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Artwork von Bloodborne
Artwork von Bloodborne (Bild: Sony)

Der zentrale Level und das Fazit

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Es kann vorkommen, dass man sich in mühevoller Arbeit bis ans Ende eines langen Abschnitts kämpft und dann feststellt, dass man eigentlich ganz woanders hin muss. Generell ist es übrigens wichtig, dass der Spieler die Umgebung sehr genau untersucht und nach Möglichkeit alle Kisten und Fässer am Wegesrand zerdeppert, um etwa dahinter verborgene Abkürzungen oder Geheimgänge zu finden.

Einen speziellen Ort besuchen wir immer wieder: den "Traum des Jägers". Dabei handelt es sich um eine kleine Karte mit einem Garten und einem Gebäude. Wir können dort unsere Waffen reparieren, Erfahrungspunkte gegen bessere Charakterwerte tauschen und Vorräte sowie einen Teil unserer Ausrüstung kaufen. Die meisten wirklich guten Waffen finden wir allerdings unterwegs in der Stadt Yharnam.

  • Mal von der Augenfarbe abgesehen, erfahren wir so gut wie nichts über die Hauptfigur. (Screenshot: Golem.de)
  • Waffen, Kleidung und Ausrüstung: Das Inventar ist klein und unkompliziert. (Screenshot: Golem.de)
  • Vor Spielstart wählen wir die Klasse des Helden aus... (Screenshot: Golem.de)
  • ... und legen sein Aussehen fest. (Screenshot: Golem.de)
  • Im Gebäude des zentralen Levels können wir unter anderem unsere Waffen reparieren. (Screenshot: Golem.de)
  • Ein Oger greift mit einem Stein an. (Screenshot: Golem.de)
  • Bei der Dame rechts schauen wir zur Optimierung der Charakterwerte vorbei. (Screenshot: Golem.de)
  • Vor allem anfangs setzen wir auf Stärke und Ausdauer. (Screenshot: Golem.de)
  • Werwölfe gehören zu den gefährlicheren Gegnertypen. (Screenshot: Golem.de)
Im Gebäude des zentralen Levels können wir unter anderem unsere Waffen reparieren. (Screenshot: Golem.de)

Ausrüstung, insbesondere Heiltränke, erhalten wir anfangs in ausreichender Zahl von getöteten Monstern. Später im Spiel versiegt diese Nachschubquelle spürbar und wir müssen uns den Einsatz der Medizin gut überlegen. Zusätzlich gibt es diverse Mittelchen, um Feinde anzulocken, unsere Werte, Lebenspunkte oder Stamina kurzfristig zu verbessern und noch mehr. Vorräte, die wir nicht mehr tragen können, landen in einer Kiste im "Traum des Jägers" und werden von dort bei Bedarf automatisch ins mobile Inventar übertragen.

Bloodborne ist ab dem 25. März 2015 für rund 65 Euro für die Playstation 4 erhältlich. Neben der Kampagne gibt es einen Multiplayermodus, in dem Spieler mit Anderen in zufallsgenerierte Höhlensysteme - die Chalice Dungeons - steigen können. Wir haben das mit unserer fertigen Version (inkl. rund 2,7 GByte Launch-Patch) noch nicht ausprobiert. Das Programm ist vollständig lokalisiert, allerdings gefallen uns einige der deutschen Sprecher nicht - zum Glück haben sie aber kaum Text und wir können direkt im Optionsmenü zum Beispiel die englische Fassung aktivieren. Von der USK hat Bloodborne eine Freigabe ab 16 Jahren erhalten.

Fazit

Die vielleicht größte Stärke von Bloodborne ist die geschickte Verbindung von fast schon flüssig spielbaren Actionpassagen, einem spaßigen Kampfsystem mit toll umgesetztem "Wumms" und Grusel: Läuft es gerade zu gut? Lauert um die Ecke ein richtig fieses Monster? Ist da etwas hinter uns, und wir merken es nicht?

Fast immer wartet in Bloodborne tatsächlich in der Nähe ein stärkerer oder schnellerer Feind. Oder zumindest einer, der überraschend auftaucht und uns deshalb den Garaus macht. Wer nicht mit voller Konzentration antritt und bereit ist, auch sehr lange Abschnitte immer neu mit anderer Taktik zu wiederholen, hat keine Chance.

In diesem tollen Programm hat uns neben den langen Ladezeiten das stellenweise zu verwinkelte Level-Design noch am meisten gestört. Für die Entwickler von Bloodborne gehört das vermutlich zur Herausforderung. Uns hat es genervt, dass wir den richtigen Weg oft nur zufällig gefunden haben und vor allem, dass wir häufig gar nicht wussten, wonach genau wir eigentlich gerade suchen sollten.

Trotzdem: Bloodborne ist ein großes, fieses Meisterwerk. Die Atmosphäre ist stimmig, das Kampfsystem macht Spaß. Alles in allem ist es eine Herausforderung, der erfahrene Spieler mit starken Nerven eine Chance geben sollten.

 Stimmiges Kampfgefühl

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otori 31. Mär 2015

Na dann auch noch meinen Senf dazu, habe sowohl DS 1 und 2 gespielt: Das Leveldesign...

mnementh 25. Mär 2015

Monster Hunter ist schon was anderes als Souls. Souls ist düster, feindselig, Du stirbst...

Mnyut 25. Mär 2015

Klar sind sequentielle Übertragungsraten beeindruckend, aber in der Praxis kommt das gar...

Huetti 25. Mär 2015

Das ganze Spielprinzip ist auf das "grinden" ausgelegt. Es ist von den Machern gewollt...

mnementh 24. Mär 2015

Worüber? Der Test ist praktisch ausnahmslos positiv. Das Fazit endet mit folgenden...



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