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Kopierschutz und Fazit

Wer sich noch nie mit einem Spiel dieser Art beschäftigt hat, wird angesichts der Fülle an Optionen und Möglichkeiten natürlich erst einmal überfordert sein. Die Entwickler haben aber einiges getan, damit der Einstieg gelingt - und damit auch fortgeschrittene Spieler kein Detail übersehen. Gut gemacht ist etwa die Hexfeldansicht, die genau und sogar halbwegs intuitiv zeigt, wie weit der Spieler seine Einheiten bewegen kann, und ab welcher Reichweite es dann Abzüge bei der Anzahl an Angriffen gibt.

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Ein weiteres unverzichtbares Hilfsmittel sind die Hinweise am rechten Bildschirmrand, die Spieler über offene Hilfsangebote von anderen Parteien, über anstehende oder abgeschlossene Produktionen von Einheiten oder über sonstige Aufgaben informieren. Das ist keine neu erfundene Funktion, aber sie ist gut umgesetzt: Weder übersieht das Programm auffällig oft wichtige Vorgänge, noch weist es auf zu viele hin, so dass das Abarbeiten keinen Spaß mehr machen würde.

  • Die Farben der Hexfelder zeigen an, wie viel Kampfkraft nach dem Ziehen der Einheiten bleibt. (Screenshot: Golem.de)
  • Mensch und Zauberer - eine von 36 möglichen Heldenfiguren. (Screenshot: Golem.de)
  • Es gibt mehrere Bücher, im Forschungsbuch wird - geforscht. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Handlung wird vor allem in Textform und per Sprachausgabe erzählt. (Screenshot: Golem.de)
  • Ein Fenster zeigt den Ausgang einer Schlacht. (Screenshot: Golem.de)
  • Auf einem Vulkan greift unsere Magierin per Flammenzauber an. (Screenshot: Golem.de)
  • Wer seinen Anführer nicht selbst erstellen will, kann aus vorgefertigten Charakteren wählen. (Screenshot: Golem.de)
  • Am Anfang der Schlacht stehen sich die Heere in größerer Entfernung gegenüber. (Screenshot: Golem.de)
  • Aus mehreren Klassen und Völkern erstellt der Spieler seine Anführer. (Screenshot: Golem.de)
  • Die beiden Kampagnen erzählen eine Handlung aus Sicht der Elfen und eine aus Sicht der Menschen. (Screenshot: Golem.de)
  • Das Grafikmenü bietet nicht allzu viele Optionen. (Screenshot: Golem.de)
Am Anfang der Schlacht stehen sich die Heere in größerer Entfernung gegenüber. (Screenshot: Golem.de)

Age of Wonders 3 ist für Windows-PC erhältlich und für jeweils rund 40 Euro über verschiedene Vertriebswege erhältlich: Im Handel gibt es eine Box-Version von Eurovideo, bei Steam eine Version mit und bei Gog.com eine ohne DRM-Schutz. Die deutsche Fassung ist sehr aufwendig und nach unserem Eindruck trotz der Textmasse und vielen sehr speziellen Genre-Begriffe auch gut lokalisiert. Die USK hat eine Freigabe ab 12 Jahren erteilt.

Fazit

So souverän hat sich schon lange kein neues Spiel mehr an die Spitze seines Genres gesetzt: Age of Wonders 3 ist klar das derzeit beste rundenbasierte Fantasy-Strategiespiel. In allen wichtigen Bereichen, vom Umfang über die KI bis zur Grafik und der Bedienung, genügt das Programm der Triumph Studios allerhöchsten Ansprüchen.

Wer sich mit Orks, Elfen oder einem der anderen Völker ins Abenteuer stürzt, kann so gut wie immer mit epischen Schlachten und Feldzügen rechnen, in denen Dramatik und Überraschungen die Regel und nicht die Ausnahme sind.

Zu kritisieren gibt es nur wenig. Das Diplomatiesystem ist etwas zu einfach gestrickt und die Darstellung von Einheiten im Schlachtenmodus ist sehr gewöhnungsbedürftig. Das sind aber Details, die nach kurzer Zeit kaum noch stören. Unterm Strich ist Age of Wonders 3 ein Spiel, mit dem sich Genrefans die nächsten Monate aufs Beste beschäftigen können.

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 Kampf über Berg und Tal
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onenak 03. Apr 2014

Beides sind 4X Games mit allen Konvention (eXplore, eXpand, eXploit, eXterminate) des...

Elgareth 02. Apr 2014

Hmmm, okay, klingt also als wäre das Rassendesign ähnlich Heroes, sehr abwechslungsreich...


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