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Project Butter bringt Android optische Verbesserungen.
Project Butter bringt Android optische Verbesserungen. (Bild: Google)

Flottes Scrollen

Am deutlichsten wird der Unterschied zwischen den beiden Android-Versionen im Standardbrowser. Dort sorgen Project Butter und weitere Optimierungen wie eine aktualisierte Version der Javascript-Engine V8 und bessere Unterstützung für HTML5-Canvas sowie eingebettete Videos tatsächlich für ein weitgehend ruckelfreies Scrollen in Webtexten. Auch die Anzeige von eingebetteten Bildern ist schneller und flüssiger.

Das Laden von Webseiten ist je nach Verbindung auch deutlich flinker als bisher. Das machen auch unsere Tests mit dem Javascript-Benchmark Sunspider deutlich. Unter 4.0.1 Android brauchte Sunspider für einen Durchlauf im Standardbrowser noch durchschnittlich 1880 Millisekunden, bei Android 4.1.1 waren es nur noch 1520 Millisekunden.

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  • Die umgestaltete Google-Suche fällt zuerst auf.
  • Das Update auf Jelly Bean trägt die Versionsnummer 4.1.1.
  • Der vorhandene Flash Player wird beim Update auf Jelly Bean deinstalliert und lässt sich über den herkömmlich Weg auch nicht wieder einrichten.
  • Die Systembenachrichtigung wurde erweitert und zeigt zu einzelnen Einträgen mehr Details.
  • Die Kontenübersicht ist auf der obersten Ebene in den Einstellungen zu sehen.
  • Aufgenommene Bilder und Videos können direkt aus der Kamera-Applikation heraus aufgerufen werden.
  • Der Kalender wurde ebenfalls überarbeitet und zeigt das heutige Datum in der Titelleiste an.
  • Die Spracherkennung funktioniert...
  • ...auch bei komplizierten Wörtern recht gut.
  • Die Sprachsuche lässt sich auch auf lokale Inhalten anwenden.
  • Außerdem kann sie auch ohne Internetverbindung genutzt werden.
  • Die Entsperrung per Gesichtserkennung wurde erweitert. Auf Wunsch muss geblinzelt werden. Das soll eine Vortäuschung durch ein Foto verhindern.
  • Über Android Beam können Fotos und sogar Videos übertragen werden, wenn auch langsam.
  • Google Now soll ein persönlicher, elektronischer Assistent werden.
  • Er soll die Verkehrslage prüfen und den schnellsten Weg zum Ziel anzeigen können.
  • Informationen zu öffentlichen Verkehrsmitteln oder Sportveranstaltungen funktionieren aber noch nicht.
  • Google Now nutzt den Standort, um Wetter oder Sehenswürdigkeiten anzuzeigen.
  • Dafür greift Google Now auf zahlreiche Dienste zu.
Der vorhandene Flash Player wird beim Update auf Jelly Bean deinstalliert und lässt sich über den herkömmlich Weg auch nicht wieder einrichten.

Auf einem unserer Testgeräte mit vorinstalliertem Flash Player verschwand dieser nach der Installation. In der Online-Applikationsverwaltung von Google Play erschien nach einer Kompatibilitätsprüfung der Hinweis, die App müsse auf einem anderen Gerät installiert werden, denn für Android 4.1 ist Adobes Flash Player nicht vorgesehen und soll auch nicht erscheinen.

Gleiche Leistungsaufnahme

An der Akkulaufzeit hat sich nichts geändert, wie unser Laufzeittest ergab. Unter beiden Systemen hielt der Akku gleichlang durch. Dabei hatten wir die Bildschirmhelligkeit auf das Maximum gesetzt und uns per WLAN mit dem Internet verbunden. Dort haben wir eine Testwebseite aufgerufen, die automatisch durch eine mit Bildern und Text versehene Webseite scrollt. Insgesamt hielten sowohl Ice Cream Sandwich als auch Jelly Bean diese Prozedur fast exakt 3,5 Stunden durch.

Die von Google versprochene geringere CPU-Last im Leerlauf unter Jelly Bean konnten wir nicht verifizieren und auch nicht, dass die CPU bei Touch-Eingaben schneller hochfährt. Das kann allerdings auch an den Werkzeugen liegen, die wir verwendet haben.

Mehr Infos in den Systembenachrichtigungen

Die Systembenachrichtigungen wurden erweitert. Sie zeigen mehr Details zu einzelnen Einträgen, etwa einen Teil eines aufgenommen Screenshots. Außerdem lassen sich einige Funktionen nun direkt von dort starten, beispielsweise die Telefon-Applikation bei verpassten Anrufen. Wird eine Benachrichtigung länger gedrückt gehalten, lassen sich Details zu der Applikation aufrufen, die die Nachricht dort platziert hat. In der App-Info lassen sich Benachrichtigungen gegebenenfalls ausschalten. Alternativ kann von dort eine Anwendung auch deinstalliert werden.

Die Telefon-Applikation profitiert ebenfalls von den Optimierungen durch Project Butter. Auch hier ist der Wechsel zwischen den verschiedenen Bildschirmen deutlich flüssiger als bisher. Außerdem lässt sich die Liste der häufig angerufenen Kontakte über einen neuen Eintrag in den Einstellungen löschen.

Sichtbare Konten

Sämtliche eingerichteten Konten werden in der obersten Ebene der Systemeinstellungen angezeigt, statt wie bisher in einem Untermenü. In den Einstellungen zum Google-Konto sind neben den Synchronisierungsoptionen auch alle Datenschutz-relevanten Einstellungen aufgelistet, etwa die zur Standortbestimmung, der Suche oder Einstellungen zu Google+.

In der Kamera-Applikation lassen sich aufgenommene Bilder per Wischgeste nach links sofort ansehen. Mit einem Wisch nach rechts kehrt der Anwender wieder zum Kamerasucher zurück. Wird ein Foto maximal verkleinert, erscheinen sämtliche aufgenommenen Fotos in einem Filmstrip. Dort können einzelne Aufnahmen per Wischgeste nach oben oder unten gelöscht oder das Löschen wieder rückgängig gemacht werden.

 Test Android 4.1: Butter bei die Jelly BeansTerminoptimierungen 

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Lala Satalin... 25. Jul 2012

Ich meine - bei schwächerer Hardware würd ich auf 48 oder 30 Hz runter gehen beim...

tolc 21. Jul 2012

Jo, gibt es: http://www.xda-developers.com/android/htclinkify-what-it-is-and-why-devs...

kiviuq 20. Jul 2012

...da gibst doch Möglichkeiten ohne Ende für jeden ist etwas dabei. http://www.youtube...

Theisy1 20. Jul 2012

Danke für Hinweise! Würde ich gerne auch mal testen bei meinem Tablet!

elgooG 20. Jul 2012

Eigentlich hättest du es bereits gesschrieben: Es geh um den Schlafzyklus der CPU/GPU...



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