GPU mit Schlafstörungen

RC6 bietet mehrere Stufen, die höchste namens Deep RC6 (RC6p) führt im Zusammenspiel mit der Virtualisierungstechnik VTd (Intel Virtualization Technology for Directed I/O) zu Problemen. Da RC6p vornehmlich zur Fehlersuche für Entwickler dient, wurde sie kurzerhand deaktiviert. Die entsprechenden Patches sind bereits von Intels Kernel-Entwicklern eingereicht worden, sie werden allerdings offiziell wohl erst in Linux 3.4 übernommen. Die Kernel-Entwickler bei Ubuntu haben sie jedoch in ihren Kernel 3.2, der in Ubuntu 12.04 zum Einsatz kommen soll, und zum Teil auch in Linux 3.0.6 eingepflegt, der für Ubuntu 11.10 verwendet wird.

  • Asus' erstes Ultrabook trägt den Namen Zenbook. (Bilder: Andreas Sebayang)
  • Unser Testmodell ist das UX31 mit 13-Zoll-Bildschirm.
  • Fingerabdrücke weist das Aluminiumgehäuse gut ab.
  • Das Display spiegelt, ist aber sehr hell.
  • Das Touchpad ist fast zu groß. Mitunter kommt der Anwender versehentlich mit dem Handballen auf das Touchpad.
  • Die Entfernen-Taste ist sehr nah an der Ausschalttaste.
  • Von links nach rechts: Micro-HDMI, Mini-VGA, USB 3.0 sowie der Netzteilanschluss
  • Auf der linken Seite gibt es USB 2.0, Kopfhörerausgang und einen SD-Kartenleser.
  • Vergleichbare Formfaktoren: Apples Macbook auf Asus' UX31
  • Schlichte Rückseite ...
  • ... mit dicken Gummifüßen. Das Notebook ist dafür sehr leise.
  • Im Cinebench kommt die CPU des Ultrabooks (i7-2677M) sogar recht nah an Normalspannungs-CPUs (i5-2410M).
Das Display spiegelt, ist aber sehr hell.
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Bei RC6 handelt es sich um C-States für die Grafikeinheit in Sandy Bridge und Ivy Bridge. Bei jeder Stufe werden die Render-, Blitter- und die Video-Engine in einen Niedrigspannungszustand versetzt, bei dem laut Intel (Seite 56) die Spannung auf etwa 0,4 Volt reduziert wird.

Inaktive Energieverwaltung

Eine Leistungsbremse sind die deaktivierten Semaphores für die Grafikeinheit, die sich zwar nicht unmittelbar auf die Akkulaufzeit auswirkt, aber die Videoqualität verbessert. Auch hier gibt es Probleme, so dass im Kernel die Option erst mit dem Kernelparameter i915.semaphores=1 aktiviert werden muss. Intel selbst empfiehlt, die Virtualisierungsoption VTd im Bios auszuschalten, die in Kombination mit aktivierten Semaphores zu Abstürzen führen kann.

Der von Ubuntu bereitgestellte Linux-Kernel 3.2, der einfach unter Kubuntu 11.10 nachinstalliert werden kann, unterstützt bereits eine weitgehend fehlerfreie Version von ASPM (Active State Power Management), das in früheren Kernel-Versionen noch Schwierigkeiten bereitete. Dies kann und sollte ebenfalls aktiviert werden. Dazu dient der Kernel-Parameter pcie_aspm=force. Das funktionstüchtige ASPM wurde in den Vanilla-Kernel 3.3 integriert und ist dort standardmäßig aktiviert. Patches sind auch im aktualisierten Vanilla-Kernel 3.2.5 gelandet. Auch hier hat Ubuntu Patches in den Kernel 3.0.6 eingepflegt.

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Allerdings lösen diese Parameter nicht das Problem, dass die Geräte nicht in den Ruhezustand und den Bereitschaftsmodus versetzt werden können. Hier liegt der Fehler darin, dass die USB-2.0-Treiber vom Kernel 3.2 nicht ordnungsgemäß abgeschaltet werden. In Kernel 3.0 bleiben zusätzlich die USB-3.0-Treiber aktiviert. Daher fährt, wenn der Deckel des Ultrabooks geschlossen wird, sogar der Lüfter hörbar hoch und saugt den Akku leer. Außerdem lässt sich das Betriebssystem danach nicht mehr reaktivieren, das Ultrabook muss neu gestartet werden.

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 Test Asus Zenbook mit Linux: Stromsparen nur mit HandarbeitZickige USB-Controller 
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Hello_World 27. Feb 2012

Keineswegs, es funktioniert ziemlich gut, wenn die Hardware mitspielt. Und zwar auch bei...

zilti 27. Feb 2012

Ich habe ebenfalls Linux auf meinem Zenbook. Eigentlich läuft alles hervorragend, nur...

Gigadoc 2 27. Feb 2012

Und wenn man sich über die restriktiven Fehlermeldungssysteme an neueren Autos beschwert...

Gigadoc 2 27. Feb 2012

Eigentlich wollte ich in so einem pikanten und flamewaranfälligen Thema keinen Kommentar...



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