Test Batman Arkham Origins: Flattermann in der Faustkampfschleife

Für Bruce Wayne fällt Weihnachten aus: Als junger Batman muss er in Arkham Origins ausgerechnet Heiligabend gegen einen Superschurken kämpfen - und in einer Prügelei nach der anderen antreten, um dem bösen Black Mask das Handwerk zu legen.

Artikel veröffentlicht am ,
Artwork von Batman Arkham Origins
Artwork von Batman Arkham Origins (Bild: Warner Bros.)

50 Millionen Dollar: So viel setzt der Superschurke Black Mask als Kopfgeld für denjenigen aus, der endlich Batman besiegt - und zwar ausgerechnet Weihnachten. Rasch finden sich acht Auftragskiller, die versuchen, dem Fledermausmann den Garaus zu machen. Dass das natürlich nicht gelingt und Batman am Ende gewinnt, zeigt schon die zeitliche Einreihung von Arkham Origins: Es spielt als Prequel fünf Jahre vor dem 2009 veröffentlichten Arkham Asylum und dem 2011er Nachfolger Arkham City. Während die beiden ersten Serienteile beim britischen Entwicklerstudio Rocksteady entstanden sind, war für Arkham Origins ein neues Team bei Warner Bros. Games in Montreal zuständig.

Inhalt:
  1. Test Batman Arkham Origins: Flattermann in der Faustkampfschleife
  2. Multiplayer und Fazit

Wer bereits einen der Vorgänger kennt, kommt mit Arkham Origins sofort zurecht. Die Steuerung ist bis auf Kleinigkeiten unverändert, und auch Gadgets wie der Batarang oder das Explosionsgel stecken ohne nennenswerte Neuerungen in Batmans Gürtel. Auch das Spiel an sich orientiert sich an den früheren Abenteuern, allerdings hat das Entwicklerteam die Zutaten anders gemischt: Es gibt mehr Faustkämpfe und spürbar weniger Adventure-Elemente. Auch Sequenzen, in denen Batman auf Vorsprüngen über den Gegnern hin- und herspringen kann, kommen seltener zum Einsatz - was ein Stück weit verständlich ist, denn die meisten erfahrenen Spieler dürften in Arkham Origins selbst die Abschnitte mit schwerbewaffneten Wachen schnell lösen können, auch dann, wenn diese anfangen, die Vorsprünge kaputt zu schießen.

Stattdessen muss sich Batman in der gut 20 Stunden langen Kampagne alle paar Augenblicke mit Ganoven herumschlagen. Das macht dank des unkomplizierten Free-Flow-Kampfsystems durchaus Spaß. Es sieht wieder schick aus, wie der angehende Dunkle Ritter inmitten von Feinden schick animiert Tritte austeilt und einen Gegner nach dem anderen in die Ohnmacht schickt.

Während allerdings die Vorgänger diese Prügeleien gezielt an bestimmten Stellen eingebaut haben, muss Batman nun fast kontinuierlich kämpfen. Wer etwa einen neuen Raum betritt, entwickelt in Arkham Origins rasch ein Gespür dafür, wann und wo gleich wieder eine Schlägerei ausbricht, und liegt mit diesen Einschätzungen fast immer richtig. Etwas anders laufen die Kämpfe gegen die acht Meuchelmörder ab, die sich auch von den normalen Oberbossen unterscheiden. Gegen die Auftragsmörder sind jeweils wirklich andere Taktiken gefragt, was spürbar frischen Wind ins Gameplay bringt.

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Eher ein schöner Grafikeffekt denn Anregung zum Gehirnjogging sind kurze Abschnitte, in denen Batman Tatorte untersuchen muss. Dort haben die Entwickler eine neue Funktion eingebaut, mit denen man den Ablauf etwa eines Überfalls wie in einer Augmented-Reality-Animation anschauen und sogar vor- und zurückspulen kann. Das sieht imposant aus, aber sehr viel mehr als die richtigen Stellen zu markieren und dann aufs Knöpfchen zu drücken, gibt es nicht zu tun.

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Multiplayer und Fazit 
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Huetti 04. Nov 2013

Ich spiele es nur auf Konsole, aber auch als absolut nicht "Prügel-Talentierter" Zocker...

Anonymer Nutzer 01. Nov 2013

Eigentlich ist über deinem Post bestimmt die PC-Fassung gemeint. Die Testberichte, auf...

Anonymer Nutzer 31. Okt 2013

@ Bastie Danke, hab seit zwei tagen überlegt wer die neue Joker stimme ist. Für mich ist...

psuch 31. Okt 2013

Die beiden Vorgänger habe ich wirklich rauf und runter gezockt. Großartige Spiele. Nur...



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