Vier Disziplinen bieten Abwechslung
Da unsere Smartphone-Suchaktion die Kollegen aufgescheucht hat, ist die maximal mögliche Anzahl von vier Spielern schnell erreicht. Im "Open Play" übernimmt einer der Spieler die Funktion des Hosts und erstellt eine neue Spielrunde. Anschließend muss er warten, bis die übrigen Spieler der Runde beitreten wollen und die Spieler der Runde hinzufügen. Dann muss der Host aus vier Spieldisziplinen eine auswählen.
Bereits in der Version vom Frühjahr konnten wir Rennen fahren ("Race") und gegeneinander kämpfen ("Battle"). Beim Kampf gewinnt, wer zuerst eine ausgewählte Anzahl an Abschüssen von Gegnern erzielt. Beim Rennen gewinnt, wer als Erster nach einer wählbaren Rundenanzahl über die Ziellinie fährt. Auch hier können die Kontrahenten abgeschossen werden. Wer getroffen wurde, pausiert erstmal einige Sekunden, bevor er weiterfahren kann.
In der aktuellen Version sind zwei weitere Spieldisziplinen hinzugekommen. "King of the Hill" funktioniert ähnlich wie in klassischen Shootern. Wem ein Abschuss gelingt, wird zum "King", dann wird ein Zähler aktiv. Für jede Sekunde, die der Spieler diesen Status hält, bekommt er einen Punkt. Ist eine bestimmte, wählbare Punktzahl erreicht, ist er der Gewinner. Allerdings kann er den Status auch wieder verlieren, entweder weil er selbst abgeschossen wird oder weil jemand anderes einen Mitspieler abgeschossen hat.
Schließlich gibt es noch "Time Trial". Der Modus ist ein simples Zeitfahren. Dabei fährt jeweils nur ein Fahrzeug auf der Strecke. Der Spieler muss mehrere Runden fahren, die beste wird gewertet.
Die Strecke wird automatisch erkannt
Egal, welche Spielvariante gewählt wird, der Beginn des Wettbewerbs ist stets gleich. Jeder Spieler wählt ein Auto und setzt es an einer beliebigen Stelle auf die Bahn. Danach beginnt der Scan der Strecke. Die Autos fahren jetzt langsam selbstständig die Strecke ab und speichern den Streckenverlauf. Das funktioniert meist problemlos - es sei denn, die Sprungschanze wurde verbaut. Dann ist zumeist die Geschwindigkeit der Autos zu gering, um den Sprung zu schaffen. Abhilfe schafft es hier, den Graben der Schanze während dieser Phase etwas schmaler zu machen.
War der Scan erfolgreich, fahren die Autos automatisch millimetergenau an die Start- und Ziellinie. Dabei spielt es keine Rolle, in welche Richtung sie auf die Strecke gesetzt wurden. Auch wenn das Auto während des Scans entgegengesetzt zur eigentlichen Fahrrichtung fährt, vollführt es automatisch eine 180-Grad-Drehung, bevor es an die Startlinie fährt.
So praktisch die Scan-Funktion ist, so sehr nervt sie doch mit der Zeit. Sie wird grundsätzlich vor jedem Wettkampf ausgeführt. Es gibt keine Option, den Vorgang zu überspringen, wenn sich die Bahn seit dem letzten Spiel nicht verändert hat.
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