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Broken Age
Broken Age (Bild: Golem.de)

Test Broken Age Zwei Abenteuer in einem Adventure

Tim Schafer war an der Erschaffung von Computerspiele-Ikonen wie Guybrush Threepwood beteiligt. Jetzt schickt er in Broken Age Vella und Shay in ein Abenteuer - eigentlich sogar in zwei. Aber die dafür nur halb. Egal: Spaß macht es trotzdem.

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Es könnte so ein schöner Tag werden. Die bildhübsche Vella Tartine lebt mit ihrer Familie in einem Märchendorf, das Wetter ist super, ein Fest steht bevor - und Vella im Mittelpunkt. Das einzige, nicht ganz nebensächliche Problem: Die junge Dame soll dem Monster Mog Chothra zum Fraß vorgeworfen werden! Und das nur, damit das Dorf die nächsten Jahre weiter in Frieden leben und feiern kann.

Das ist eine der beiden Geschichten von Broken Age, jenem Adventure, für dessen Produktion das Entwicklerstudio Double Fine und der Designer Tim Schafer von fast 90.000 Unterstützern rund 3,34 Millionen US-Dollar über Kickstarter zur Verfügung gestellt bekommen haben. Das jetzt veröffentlichte, gut drei Stunden lange Programm ist nur die erste Hälfte von Broken Age; die Fortsetzung soll im Laufe des Jahres erscheinen.

In der Parallelhandlung ist alles anders, zumindest auf den ersten Blick. Da steht der Junge Shay Volta im Mittelpunkt. Er lebt, vom Bordcomputer behütet, absolut sicher auf einem Raumschiff. Zur Unterhaltung darf er mit seinen einzigen Freunden - Sockenpuppen - die immer gleichen virtuellen "Abenteuer" erleben. Etwa eine Eislawine, die er entschlossen, aber mit zunehmendem Widerwillen weglöffelt.

  • Der arme Shay muss sich durch Berge von Eiscreme löffeln. (Screenshots: Golem.de)
  • Vella lernt auf einer Wolke merkwürdige Typen kennen.
  • Sockenpuppen als Freunde? In Broken Age ist das so - typischer Tim-Schafer-Humor.
  • Die Wolkenumgebung bietet zahlreiche Nebenschauplätze.
  • Ein merkwürdiger Wolf bringt Shay auf neue Ideen...
  • ... die in ihm die Lust auf Abenteuer wecken.
  • Ein Vogel freut sich über einen Gegenstand.
  • Der Zwerg ist wohl als Anspielung auf Nerds gedacht.
  • Ganz sicher: Shay kann in seinem Raumschiff nichts passieren.
  • Vella spricht mit vielen anderen Lebewesen,...
  • ... während Shay sich mit Technik beschäftigt.
  • Das Raumschiff ist voller dunkler und gefährlicher Gänge.
Der arme Shay muss sich durch Berge von Eiscreme löffeln. (Screenshots: Golem.de)

Vella und Shay sind beide Gefangene. Sie innerhalb der tödlichen Regeln ihrer Sippe, er durch das Raumschiff. Der Spieler kann in Broken Age nahezu jederzeit von der einen Handlung in die andere springen. Es ist eine der Stärken des Spiels, dass die Entwickler keinen Oberboss zeigen und keine Katastrophen ankündigen müssen, und dass trotzdem klar ist: Das Schicksal der beiden Figuren hängt zusammen, und es geht um Größeres - nur um was, und wie treffen sie sich?

Unkomplizierte Bedienung

Um das herausfinden, schickt der Spieler die Protagonisten per Maus durch teils verschachtelte Umgebungen und löst Rätsel. Die Steuerung ist sehr unkompliziert gehalten: Das Inventar öffnet sich mit einem Klick auf den Bildschirmrand. Aktionen werden passend zum Kontext ausgeführt; die Verbensammlungen früher Scharfer-Spiele gibt es nicht. Ebenso wenig wie eine Hotspot-Funktion - allerdings sind alle nutz- und sammelbaren Gegenstände groß und einfach zu finden, sodass das nie ein Problem darstellt.

Außerdem sind die Rätsel nicht allzu schwer, selbst im Vergleich zu den nicht allzu herausfordernden Klassikern alter Lucas-Arts-Zeiten. Meistens ist es in Broken Age ziemlich offensichtlich, welche Objekte wie kombiniert oder sonstwie verwendet werden müssen. Zwar steigt der Schwierigkeitsgrad im Rahmen der gut drei Stunden langen Kampagne leicht an, aber Kopfnüsse mit höherem Frustfaktor gibt es auch dann nicht. Der Spielstand lässt sich manuell sichern, das Programm legt aber auch automatisch an Speicherpunkten Savegames an.

Übrigens muss Vella etwas mehr dem Klischee von Weiblichkeit entsprechen, indem sie viele Multiplechoice-Gespräche führt, während Shay deutlich mehr technische Gegenstände bauen, manipulieren und verwenden darf.

Verfügbarkeit und Fazit 

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LH 17. Jan 2014

Klar, u.a. war es in Day of the Tentacle zu sehen, einem Tim Schafer Spiel. So what?

LH 17. Jan 2014

Nein, es wurde aufgehoben weil es dreist war, ein solches zu verhängen.



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