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Tesla: Weitere Kursverluste nach Musks öffentlichem Joint

Der Aktienkurs von Tesla kennt derzeit nur eine Richtung. Selbst ein kurzer Zug von Elon Musk an einem Joint scheint die Anleger zu verschrecken. Allerdings hat auch der Finanzchef nach nur einem Monat hingeschmissen.

Artikel veröffentlicht am ,
Ein sehr kurzer Zug von Musk an einem Joint lässt schon Teslas Aktienkurs abstürzen.
Ein sehr kurzer Zug von Musk an einem Joint lässt schon Teslas Aktienkurs abstürzen. (Bild: Youtube.com/Screenshot Golem.de)

Der US-amerikanische Elektroautohersteller Tesla kommt nicht aus den negativen Schlagzeilen heraus. Am Freitag verlor der Aktienkurs des Unternehmens weitere sechs Prozent, nachdem Firmenchef Elon Musk in einer Live-Internetshow an einem Joint gezogen hatte. Zudem teilte das Unternehmen mit, dass Finanzchef Dave Morton nach nur einem Monat wieder aufhören werde. Die seit Monaten aus familiären Gründen beurlaubte Personalchefin Gaby Toledano werde nicht mehr zu Telsa zurückkehren, teilte Musk in einem Blogbeitrag mit.

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Morton begründete seinen Ausstieg mit den Worten: "Seit ich am 6. August bei Tesla angefangen habe, haben die öffentliche Aufmerksamkeit, die dem Unternehmen entgegengebracht wird, und das Tempo innerhalb des Unternehmens meine Erwartungen übertroffen. Dies hat mich dazu veranlasst, meine Zukunft zu überdenken. Ich möchte klarstellen, dass ich starkes Vertrauen in Tesla, seine Mission und seine Zukunftsaussichten habe. Ich habe auch keine Meinungsverschiedenheiten mit Teslas Führung oder seiner Finanzberichterstattung."

Morton hätte kaum zu einem ungünstigeren Zeitpunkt bei Tesla anfangen können, denn am Folgetag, dem 7. August, setzte Musk seinen ominösen Tweet ab, in dem er einen Börsenrückzug ankündigte. Zwar wurden die Pläne inzwischen begraben. Doch die Art und Weise des Vorgehens hat offenbar bei vielen Investoren das Vertrauen in Musks Fähigkeiten als Firmenchef untergraben. Der Aktienkurs ist seit dem 7. August 2018 um 30 Prozent gefallen.

Dazu hatte auch ein Interview mit der New York Times beigetragen, in dem Musk gesundheitliche Probleme und Schlafmittelkonsum eingeräumt hatte. Zudem war darüber spekuliert worden, hinter dem angekündigten Preis von 420 US-Dollar, den Anleger für ihre Tesla-Aktien erhalten sollten, stecke ein Code für den Cannabis-Konsum. Er sei aus anderen Gründen auf den Betrag gekommen, hatte Musk gesagt und versichert: "Das hat gar nichts mit Gras zu tun, um das klarzustellen. Gras hilft nicht dabei, produktiv zu sein. Es gibt einen Grund für das Wort 'stoned'. Man sitzt herum wie ein Stein, wenn man bekifft ist."

Dennoch ließ sich Musk am Donnerstag in einer Live-Sendung mit dem Comedian Joe Rogan dazu verleiten (ab 2:09:30), kurz an einem - laut Rogan - legalen Joint zu ziehen. Allerdings konnte Musk den Joint nicht auf Anhieb von einer Zigarre unterscheiden. Er räumt zumindest ein, schon einmal Marihuana geraucht zu haben. Warum Musk wegen des kurzen Zuges nun Kopfschütteln oder Bedenken ausgelöst haben soll, wie es in Medien hieß, ist aber nicht ganz verständlich. Zudem räumte er ein, "fast nie" Gras zu rauchen und auch keinen Effekt zu verspüren.

In dem Unternehmen dürften die Aktionen von Musk, darunter die Pädophilie-Vorwürfe gegen einen britischen Taucher, weiter für Unsicherheit sorgen. In seinem Blogbeitrag forderte er daher seine Angestellten auf, den Wirbel und Lärm in den Medien einfach zu ignorieren.



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E-Mover 10. Sep 2018

Irgendwie hat tovi es geschafft, den Kurs auf +8% zu hieven ;-) Anyway: Den...

thinksimple 10. Sep 2018

Ich glaube auch. Das tut mir dann leid. Das bezog ich aufs Fotografieren mit net Kodak...

tovi 10. Sep 2018

Gandhi: Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich...

E-Mover 10. Sep 2018

@thinksimple: Think simple!

Akaruso 10. Sep 2018

Die großen Investoren werden sich sicherlich mit dem Unternehmen beschäftigen und...


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