Großkalibrige Waffen, langsame Texturen, positives Fazit

Neben der reinen Durchschlagskraft haben viele Waffen weitere Spezialfähigkeiten, die vor allem dem für bis zu vier Spieler ausgelegten Koopmodus eine gewisse taktische Tiefe verleihen: So kann einer der Teilnehmer dem Gegner mit der entsprechend ausgerüsteten Knarre die Energieschilde wegballern, der andere gibt dem Feind dann mit seiner Waffe den Rest.

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Auch in Borderlands 2 gibt es neben der Action und den größtenteils spaßigen Quests noch einiges an sich wiederholenden Aufgaben: So stehen in Pandora weiterhin unzählige Kisten, Schränke und Truhen, die Munition, Dollar, Schilde, Waffen oder sonstige Ausrüstungsgegenstände enthalten. Deren Durchstöbern bringt dann doch zu viele Vorteile, als dass man es einfach auch mal sein lassen könnte - nervig, dass man die Gegenstände ziemlich genau anvisieren muss, um sie ins Inventar zu befördern.

  • In der Stadt Sanctuary gibt es zahlreiche (Neben-) Quests.
  • Die Dame im eingeblendeten Fenster ist als eine Art Erzählerin ein Teil der Handlung.
  • Größere Distanzen überwinden wir per Vehikel - bei dem vor allem die Steuerung am PC wenig Freude macht.
  • Teils gibt es eine beeindruckende Fernsicht in den großen Levels.
  • Im Talentbaum passen wir die Charaktere unseren Vorstellungen an.
  • Per Riesengeschütz putzen wir größere Gegnermassen weg.
  • Alle paar Spielstunden haben wir es mit einem besonders kampfstarken Oberboss zu tun.
  • Auch Scharfschützengewehre und -pistolen befinden sich im Waffenschrank.
  • Besondere NPCs oder Feinde stellt das Programm mit einer kleinen Extrasequenz vor.
  • Im Questjournal befinden sich die verfügbaren und absolvierten Aufträge.
  • Eine der dunkleren Gegenden von Sanctuary...
  • Die Landschaft ist groß und oft sehr liebevoll gestaltet.
  • Das Inventar wächst im Spielverlauf etwas - aber sonderlich viel passt trotzdem nie rein.
Im Talentbaum passen wir die Charaktere unseren Vorstellungen an.

Alles andere als komfortabel ist auch das Speichersystem: Auf allen drei Plattformen ist kein manuelles Sichern des Spielstandes möglich. Das Programm merkt sich zwar an ausreichend vorhandenen Speicherstellen den Status des oder der Spieler - also die Munitionsvorräte, die Waffen und die Skillung. Aber wer stirbt, oder nach einer Pause schlicht neu einsteigt, muss sich teils trotzdem nochmals durch große Levelabschnitte kämpfen, in denen fast alle Gegner erneut warten - die tauchen nämlich, von einigen Spezialfeinden abgesehen, nach einer gewissen Zeit grundsätzlich wieder auf.

Grafik und Hardware im Überblick

Die Grafik von Borderlands 2 basiert auf der Unreal Engine 3 - entsprechend gut sieht das Ganze aus, jedenfalls wenn man nichts gegen den Cartoonlook hat. Allerdings hat das Spiel auf allen drei Plattformen mit sichtbaren Nachladeproblemen bei Texturen zu kämpfen. Auf Konsole kann es teils mehrere Sekunden dauern, bis das Programm etwa beim Öffnen einer Munitionskiste alle Daten in den Speicher geschaufelt hat - aber auch auf sehr schnellen PCs ist es teils noch deutlich sichtbar.

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Wir empfehlen auch aus weiteren Gründen den Griff zur PC-Fassung: Sie sieht in den höheren Detailstufen wesentlich schöner aus, insbesondere was die Darstellung der Landschaften angeht. Außerdem ist das Zielen mit Maus und Tastatur einfacher: Borderlands 2 verwendet auf PC und Konsole zwar auf Wunsch ein Aufschaltsystem à la Call of Duty. Aber dazu muss der Feind schon fast direkt im Fadenkreuz stehen, was insbesondere auf Konsole das Anvisieren der teils sehr schnellen und beweglichen, aber auch oft weit entfernten Gegner auch für geübtere Spieler stellenweise zur Herausforderung macht.

Das Actionspiel ist für Windows-PC, Xbox 360 und Playstation 3 erhältlich. Es kostet je nach Version zwischen 50 und 60 Euro. Die deutsche Sprachausgabe ist gelungen, inhaltliche Änderungen gegenüber dem US-Original gibt es nicht. Die PC-Fassung muss bei Steam aktiviert werden. Von der USK hat Borderlands 2 eine Freigabe ab 18 Jahren erhalten.

Fazit

Seltsamerweise fühlt sich Borderlands 2 tatsächlich neu an - und spielt sich doch sehr weitgehend wie der Vorgänger. Statt bahnbrechende Neuerungen zu bieten, haben die Entwickler alles ein bisschen besser gemacht: Die Klassen sind interessanter, die Story etwas weniger sinnlos, die Quests abwechslungsreicher, die Dialoge zynischer und die Kämpfe, insbesondere im Koopmodus, noch spannender. Wirklich zugelegt hat die Welt, die deutlich glaubwürdiger und lebendiger rüberkommt - teilweise sehen die komplexen Siedlungen wirklich atemberaubend aus. Vor allem aber: Die Mischung aus Schnell-noch-erledigen-Missionen, dem Nur-noch-ein-Aufstieg-Rollenspielsystem und dem Eine-neue-Knarre-Waffensystem kann ganz schön motivierend sein!

Beim Komfort gibt es für einen dritten Teil aber noch viel Raum für Verbesserungen: Auf Dauer nerven das teils umständlich zu bedienende und viel zu kleine Inventar genauso wie die Massen an Kisten, die man untersuchen muss. Auch das blöd umgesetzte Speichersystem sorgt für Frust - nur wer nicht stirbt und keine Pausen macht, bekommt davon nichts mit.

Trotzdem: Wer den Vorgänger vor allem wegen des Multiplayermodus gespielt hat, greift sowieso zu. Aber diesmal haben auch Einzelspieler ein paar Gründe mehr, einen Ausflug nach Pandora zu unternehmen.

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 Test Borderlands 2: Kämpfe, Kanonen, Koop - und ein Kammerjäger
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DER GORF 26. Sep 2012

Wenn du Pech hast sind halt die beiden Versionen von unterschiedlichen Distributoren und...

Switchblade 26. Sep 2012

So geht's uns auch. Wir haben bestimmt aber auch mittlerweile eine Stunden an den Slot...

KleinerWolf 26. Sep 2012

hö. gibt es davon Screenshots? Würde mich ja interessieren wie es aussieht.

KleinerWolf 25. Sep 2012

Ich fand es nervig, das mich an den Städten immer und immer wieder die gleichen Gegner...



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