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Energieverwaltung in Handarbeit

Die Übernahme der Parameter in ein Skript ist noch recht mühsam: Per cat-Befehl müssen die veränderten Parameter ausgelesen und in das Power-Saving-Skript übernommen werden. Auch dieses Skript muss in /etc/pm als für Root ausführbar abgelegt werden. Das Skript wird dann vom Power-Management-Dämon aktiviert, sobald das Ultrabook in den Akkubetrieb wechselt.

  • Ein Schnappschuss von Powertop bei ausgeschaltetem Bluetooth und WLAN mit Linux 3.0.6
  • Eine Liste der Komponeten, für die es Konfigurationsmöglichkeiten zum Energiesparen bei Kernel 3.0.6 gibt
  • Ein Schnappschuss von Powertop bei ausgeschaltetem Bluetooth und WLAN mit Linux 3.2
  • Eine Liste der Komponeten, für die es Konfigurationsmöglichkeiten zum Energiesparen bei Kernel 3.2 gibt
Ein Schnappschuss von Powertop bei ausgeschaltetem Bluetooth und WLAN mit Linux 3.0.6
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Damit gelang es uns, den Verbrauch im Akkubetrieb laut Powertop von etwa 12 Watt auf 6 bis 7 Watt zu senken. Die meiste Energie wurde naturgemäß durch den Bildschirm genutzt. Wird er abgedunkelt, sinkt die Leistungsaufnahme nochmals deutlich. Das lässt sich auf dem Asus Zenbook über die entsprechende Funktionstaste bewerkstelligen.

Unnötiges ausschalten

Wer gänzlich auf Bluetooth verzichten kann, deaktiviert den dazugehörigen Dämon gleich beim Systemstart, indem er die dafür zuständigen Init-Werkzeuge, etwa Rcconfig, bemüht. Das Btusb-Modul wird aber trotz Deaktivierung geladen und nimmt dabei Leistung auf. Es muss also zusätzlich per Blacklist explizit ausgeschaltet werden.

Sind sowohl Bluetooth als auch WLAN deaktiviert und der Bildschirm abgedunkelt, fällt eine weitere Komponente auf, die stets Leistung benötigt: das Modul asus-nb-wmi, der Treiber für die Funktionstasten des Ultrabooks. Wird er mit rmmod deaktiviert, lässt sich beispielsweise das WLAN-Modul über die Funktionstasten nicht mehr steuern, die Bildschirmhelligkeit aber schon. Immerhin sinkt die Leistungsaufnahme laut Powertop um weitere 1 bis 2 Watt.

Mehr als doppelte Laufzeit

In unseren Experimenten erhöhte sich die Akkulaufzeit von knapp über 2 auf 5 Stunden bei der Videowiedergabe mit einem MP4-Video bei maximaler Helligkeit, eingeschaltetem WLAN und deaktiviertem Bluetooth. Beide Werte liegen im Normalbetrieb aber höher.

Auffällig ist auch die unterschiedliche Leistungsaufnahme zwischen den verschiedenen Desktops. Für einen ausgiebigen Test fehlte uns noch die Zeit. Wir konnten jedoch feststellen, dass Ubuntu mit dem Unity Desktop deutlich mehr Leistung aufnimmt als die KDE-Version Kubuntu. Auffällig war, dass der Compositing-Manager Compiz, der bei Unity für die Desktopeffekte sorgt, in der Liste der Stromfresser immer unter den ersten Fünf war.

 Zickige USB-ControllerNette Gesten 
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Hello_World 27. Feb 2012

Keineswegs, es funktioniert ziemlich gut, wenn die Hardware mitspielt. Und zwar auch bei...

zilti 27. Feb 2012

Ich habe ebenfalls Linux auf meinem Zenbook. Eigentlich läuft alles hervorragend, nur...

Gigadoc 2 27. Feb 2012

Und wenn man sich über die restriktiven Fehlermeldungssysteme an neueren Autos beschwert...

Gigadoc 2 27. Feb 2012

Eigentlich wollte ich in so einem pikanten und flamewaranfälligen Thema keinen Kommentar...

Kaugummi 25. Feb 2012

Unity muss noch sehr optimiert werden. Leider hat Canonical mit Ubuntu viel zu früh auf...


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