Auch an Einzelspieler wurde gedacht

Da das Aufleveln innerhalb der App erfolgt, kann der Spieler auch zu Hause heimlich üben. Für den einzelnen Spieler stehen zwei Möglichkeiten offen. Im "Tournament" genannten Karrieremodus tritt der Spieler in wechselnden Disziplinen gegen immer stärker werdende Computergegner an. Der Schwierigkeitsgrad steigt durch die zunehmenden fahrerischen Fähigkeiten der künstlichen Intelligenz. Die ersten Gegner katapultieren sich gerne selbst aus der Bahn, wenn sie mit zu hoher Geschwindigkeit in die Kurve gehen. Erst nach dem zweiten oder dritten Abflug aus der gleichen Kurve haben sie für das jeweilige Rennen dazugelernt. Zudem fahren sie mehr als einmal nach einem Fahrfehler in die falsche Richtung. Bessere Gegner hingegen halten ohne Probleme die Spur. Sie bringen auch zusätzliche Waffen, Spezialfähigkeiten und Updates ins Spiel.

In einer kurzen Einführung wird jeder Computergegner vorgestellt. Außerdem machen sie im Wettbewerb durch Audiokommentare immer wieder auf sich aufmerksam. Nicht unbedingt passen die sich wiederholenden Sprüche zur konkreten Fahrsituation. Texte und Audiokommentare sind komplett auf Deutsch.

Vor allem ab der zweiten Hälfte wird es im Tournament immer schwerer. Mindestens zwei, besser drei unterschiedliche Waffensysteme und diverse Upgrades sind dann Pflicht, um es in den Wettbewerben mit dem Gegner aufzunehmen. Hier empfinden wir es auch zunehmend als unfair, speziell für Fahrer mit großen Smartphonedisplays. Der Computergegner kann zwischen seinen Waffen anscheinend ohne Zeitverzögerung umschalten. Wir müssen hingegen regelmäßig den Blick von der Strecke nehmen und aufs Display richten, um den Umschaltbutton zu bedienen.

Allerdings kann der Spieler auch cheaten und den Gegner einfach per Hand von der Bahn schubsen. Damit können wir zwar jedes Rennen gewinnen, im Battle bringt es aber nichts. Ein Fahrzeug, das sich nicht mehr auf der Bahn befindet, lässt sich nicht abschießen.

Wer im Tournament trotz Cheats nicht weiterkommt, kann sich im Open Play auch allein zusätzliche Verbesserungen erspielen und gezielt für eine Disziplin üben. Statt gegen menschliche Spieler kann dort auch gegen Computergegner gespielt werden, die Kombination etwa aus zwei menschlichen Spielern und zwei Computergegnern ist ebenfalls möglich. Anfangs stehen im Open Play nur drei leichte Computergegner zur Verfügung. Wer aber einen Fahrer im Tournament besiegt hat, kann diesen zukünftig auch als Gegner im Open Play wählen.

Der Akku hält wie versprochen

Stärker als im Spiel gegen echte Mitspieler fällt im Single-Player-Modus die Akkulaufzeit der Autos auf. Die von Anki angegebene Laufzeit von 20 Minuten erreichen wir tatsächlich. Im Spiel mit einer rein menschlichen Gruppe schaffen wir es dabei meist, vier bis fünf Wettbewerbe hintereinander zu spielen. Im Tournament hingegen, speziell im Battle, ziehen sich die Wettbewerbe zuweilen hin, abhängig von der eigenen Spielstärke. Dann müssen die Autos hin und wieder schon nach zwei Wettbewerben wieder auf die Ladestation. Die Zwangspause beträgt zwar nur fünf Minuten, aber in der Gruppe vergehen sie schneller, als wenn man alleine Däumchen dreht.

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 Die Steuerung ist intuitivVerfügbarkeit und Fazit 
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stegerosch 11. Nov 2015

Die Real FX bringt eine alte/ neue Unabhängigkeit gegenüber der Anki Overdrive mit, kein...

zilti 09. Nov 2015

Das mit der Geschwindigkeit geht schon: http://kotaku.com/1989-sega-game-was-a-racing...

stq66 03. Nov 2015

Denn wer hat sich nicht schon einmal auf einer Carrera-Bahn Computergegner gewünscht und...

Nadja Neumann 31. Okt 2015

Ich fände eine Steuerrung mit einem 3DS sinnvoller. Vorallem, weil sowohl Autorennbahnen...



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