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Technik, Verfügbarkeit und Fazit

"Unsere Reise durch die unendlichen Weiten war dunkel und still", erklärt uns die Stimme im Intro von Beyond Earth. Zum Glück trifft das nur auf die Reise zu. Auf den neuen Planeten buhlen bunte Ressourcen in schillernden Farben um die Aufmerksamkeit des Spielers. Auch bei der Musik hat Firaxis erneut genau den richtigen Nerv getroffen und bietet einen Soundtrack, der sich irgendwo zwischen Brahms und den Filmmusiken von Star Trek und Star Wars ansiedelt. Je nach Spielsituation - Krieg, Handel, Expansion - ändern sich die orchestral eingespielten Musikstücke dynamisch. Grafisch ist Beyond Earth keine große Verbesserung gegenüber dem vier Jahre alten Civilization 5. Die Engine wirkt aber nach wie vor modern und schick.

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Sid Meier's Civilization Beyond Earth erscheint am 24. Oktober 2014 für Windows-PC über Steam sowie DVD und kostet knapp 50 Euro. Noch in diesem Jahr sollen angepasste Versionen für Mac OS und Linux folgen. Die Mac-Fassung wird zusätzlich über den App Store vertrieben. Die Windows-Version unterstützt die Grafikschnittstelle Mantle, die mit den passenden Grafikchips für eine bessere Performance der 3D-Grafik sorgt. Die USK hat den Titel ab 12 Jahren freigegeben.

Fazit

Beyond Earth ist kein Civilization 6 und es ist auch nicht Alpha Centauri 2. Allein durch die nach wie vor sehr militärisch geprägte Hexfeldstrategie mit je nur einer Einheit pro Feld spielen sich die Partien recht ähnlich wie in Civ 5. Alpha Centauri spielt sich dagegen fast völlig anders und nur ein paar Details erinnern an die Verwandtschaft zu Sid Meiers letztem Ausflug zu den Sternen.

Es handelt sich bei Beyond Earth aber auch bei weitem nicht nur um ein simples Weltraum-Addon. Die Spielmechanik wird gerade durch die drei Affinitäten umgekrempelt und macht auf eine neue Art und Weise Spaß und dabei gleichermaßen süchtig. Die neuen Satelliten bieten zahlreiche taktische Möglichkeiten, die Affinitäten, Tugenden und Science-Fiction-Technologien wurden stimmungsvoll erdacht.

Die Spezialeinheiten und Ressourcen unterscheiden sich gerade gegen Spielende deutlich vom Endkrieg aus Civ 5. Besonders gut haben uns die neuen Missionen gefallen. Sie geben Solospielern mehr Struktur, erzeugen zusätzliche Atmosphäre und dienen gleichzeitig als intelligentes Tutorial.

Diplomatie, Spionage und Handelsrouten wurden bei den Anpassungen dezent vereinfacht - in diesem Bereich bleibt Civ 5 mit allen Addons eine Spur komplexer und vor allem über ein gesamtes Spiel interessanter als Beyond Earth. Das nun weniger lineare Technologienetz hätten die Entwickler übersichtlicher gestalten können, hier müssen Spieler unnötig viel Zeit investieren.

Wir werden Beyond Earth eine sehr lange Zeit über den Test hinaus spielen. Sid Meiers zweites extraterrestrisches Aufbauspiel ist insgesamt eine äußerst runde Angelegenheit und weckt die Neugier bei Civ-Neulingen wie -Veteranen gleichermaßen.

 Missionen, Satelliten und Spione
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mgh 04. Nov 2014

sag ich ja: richtig geil ;-) Weltherrschaft ist mühsam... :-P Ich hatte mit dem...

quineloe 04. Nov 2014

Die Ultramarine, nein, Battlesuit Slingshot: Wähle die Russen Finde einen Solar...

The_Soap92 28. Okt 2014

Ne, ich hab noch kein Handelsweg erstellt. Hat mich aber manchmal auch Bei Civ V...

The_Soap92 27. Okt 2014

Nur mal Interessehalber: Was für ein Skandal? Ich schau schon ewig kein gamestar mehr...

Nolan ra Sinjaria 27. Okt 2014

wow


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