Wissenschaftler: Brandenburg ist gewässerreich, aber wasserarm

Die Wassertafel Berlin-Brandenburg ist der Ansicht, dass die Ansiedlung das Trinkwasser und die natürlichen Ressourcen gefährdet. Umweltverbände wie die Grüne Liga halten etwa das Niederschlagswasser-Konzept für nicht ausreichend, weil Extremwettersituationen wie etwa ein 100-jähriges Regenereignis sich noch nicht in den aktuellen Genehmigungsunterlagen wiederfänden. Auf dem Erörterungstermin im September 2020 war das eine Forderung der Umweltverbände, des Wasserverbandes Strausberg-Erkner und der unteren Wasserbehörde gewesen.

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Bei einem Besuch auf der Baustelle Mitte August hatte Tesla-Chef Elon Musk ein Wasserproblem zurückgewiesen. "Diese Region hat so viel Wasser. Sehen Sie sich um!", sagte er lachend auf eine Frage in Grünheide. "Es ist hier überall Wasser. (...) Es regnet viel."

Genaue und transparente Prüfung gefordert

Eine jüngste Einschätzung des Leibniz-Instituts für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) widerspricht allerdings dem Eindruck von Musk. "Die Region Berlin-Brandenburg ist bedingt durch die eiszeitliche Landschaftsformung zwar gewässerreich, aber gleichzeitig sehr wasserarm", heißt es in der Veröffentlichung vom 19. August 2021. "Sowohl für die Ökosysteme selbst als auch die verschiedenen Nutzungen steht daher verhältnismäßig wenig Wasser zur Verfügung. Der Nutzungsdruck ist im Einzugsgebiet der Spree bereits jetzt vergleichsweise hoch."

Die Forscher fordern eine genaue und transparente Prüfung der Pläne, "weil die Ansiedlung industrieller Großprojekte die bereits kritische Wasserverfügbarkeit und Gewässerbelastung in wasser- und niederschlagsarmen Regionen wie Berlin-Brandenburg weiter verschärfen kann". Folgen des Klimawandels wie höhere Temperaturen, Starkregenereignisse und längere Trockenphasen bei zeitgleich steigendem Wasserbedarf erforderten Maßnahmen, "die einen naturnahen Wasserhaushalt mit langen Verweilzeiten in der Landschaft fördern und nicht noch weiter einschränken".

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Der Einschätzung des IGB zufolge sollte "bei großen Industrieansiedlungen neben der Einhaltung der ohnehin geltenden Umweltgesetzgebung besonders darauf geachtet werden, dass Unternehmen mit ihrem Wasserbedarfs-, Abwasser- und Niederschlagswasser-Management einen klimaangepassten, regionalen Wasserhaushalt stützen und die Gewässerbelastung nicht zusätzlich verschärfen".

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 Teslas Gigafactory: Grüne sehen keine Wasserproblematik in Grünheide
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