Test Anki Overdrive: Mit schnellen Schüssen um die Kurve

Anfang des Jahres konnten wir das Autorennspiel bereits antesten. Jetzt ist es im Handel und wir haben mit Freunden und Computergegnern die kleinen Rennwagen über die Piste gejagt.

Artikel von veröffentlicht am
Anki Overdrive
Anki Overdrive (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Bereits beim Antesten hat uns das Autorennspiel Anki Overdrive viel Spaß gemacht. Mittlerweile ist es im Handel erhältlich und wir haben uns angesehen, was sich in den vergangenen Monaten getan hat und ob es uns mehr als zwei Stunden lang motivieren kann. Wer sich tiefer für die zugrundeliegende Technik interessiert, dem empfehlen wir den Artikel vom Frühjahr. Denn an der Technik hat sich nichts verändert.

Im jetzigen Spiel sind neue Wettbewerbsdisziplinen hinzugekommen, wir konnten uns dem Upgrade-System für die Autos widmen und testen, wie gut die Computergegner sind. An der Spielidee selbst hat sich aber nichts verändert: Anki Overdrive kombiniert die Idee der Carrera-Rennbahn mit der Steuerung per iOS- oder Android-Smartphone. So entstand ein unkomplizierter Arcade-Rennshooter ohne Macken und mit großem Unterhaltungswert für jede Party - aber auch allein gegen Computergegner.

Der auffälligste Unterschied zur klassischen Bahn ist das Fehlen der Rillen in den Streckenelementen. Trotzdem halten die Autos ihre Spur, die Fahrer können sich aufs Gasgeben und Ballern konzentrieren. Wer zu viel Gas gibt, kann allerdings trotzdem aus der Bahn fliegen.

Nicht jedes Smartphone eignet sich zum Spielen

Nachdem wir das Anki-Overdrive-Set ausgepackt und die Autos auf die Ladestation gesetzt haben, wollen wir die App auf unserem Nexus 4 installieren. Allerdings finden wir sie nicht im Store. Als wir eine Websuche anwerfen, finden wir sie schließlich doch - und eine Übersichtsseite, die zeigt, welche Android-Smartphones unterstützt werden. Die Liste ist recht kurz. Das ist nicht die Schuld der Anki-Programmierer. Der Bluetooth-Low-Energy-Support von Android macht notorisch Probleme. Das fällt bei Fitness-Trackern und anderen Wearables nicht unbedingt auf, Anki Overdrive hat aber hohe Anforderungen an die Latenz und Zuverlässigkeit der Verbindung. IOS-Nutzer haben hingegen weitgehende Wahlfreiheit.

  • Die Fahrzeuge halten ihre Spuren auch ohne dass der Fahrer eingreift. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Dafür sorgen spezielle Markierungen. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Crashes kann der Spieler trotzdem provozieren. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Bis zu vier Fahrzeuge werden in 5 Minuten auf einmal geladen. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Im offenen Spiel muss einer den Chef spielen. (Bild: Alexander Merz/Golem.de)
  • Dann gilt es, die Mitspieler auszuwählen. (Bild: Alexander Merz/Golem.de)
  • Nachdem eine Disziplin ausgewählt wurde, können Siegbedingungen ausgewählt werden. (Bild: Alexander Merz/Golem.de)
  • Vor dem Start scannen die Fahrzeuge die Bahn. (Bild: Alexander Merz/Golem.de)
  • Die Steuerung ist simpel, aber auf großen Displays sind die Buttons tatsächlich zu groß. (Bild: Alexander Merz/Golem.de)
  • Wir haben gewonnen! (Bild: Alexander Merz/Golem.de)
  • Und erhalten Punkte zum Aufleveln und ... (Bild: Alexander Merz/Golem.de)
  • ... zufällig ausgewählte Upgrades. (Bild: Alexander Merz/Golem.de)
  • In der Garage können wir dann die Autos ... (Bild: Alexander Merz/Golem.de)
  • verbessern, oder ... (Bild: Alexander Merz/Golem.de)
  • .. mit neuen Waffen oder Spezialeigenschaften ausstatten. (Bild: Alexander Merz/Golem.de)
Die Fahrzeuge halten ihre Spuren auch ohne dass der Fahrer eingreift. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
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Wir finden im Büro schließlich mehrere unterstützte Geräte und legen los. Die Strecke ist dank der Magnetverbinder schnell aufgebaut. Wir können sie frei aufbauen und müssen uns nicht an feste Streckenverläufe halten. Mit den Erweiterungssets entsteht eine große Strecke mit Brücke, Kreuzung und Sprungschanze. Da die Streckenelemente aus einem flexiblen Material sind, kann die Strecke einfach durch Bücher und ähnliche Gegenstände um Brücken und schräge Kurven ergänzt werden.

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Vier Disziplinen bieten Abwechslung 
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stegerosch 11. Nov 2015

Die Real FX bringt eine alte/ neue Unabhängigkeit gegenüber der Anki Overdrive mit, kein...

zilti 09. Nov 2015

Das mit der Geschwindigkeit geht schon: http://kotaku.com/1989-sega-game-was-a-racing...

stq66 03. Nov 2015

Denn wer hat sich nicht schon einmal auf einer Carrera-Bahn Computergegner gewünscht und...

Nadja Neumann 31. Okt 2015

Ich fände eine Steuerrung mit einem 3DS sinnvoller. Vorallem, weil sowohl Autorennbahnen...

schueppi 29. Okt 2015

Das stimmt doch nicht... Der Unterschied ist blos, dass es für das iPhone ein...



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