Lokalisierung und Fazit

Assassin's Creed 4 ist ab dem 29. Oktober 2013 für Xbox 360 und Playstation 3 erhältlich. Am 21. November 2013 folgen die Versionen für Windows-PC, Xbox One, Playstation 4 und Nintendo Wii U. Neben der normalen Fassung (PC rund 55 Euro, Konsolen rund 70 Euro) gibt es auf allen Plattformen auch Sondereditionen. Wer die Version für Playstation 3 kauft, kann die Ausgabe für die Playstation 4 für 10 Euro aus dem Store herunterladen. Auf der Xbox 360 gibt es kein direkt vergleichbares Angebot, allerdings bieten einige Händler ebenfalls Rabatte beim Upgrade.

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Das Programm bietet einen umfangreichen Multiplayermodus, der sich grundsätzlich an den Vorgängern orientiert. Sprich: Es geht weniger um schnelle Action als um das Ausfindigmachen von versteckten Mitstreitern und um geschicktes Anschleichen. Black Flag erscheint hierzulande ungeschnitten, mit passenden Sprechern und auch sonst auffällig guter Lokalisierung mit einer USK-Freigabe ab 16 Jahren.

Fazit

Es lohnt sich, die Piratenflagge zu hissen und mit Assassin's Creed 4 in See zu stechen. Highlight ist wie in den vorhergehenden Serienteilen die Welt an sich, die diesmal mit blauem Himmel, Traumstränden und karibischem Flair lockt und sich fröhlicher gibt als insbesondere der düstere Teil 3. Auch das Seefahren mit der Jackdaw ist toll in Szene gesetzt und ergänzt das Kämpfen und Klettern an Land hervorragend.

Die einzige kleine Enttäuschung ist die Handlung. Die Hauptfigur Edward Kenway bleibt seltsam blass und ist weniger faszinierend als ihre Serienvorgänger. Auch der Plot um die Superwaffe Observatorium wirkt aufgesetzt statt geschickt mit dem Geschehen verwoben. Das liegt wohl auch daran, dass Ubisoft sich zwar ein wunderschönes Szenario für Teil 4 ausgesucht hat - aber aus weltpolitischer und historischer Sicht war und ist die Piratenrepublik halt doch Provinz. Gerade aus der eigentlich originellen Idee um den "falschen" Templer und Assassinen Kenway hätte man mehr herausholen können.

Wir finden allerdings, dass die noch offenere Welt für diese Schwäche langfristig mehr als genug Entschädigung bietet. Auf hoher See gibt es wahnsinnig viel zu entdecken, die Herausforderungen motivieren und die Jäger und Sammler haben mit den überarbeiteten Funktionen zum Schatz- und Artefaktsuchen in den sinnvoll begrenzten Inselgebieten mehr Spaß als in früheren Serienteilen.

Ein sehr großes Fass Rum haben sich die Programmierer verdient. Man kann sich kaum vorstellen, was für ein Aufwand es gewesen sein muss, dieses riesige Spiel gleichzeitig für fünf Plattformen zu entwickeln. Und es dann auch noch hinzukriegen, dass das Ganze wie in der getesteten Version nahezu bug- und weitgehend ruckelfrei läuft.

Natürlich sieht die PC- und Next-Gen-Version von Assassin's Creed 4 am besten aus, auf zeitgemäßer Hardware gibt es weniger Clipping- und Fernsichtprobleme und schönere Texturen. Aber auch die Grafik auf der noch aktuellen Konsolengeneration macht einen hervorragenden Eindruck. Insbesondere das Meer mit seinen fantastischen Wasser- und Wettereffekten dürfte auch abgebrühte Freibeuter zum Staunen bringen.

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nille02 04. Nov 2013

Bei der Hardware nicht wirklich verwunderlich. Das was die Studios nun Entwickeln ist...

Elgareth 30. Okt 2013

BF4 Test -> 329 Kommentare AC4 Test -> 18 Kommentare ^_^ Vielleicht hätte man dem Test...

Michael H. 30. Okt 2013

Ich bin generell von den AC Titeln angetan.. Sehr liebevoll verarbeitete Spiele, sehr...

Elgareth 30. Okt 2013

Hm? Für PS3 kams offiziell gestern raus, ich hatte es vom UbiShop schon Samstag in der...

Dr. Nutella 29. Okt 2013

Sehr geehrte Golem Redaktion, wäre es möglich, das System auf welchem die PC Version...


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