ja an der Marktentwicklung, die anderen beiden hatten ihren Zenit schon, jetzt...



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