Verfügbarkeit und Fazit

Ähnlich unspektakulär ist das Gegnerverhalten: Die feindlichen Cowboys oder Banditen schießen fast immer, indem sie ab und zu aus ihrer Deckung springen oder auf vorgegebenen Skriptpfaden wandern. Der Schwierigkeitsgrad ist entsprechend niedrig, denn an den meisten Stellen lässt sich ein Gegner auch mit einem Revolver aus mehreren hundert Metern Entfernung abknallen - darauf wäre auch Billy the Kid neidisch gewesen. Eine manuelle Speicherfunktion gibt es nicht, die Checkpoints sind manchmal doof angelegt, aber wirklich ärgerlich ist das selten.

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Für Abwechslung sorgen sehr an Arcade-Spiele erinnernde Extras: So kann Greaves manchmal Kombos aktivieren, indem er viele Gegner in kurzer Zeit erledigt, was dann besonders viele Punkte bringt. Ab und an hat er eine Spezialfähigkeit namens Konzentration zur Verfügung, die besonders in brenzligen Situationen hilft: Dann läuft die Ingame-Zeit langsamer ab und Feinde sind farblich hervorgehoben, so dass man sie wie Tontauben schießen kann.

Dazu kommen gelegentlich Duelle mit der erwähnten Westernprominenz: Dann muss der Spieler ein über dem Gegner wackelndes Fadenkreuz, den laut klopfenden Herzschlag und die Hand des Gegners im Auge behalten, um selbst in genau der passenden Sekunde per Mausklick zu schießen. Wer mag, kann dabei auch betrügen und einfach zuerst ziehen, was aber unehrenhaft ist und weniger Punkte bringt. Die Duelle lassen sich in einem speziellen Modus auch direkt und hintereinander absolvieren.

  • Zu spät: Die Postkutsche in diesem Tal ist bereits überfallen. (Bilder: Golem.de)
  • Im Western-Städtchen kämpft der Spieler gegen Banditen, ...
  • ... die manchmal schon auf Balkonen lauern.
  • Besondere Gegner stellt das Programm mit schicken Grafiken vor.
  • Die Grafik setzt den Wilden Westen stimmungsvoll in Szene.
  • Auch den Erstkontakt mit besonderen Waffen haben die Designer schick in Szene gesetzt.
  • Mit den gesammelten Erfahrungspunkten kann der Spieler einige Extra-Skills freischalten.
  • Im Felstal warten erst Apachen, und dann doch "nur" Cowboys...
  • Das Grafikmenü der PC-Fassung
Das Grafikmenü der PC-Fassung

Gunslinger ist nur als Download für Xbox 360, Playstation 3 und Windows-PC über die gängigen digitalen Downloadplattformen verfügbar und kostet jeweils rund 15 Euro. Wer nicht bei Uplay kauft, sondern etwa bei Steam, muss das Spiel auch nicht bei Uplay aktivieren oder registrieren. Kenntnisse aus den früheren Call-of-Juarez-Spielen sind nicht nötig, Handlung und Szenario von Gunslinger sind vollkommen eigenständig. Es gibt keine deutsche Sprachausgabe, aber (ausschaltbare) Untertitel und übersetzte Bildschirmtexte. Die USK hat eine Freigabe ab 16 Jahren erteilt.

Fazit

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Wer von einem Shooter vor allem erwartet, dass er spannender ist als ein Abend vor dem Lagerfeuer, sollte Gunslinger eine Chance geben: Die Abenteuer von Silas Greaves sind dank der tollen Erzählweise jedes Goldstück wert, das Ubisoft dafür verlangt. Zwar sind die Levels so linear wie ein Gewehrlauf und die Gegner dümmer als die Vogelscheuche auf dem Acker von Farmer O'Rourke - aber das stört dank der gelungenen Gesamtinszenierung kaum.

Gunslinger punktet mit überraschenden Wendungen - etwa, wenn der alte Kopfgeldjäger Greaves mal wieder beim Schwindeln erwischt wird und ein schon bekannter Abschnitt noch mal ganz anders erzählt wird. Gelungen sind auch das einfache, aber gut umgesetzte Skillsystem und das Kombosystem. Wer wieder mal Lust auf ein ungewöhnlich inszeniertes Western-Arcade-Actionspiel hat, bekommt es mit Gunslinger.

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 Test Call of Juarez Gunslinger: Hör-Spiel im Wilden Westen
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