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Verfügbarkeit und Fazit

Prinzipiell lassen sich jeder Modus und jede Waffe auf allen Karten spielen, Infinity Ward achtet allerdings darauf, dass es immer jeweils eine Map gibt, auf der man neue Elemente kennenlernen kann: In Cranked tickt nach jedem Abschuss die Uhr. Treffen wir binnen 30 Sekunden nicht nochmal, aktiviert sich unsere C4-Weste und es macht boom. Dafür ist Strikezone perfekt geeignet. Die engen Gänge der Katakomben eines San Diegoer Footballstadions bieten genau die Duelle, die dieser Modus braucht. Bei Blitz müssen wir eine Art Teleport-Reifen erreichen, und dafür sind verwinkelte und große Karten wie die Schnee-Map Whiteout perfekt geeignet. Generell ist das Kartendesign sehr abwechslungsreich, mitunter erstaunlich weitläufig, für die klassischen schnellen Eins-gegen-eins-Duelle gibt's aber auch genug Gelegenheit.

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Größte Überraschung ist wohl der brandneue Squad-Modus, für den wir uns bis zu zehn verschiedene Soldaten erstellen und einzeln auf Prestige leveln können. Damit attackieren wir entweder Squads von menschlichen Gegnern oder kämpfen gegen die K.I. Und hey: Was unsere Scharfschützen so alles aus den Ecken gefischt und wie clever sie sich positioniert haben - da dürfen sich die Kampagnenkollegen gerne mal ein Scheibchen abschneiden.

  • Für Konsolenverhältnisse sieht der südamerikanische Astronaut in Ghosts sehr gut aus. (Bild: Golem.de)
  • Die Charakterzeichnung schwächelt, der Hund hat zwei emotionale Szenen, das Maximum holt Infinity Ward aber nicht aus seinem Twitter-Star (@Collarduty). (Bild: Golem.de)
  • Schleichmissionen wechseln sich mit Kopfschuss-Tiraden und halsbrecherischen Fahrten auf schwankenden Zügen Marke "James Bond" ab. (Bild: Golem.de)
  • Die obligatorische Helikoptermission ist dank Einsatz von Flare-Abwehrkörpern sowie mehreren Raketenmodi etwas anspruchsvoller als sonst. (Bild: Golem.de)
  • Zwar hält das Team Ghosts ein paar Überraschungen bereit, bleibt ansonsten aber unnötig farblos. (Bild: Golem.de)
  • Lost in Space: Die Gefechte im Weltraum sind gut umgesetzt, vor allem weil Munition und getroffene Gegner schwerelos im Raum schweben.  (Bild: Golem.de)
  • Keiner mehr da... Diese Gänge eines südamerikanischen Atomforschungsbunkers haben wir bereits geleert. (Bild: Golem.de)
  • Eine der nervenaufreibendsten Missionen findet unter Wasser statt: Wir müssen Wasserbomben ausweichen, Taucher ausschalten und uns vor gefräßigen Haien in Schiffswracks retten. (Bild: Golem.de)
  • Schauen wir uns mal die Kratzer auf dem Kohlefasermaterial an, die Lichtreflexionen und den generellen Detailgrad der Szenerie kann man Ghosts auf PS4 ein gutes Zeugnis ausstellen.  (Bild: Golem.de)
  • Im neuen Extinction-Modus entscheiden wir uns für eine von drei Klassen, müssen Bohrungen durchführen und diese vor Alien-Angriffen schützen.  (Bild: Activision)
  • Der Koop-Modus ist zwar spaßig im Team und sehr taktisch, hat aber nicht die gleiche spielerische Substanz wie der Zombie-Modus aus Black Ops 2, der ja eine ganze Kampagne bot. (Bild: Golem.de)
  • Hier mal ein Screenshot zum Vergleich aus dem Multiplayermodus der PS3-Version. Die Texturen sind sichtbar schwammiger und niedriger aufgelöst; sowohl bei Figuren als auch der Waffe. (Bild: Golem.de)
  • Ghosts beseitigt im Multiplayermodus viele Fehler, wie die zu starken Killstreaks in Black Ops 2, und konzentriert sich stärker auf Duelle Mann-gegen-Mann. (Bild: Golem.de)
Hier mal ein Screenshot zum Vergleich aus dem Multiplayermodus der PS3-Version. Die Texturen sind sichtbar schwammiger und niedriger aufgelöst; sowohl bei Figuren als auch der Waffe. (Bild: Golem.de)

Call of Duty Ghosts erscheint am 5. November 2013 für Windows-PC (60 Euro), Xbox 360 und Playstation 3 (jeweils 70 Euro). Die Versionen für die Next-Gen-Konsolen folgen am jeweiligen Starttag, also am 22. November 2013 für die Xbox One und am 29. November 2013 für die Playstation 4. Käufer der Current-Gen-Versionen sollen für rund 10 Euro die Next-Gen-Variante bekommen können. Das Spiel kommt hierzulande ungeschnitten mit einer USK-Freigabe ab 18 Jahren auf den Markt.

Fazit

Call of Duty braucht dringend ein vernünftiges Autorenteam, dann wäre der hollywoodreife Actionspaß auch in Sachen Kampagnendramaturgie gelungen. Es rumst und bumst an allen Ecken, die Special-Effects-Abteilung leistet ganze Arbeit und auch an Überraschungsmomenten mangelt es nicht. Die Charakterzeichnung ist allerdings erneut völlig vergeigt. Es sagt viel über die Dramaturgie eines Spiels aus, wenn die emotionalsten Szenen diesmal der Hund liefert.

Technisch darf man bei Ghosts zwar keine Grafik auf dem Niveau eines Battlefield 4 auf einem High-End-PC erwarten, bekommt aber zumindest auf der Playstation 4 absolut flüssiges natives 1080p, druckvolle Explosionen und ziemlich lebensechte Rutschanimationen von Elitesoldaten.

 Scharfschützen und Schleichwege
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digitalkeeper 12. Nov 2013

....pahhh...der letzte Rotz - genauso wie Black Ops 2. Da freut man sich auf einen...

greeny1337 12. Nov 2013

Wenn du mit "Konsolen" "Xbox One" meinst, sicherlich.

Michael H. 12. Nov 2013

Womit wir wieder bei "ist mir Wumpe" weil "wer nicht mit der Zeit geht..." wären :D

stormwind81 08. Nov 2013

No offense, aber in der Zeit in der diese Kommentare geschrieben und gelesen wurden ist...

MontyDe 06. Nov 2013

Wird die Wii U Version dann intern mit 480p berechnet oder wie? Meines Wissens nach ist...


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