• IT-Karriere:
  • Services:

Test Broken Age: Tolles Kinderbuch-Adventure mit wenigen Knobel-Blockaden

Tim Schafer und sein Team von Double Fine sind mit Broken Age fertig. Der zweite Akt des Adventures komplettiert die Spielerfahrung, nur ganz am Ende hat uns beim Test etwas gestört.

Artikel von veröffentlicht am
Heldin Vella soll zu Spielbeginn geopfert werden.
Heldin Vella soll zu Spielbeginn geopfert werden. (Bild: Screenshot Broken Age / Golem.de)

Akt 1 von Broken Age gefiel uns bereits beim Test im Januar 2014. Nun ist das Adventure nach zahlreichen Verzögerungen komplett erhältlich. Noch einmal über ein Jahr hat Double Fine benötigt, um den zweiten Akt des über Kickstarter finanzierten Projekts fertigzustellen. Wer den Titel schon erworben hat, bekommt Teil 2 gratis als Patch.

Stellenmarkt
  1. DEHOGA Baden-Württemberg e. V., Stuttgart
  2. PROSIS GmbH, verschiedene Standorte

Spieler, die das Abenteuer um die bildhübsche und mutige Vella Tartine und den jungen Weltraumfahrer Shay Volta erst jetzt beginnen und in einem Rutsch durchspielen, bekommen von der Aufteilung in zwei Akte so gut wie gar nichts mit. Wir finden sogar, dass der Titel so am besten zu genießen ist, da die Dramaturgie nach dem spannendsten Punkt besser aufgefangen wird.

Das liegt an dem bereits im Test von Akt 1 von uns beschriebenen tollen Flow, den Broken Age entwickelt. Nur in absoluten Ausnahmefällen knobeln Spieler einmal länger als zehn Minuten an einem Rätsel herum. Lange Laufwege werden beim wiederholten Versuch, etwas zu lösen, zudem vom Programm geschickt abgekürzt. Erst ganz am Schluss warten zwei nervige Passagen beim "Knoten lösen" und "Verdrahten von Robotern", bei denen wir uns mehr Bedienkomfort gewünscht haben.

Auch der familienfreundliche Humor von Akt 2 ist gelungen. Die teils sehr ausführlichen Dialoge sind im fertigen Spiel nun komplett auf Deutsch lokalisiert - wie wir finden gut, was bei dem Star-Aufgebot an tollen Sprechern in der Originalversion wie Elijah Wood, Jack Black und Wil Wheaton nicht leicht war.

Die bekannten Sprecher vertonen auch den Großteil der zweiten Spielhälfte, da der Spieler mit Shay und Vella nur leicht veränderte Örtlichkeiten des ersten Aktes erkundet. Hier hatten wir uns etwas mehr Abwechslung erhofft. Insgesamt stapfen Spieler in Broken Age circa sieben von zehn Spielstunden durch die immer gleichen Umgebungen.

Broken Age ist DRM-frei für etwa 25 Euro als DVD oder bei Gog.com erhältlich, auf Steam kostet es in etwa genauso viel. Neben der Windows-Version steht auch eine Fassung für Linux und Mac OS zum Download bereit. Ebenfalls erhältlich ist Broken Age auf der Playstation 4 und der PS Vita.

Fazit

Wer den ersten Akt von Broken Age schon gespielt hat, der hat die beste Szene und den besseren Teil des Adventures hinter sich. Dennoch lohnt es sich, den Abschluss des Abenteuers von Shay und Vella zu erleben. Das angenehme Spielgefühl und der gelungene Humor tragen den Titel bis fast ans Finale ohne Frust.

Die Nerv-Rätsel mit den Knoten und Drähten hätten die Entwickler nach den ersten Lösungsversuchen, die beinahe zum Erfolg führen, etwas zugänglicher gestalten dürfen. Laufwege, die sich wiederholen, kürzt das Programm ja auch an einigen Stellen mit Erfolg ab.

Schade, dass wir in Akt 2 fast gar keine neuen Charaktere kennenlernen oder andere Orte erkunden. Das lässt die zweite Hälfte von Tim Schafers Adventure schlechter dastehen als Akt 1 vor einem Jahr. Eine Empfehlung ist das nun vollkommene Broken Age aber allemal wert - mit einem Sternchen für den famosen Moment zur Spielmitte.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-72%) 8,50€
  2. 29,99€
  3. 4,99€
  4. 6,63€

rj.45 04. Mai 2015

Grüße aus der Bucht :-) .

booyakasha 03. Mai 2015

ich finde nicht, dass man Double Fine in Schutz nehmen sollte. Broken Age ist nur eines...

Lebostein 29. Apr 2015

Dann wurde die Spiebeschreibung nicht aktualisiert.


Folgen Sie uns
       


Eigene Deep Fakes mit DeepFaceLab - Tutorial

Wir zeigen im Video, wie man mit DeepFaceLab arbeitet.

Eigene Deep Fakes mit DeepFaceLab - Tutorial Video aufrufen
Threadripper 3970X/3960X im Test: AMD wird uneinholbar
Threadripper 3970X/3960X im Test
AMD wird uneinholbar

7-nm-Fertigung, Zen-2-Architektur und dank Chiplet-Design keine Scheduler-Probleme unter Windows 10: AMDs Threadripper v3 überzeugen auf voller Linie, die CPUs wie die Plattform. Intel hat im HEDT-Segment dem schlicht nichts entgegenzusetzen. Einzig Aufrüster dürften sich ärgern.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Via Technologies Centaur zeigt x86-Chip mit AI-Block
  2. Nuvia Apples Chip-Chefarchitekt gründet CPU-Startup
  3. Tiger Lake Intel bestätigt 10-nm-Desktop-CPUs

Mikrocontroller: Sensordaten mit Micro Python und ESP8266 auslesen
Mikrocontroller
Sensordaten mit Micro Python und ESP8266 auslesen

Python gilt als relativ einfach und ist die Sprache der Wahl in der Data Science und beim maschinellen Lernen. Aber die Sprache kann auch anders. Mithilfe von Micro Python können zum Beispiel Sensordaten ausgelesen werden. Ein kleines Elektronikprojekt ganz ohne Löten.
Eine Anleitung von Dirk Koller

  1. Programmiersprache Python verkürzt Release-Zyklus auf ein Jahr
  2. Programmiersprache Anfang 2020 ist endgültig Schluss für Python 2
  3. Micropython Das Pyboard D ist ein Steckbausatz für IoT-Bastler

Core i9-10980XE im Test: Intel rettet sich über den Preis
Core i9-10980XE im Test
Intel rettet sich über den Preis

Nur wenige Stunden vor AMDs Threadripper v3 veröffentlicht Intel den i9-10980XE: Der hat 18 Kerne und beschleunigt INT8-Code für maschinelles Lernen. Vor allem aber kostet er die Hälfte seines Vorgängers, weil der günstigere Ryzen 3950X trotz weniger Cores praktisch genauso schnell ist.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Prozessoren Intel meldet 14-nm-Lieferprobleme
  2. NNP-T und NNP-I Intel hat den T-1000 der künstlichen Intelligenz
  3. Kaby Lake G Intels AMD-Chip wird eingestellt

    •  /