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Deutsche Version und Fazit

Einen echten Multiplayermodus hat Beyond nicht. Im sogenannten Dual Mode können zwei Spieler mit zwei Gamepads zusammen antreten, indem einer der Teilnehmer für Jodie und der andere für Aiden zuständig ist; allerdings nicht gleichzeitig, sondern wie im Solomodus jeweils dann, wenn die jeweilige Figur dran ist. Für Android und iOS soll es ein kostenloses Programm geben, mit dem Spieler ebenfalls Jodie oder Aiden steuern können sollen. Zum Test lag die App noch nicht vor.

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Die hierzulande veröffentlichte Version ist laut Sony an einer gewalthaltigen Stelle leicht entschärft - uns ist das nicht aufgefallen. Dafür soll in der US-Fassung eine dezent erotische Stelle wohl etwas keuscher gehalten sein. Die USK hat dem Spiel hierzulande eine Freigabe ab 16 Jahren erteilt.

Fazit

Und wieder lädt Quantic Dream zum Diskutieren ein: Ist Beyond noch ein Computerspiel, oder eher ein interaktiver Film? Ansätze von echter spielerischer Freiheit gibt es wie in Heavy Rain lediglich sporadisch. Schade, dass auch der angeblich so mächtige Aiden nur die engen, vom Programm vorgegebenen Aktionsmöglichkeiten hat und deshalb sogar mitten im dramatischsten Kampf mit blauen Aktionspunkten interagieren muss.

Die Hauptfigur Jodie ist dagegen ein großer Wurf. So schwierig es in diesem Fall ist, so etwas wie die schauspielerische Leistung von Ellen Page einzuschätzen: Ihr Typ passt hervorragend zur Rolle, und gemeinsam haben sie und die Animationsabteilung die vielleicht stimmigste Figur geschaffen, die bislang in einem Computerspiel zu sehen ist. Das Innenleben von Jodie mit ihrer Trauer, Wut und Distanz zur Welt wirkt jederzeit nachvollziehbar.

Die Handlung selbst ist teils brillant und hoch dramatisch. Einige der längeren Episoden wirken bis ins Detail ausgetüftelt, etwa das Abenteuer rund um den fahrenden Zug oder mysteriöse Vorgänge in der Wüste von New Mexico. Es gibt aber auch einige langatmige Abstecher in Jodies Kindheit und Jugend. Die sind zwar teils berührend, aber irgendwann wiederholt sich der Stoff und der Spieler erfährt nichts Neues mehr.

Die Grafik im vermutlich letzten großen Exklusivspiel für die Playstation 3 ist sehr gut. Highlight sind die Gesichter, insbesondere natürlich das von Jodie, das an einigen Stellen wie gefilmt wirkt. Wer schon frühere Spiel-Filme von Quantic Dream mochte, bekommt mit Beyond Two Souls erneut erstklassige Unterhaltung für zwei, drei Abende. Allen anderen bleibt die Hoffnung, dass die Entwickler vielleicht für ihr nächstes Werk auch in Sachen Gameplay zulegen.

 Keine Anarchie mit Aiden
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Anonymer Nutzer 18. Okt 2013

Ja, sowas ist mir auch des öfteren aufgefallen -.- Leute gucken so gerne total flache...

ThommyWausE 17. Okt 2013

23 ist evtl ein bisschen hoch gegriffen, auch der Unterschied zwischen den einzelnen...

ThommyWausE 17. Okt 2013

Dem muss ich entschieden widersprechen. War mein erstes Quantic Dream Spiel und überhaupt...

ThommyWausE 17. Okt 2013

der "doofe Kommentar" war genau die Antwort die er haben wollte... wenn denn auch die...

germanTHX 10. Okt 2013

Das ist doch absolut kein Vergleich? Bei CoD verbringt man im von dir beschriebenen...


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