Abo
  • Services:
Anzeige
Binary Domain
Binary Domain (Bild: Sega)

Vertrau mir, ich bin dein KI-Kumpel!

Eine weitere kleine Besonderheit von Binary Domain ist, dass die Mitstreiter im Spielverlauf so etwas wie künstliches Vertrauen zum Spieler aufbauen. Wer die Kumpels ständig per Sprach- oder Menübefehl an die Front schickt oder sie mal fies anraunzt, hat etwas weniger engagierte Kämpfer auf seiner Seite. Wer ihnen außerdem in den Feuergefechten zu oft eine Ladung Blei in den Rücken jagt - worauf die Kumpels fluchen -, muss ebenfalls mit Vertrauensverlust rechnen. Das System ist gut umgesetzt: spürbar, aber zumindest wir haben es nicht geschafft, durch langes und absichtliches Friendly Fire eine Meuterei zu beschwören.

Anzeige

Die rund acht Stunden lange Handlung beginnt in einem kaputten und eher düsteren Tokio des Jahres 2080, später geht es dann in den oberen Teil der Metropole, der deutlich heller und freundlicher ist. Die Grafik bietet innerhalb des durch die Handlung vorgegebenen Rahmens zwar ausreichend viel Abwechslung, aber mit einem Gears of War 3 kann sie nicht mithalten: Die Gegner von Binary Domain verfügen über deutlich ungelenkere Animationen, weniger schicke Spezialeffekte und Umgebungen. Auch in den Zwischensequenzen wirkt vieles nicht ganz stimmig, etwa das Größenverhältnis von Köpfen zum Rest der Körper - wobei nicht ganz klar ist, ob da nicht doch eine künstlerische Absicht dahintersteckt.

Neben der Kampagne gibt es zwei grundsätzlich unterschiedliche Multiplayermodi, einmal Versus und einmal Invasion, in denen der Spieler entsprechend gegen oder mit Freunden kämpft. Bis zu zehn Spieler können mitmachen, es gibt Abwandlungen der üblichen Modi wie Capture-the-Flag und Last Man Standing.

Binary Domain ist für Xbox 360 und Playstation 3 für jeweils rund 60 Euro erhältlich. Das Programm ist hierzulande mit übersetzten Bildschirmtexten und einigermaßen gelungener deutscher Sprachausgabe erhältlich; die englische Sprachfassung liegt auf den Disks ebenfalls vor. Die USK hat eine Freigabe ab 16 Jahren erteilt.

Fazit

Egal ob bei der Grafik, den Waffen, der Handlungstiefe und den Wow-Momenten: Binary Domain ist gegenüber Konkurrenten wie Gears of War 3 immer nur zweiter Sieger. Seltsamerweise macht das Ding trotzdem Spaß, und das liegt in erster Linie daran, dass einige Sekundärtugenden gut umgesetzt sind. So erzählen die KI-Begleiter interessante Sachen, das Upgradesystem motiviert, die Story rund um die Seelenlosen ist in unterhaltsame Häppchen aufgeteilt, die Waffen fühlen sich gut an. Eine Empfehlung ist Binary Domain für Genrefans, die mit diesem frischen Geballer ihren Spaß haben dürften - wer nur ab und zu spielt, findet derzeit eine Reihe besserer Titel.

 Test Binary Domain: Sprachbefehle, Schießereien und Seelenlose

eye home zur Startseite
Bouncy 28. Feb 2012

Du redest = Sprachausgabe. Computer nimmt es an = Befehlseingabe. Wo ist da was unklar...

nf1n1ty 27. Feb 2012

"Binary Domain von Sega schickt Konsolenspieler in eine düstere, aber interessante...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Der Polizeipräsident in Berlin, Berlin
  2. DATAGROUP Köln GmbH, Aschaffenburg
  3. Robert Bosch GmbH, Reutlingen, Dresden
  4. Kommunale Informationsverarbeitung Baden-Franken, Heilbronn oder Heidelberg


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 274,90€ + 3,99€ Versand
  2. 699€

Folgen Sie uns
       


  1. Telekom-Software

    Cisco kauft Broadsoft für knapp 2 Milliarden US-Dollar

  2. Pubg

    Die blaue Zone verursacht künftig viel mehr Schaden

  3. FSFE

    "War das Scheitern von Limux unsere Schuld?"

  4. Code-Audit

    Kaspersky wirbt mit Transparenzinitiative um Vertrauen

  5. iOS 11+1+2=23

    Apple-Taschenrechner versagt bei Kopfrechenaufgaben

  6. Purism Librem 13 im Test

    Freiheit hat ihren Preis

  7. Andy Rubin

    Drastischer Preisnachlass beim Essential Phone

  8. Sexismus

    US-Spielforum Neogaf offenbar abgeschaltet

  9. Kiyo und Seiren X

    Razer bringt Ringlicht-Webcam für Streamer

  10. Pixel 2 XL

    Google untersucht Einbrennen des Displays



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Essential Phone im Test: Das essenzielle Android-Smartphone hat ein Problem
Essential Phone im Test
Das essenzielle Android-Smartphone hat ein Problem
  1. Teardown Das Essential Phone ist praktisch nicht zu reparieren
  2. Smartphone Essential Phone kommt mit zwei Monaten Verspätung
  3. Andy Rubin Essential gewinnt 300 Millionen US-Dollar Investorengelder

Pixel 2 und Pixel 2 XL im Test: Google fehlt der Mut
Pixel 2 und Pixel 2 XL im Test
Google fehlt der Mut
  1. Pixel Visual Core Googles eigener ISP macht HDR+ schneller
  2. Smartphones Googles Pixel 2 ist in Deutschland besonders teuer
  3. Pixel 2 und Pixel 2 XL im Hands on Googles neue Smartphone-Oberklasse überzeugt

Krack-Angriff: Kein Grund zur Panik
Krack-Angriff
Kein Grund zur Panik
  1. Neue WLAN-Treiber Intel muss WLAN und AMT-Management gegen Krack patchen
  2. Ubiquiti Amplifi und Unifi Erster Consumer-WLAN-Router wird gegen Krack gepatcht
  3. Krack WPA2 ist kaputt, aber nicht gebrochen

  1. Re: Problem = Nutzer

    gaciju | 17:23

  2. Update. Ausgezeichnete und detaillierte Fehleranalyse

    ckerazor | 17:22

  3. Re: Testgerät Defekt? Falsch getestet...

    maidn | 17:21

  4. Re: Da fällt Trump die Kinnlade runter

    Abdiel | 17:20

  5. Re: Wird auch Zeit

    Eisboer | 17:18


  1. 16:38

  2. 16:28

  3. 15:53

  4. 15:38

  5. 15:23

  6. 12:02

  7. 11:47

  8. 11:40


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel