Terminoptimierungen

Am Kalender haben die Android-Entwickler ebenfalls gearbeitet. Die Heute-Schaltfläche zeigt das Datum an statt wie bisher ein Kalendersymbol. Benachrichtigungen an alle Teilnehmer können aus den Termindetails heraus auf einmal verschickt werden. Das lässt sich auch aus den Systembenachrichtigungen heraus erledigen. Die Schlummertaste für Termine lässt sich direkt aus der Benachrichtigung heraus betätigen.

  • Die umgestaltete Google-Suche fällt zuerst auf.
  • Das Update auf Jelly Bean trägt die Versionsnummer 4.1.1.
  • Der vorhandene Flash Player wird beim Update auf Jelly Bean deinstalliert und lässt sich über den herkömmlich Weg auch nicht wieder einrichten.
  • Die Systembenachrichtigung wurde erweitert und zeigt zu einzelnen Einträgen mehr Details.
  • Die Kontenübersicht ist auf der obersten Ebene in den Einstellungen zu sehen.
  • Aufgenommene Bilder und Videos können direkt aus der Kamera-Applikation heraus aufgerufen werden.
  • Der Kalender wurde ebenfalls überarbeitet und zeigt das heutige Datum in der Titelleiste an.
  • Die Spracherkennung funktioniert...
  • ...auch bei komplizierten Wörtern recht gut.
  • Die Sprachsuche lässt sich auch auf lokale Inhalten anwenden.
  • Außerdem kann sie auch ohne Internetverbindung genutzt werden.
  • Die Entsperrung per Gesichtserkennung wurde erweitert. Auf Wunsch muss geblinzelt werden. Das soll eine Vortäuschung durch ein Foto verhindern.
  • Über Android Beam können Fotos und sogar Videos übertragen werden, wenn auch langsam.
  • Google Now soll ein persönlicher, elektronischer Assistent werden.
  • Er soll die Verkehrslage prüfen und den schnellsten Weg zum Ziel anzeigen können.
  • Informationen zu öffentlichen Verkehrsmitteln oder Sportveranstaltungen funktionieren aber noch nicht.
  • Google Now nutzt den Standort, um Wetter oder Sehenswürdigkeiten anzuzeigen.
  • Dafür greift Google Now auf zahlreiche Dienste zu.
Der Kalender wurde ebenfalls überarbeitet und zeigt das heutige Datum in der Titelleiste an.

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Detailsuche

Künftig sucht die Spracheingabe nicht nur im Internet bei Android-Hersteller Google, sondern durchsucht auch die Inhalte des Smartphones, sofern der Anwender das wünscht. Dazu wurde die Benutzeroberfläche der Ergebnisse um die entsprechenden Rubriken erweitert, etwa Telefon für lokale Inhalte. Dort werden dann beispielsweise Apps, Kontakte oder auch Lesezeichen angezeigt, die im nachinstallierten Chrome-Browser abgelegt wurden. Der Nutzer erhält in den Einstellungen der Spracherkennung eine Liste, in der er Inhalte von der Suche ausschließen kann.

Die Spracheingabe kann auch ohne Internetverbindung verwendet werden. Auf unserem Testgerät war die englische Version vorinstalliert. Weitere Lokalisierungen sind in den Einstellungen unter Sprache, Offline-Spracherkennung herunterladen und dort in dem Tab Alle zu finden. Der Download beträgt etwa 20 MByte.

Meine Güte, Goethe!

Die Spracherkennung funktioniert weitgehend fehlerfrei. Selbst komplizierte Wörter wie "Physiognomie", bei deren Aussprache auch wir zunächst Probleme hatten, interpretierte die Spracherkennung korrekt. Bei dem Namen Goethe hatte die Spracherkennung allerdings dann Schwierigkeiten und verstand zunächst "Güte". Egal, wie wir den Namen des Dichters betonten, die Spracheingabe beharrte auf ihrer Interpretation. Auch unser Videoredakteur, der für seine korrekte Aussprache bei Golem-Lesern bekannt sein dürfte, konnte der Spracherkennung erst nach mehrfachen Versuchen den korrekten Begriff entlocken.

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Im englischen Sprachraum nutzt die Spracherkennung Googles Knowledge-Graph für die semantische Suche. In Deutschland ist diese Funktion bislang noch nicht verfügbar. Fragen, die als ganze Sätze formuliert sind, landen im Suchfeld auf der Google-Webseite.

Mit Blinzeln entsperren

Die Gesichtserkennung wurde nochmals überarbeitet. Einige der Änderungen waren bereits auf Samsungs Galaxy S3 umgesetzt, etwa die mehrfache Erkennung des Gesichts mit oder ohne Brille oder verschiedenen Frisuren sowie in unterschiedlichen Lichtverhältnissen. Damit soll die Erkennung zuverlässiger funktionieren. In unserem Test zu Ice Cream Sandwich auf dem Galaxy Nexus konnten wir die Gesichtserkennung noch mit einem Foto überlisten. Unter Jelly Bean gibt es die Option, dass mit den Augen geblinzelt werden muss, damit Android erkennt, dass eine echte Person in die Kamera schaut.

Datentausch per NFC

Der Datentausch über NFC wurde ebenfalls erweitert. Begrenzten sich die Funktionen von Android Beam in der ersten Version noch auf den Austausch von Links und - im Falle der Kontaktdaten - auf ASCII, können künftig auch Bilder getauscht werden. Selbst der Austausch eines Videos klappt problemlos, wenn auch entsprechend langsam. Denn die Datenübertragungsrate bei NFC-Chips beschränkt sich auf 424 KBit/s. Damit ist ein Tausch von großen Datenmengen darüber wenig sinnvoll, auch wenn sie unter Jelly Bean funktioniert. In Ice Cream Sandwich beschränkte sich der Austausch von Videos noch auf Links zu Youtube-Inhalten.

Um die Vorteile von NFC und Bluetooth zu kombinieren, haben sich das NFC Forum und die Bluetooth Special Interest Group vor wenigen Monaten auf die Implementierung von Bluetooth Secure Simple Pairing für NFC geeinigt, was das Einsatzgebiet von NFC erweitert. Die Android-Entwickler haben das bereits implementiert. Dabei erfolgt das Pairing von Bluetooth-Geräten über NFC, nicht aber die Datenübertragung. Bluetooth schafft immerhin 2,1 MBit/s. Samsung hingegen macht es mit S Beam anders: Dort wird die Übertragung per NFC mit Wifi-Direct erweitert.

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Lala Satalin... 25. Jul 2012

Ich meine - bei schwächerer Hardware würd ich auf 48 oder 30 Hz runter gehen beim...

tolc 21. Jul 2012

Jo, gibt es: http://www.xda-developers.com/android/htclinkify-what-it-is-and-why-devs...

kiviuq 20. Jul 2012

...da gibst doch Möglichkeiten ohne Ende für jeden ist etwas dabei. http://www.youtube...

Theisy1 20. Jul 2012

Danke für Hinweise! Würde ich gerne auch mal testen bei meinem Tablet!



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