Tesla Vision: Teslas Model 3 ist auch ohne Radar sicher

War Teslas Entscheidung, das Radar aus dem Model 3 zu entfernen, doch richtig?

Artikel veröffentlicht am ,
Tesla Model 3: Lernfähige Software übernimmt Funktionen des Radars.
Tesla Model 3: Lernfähige Software übernimmt Funktionen des Radars. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Auch ohne Radar sicher: Tesla setzt beim Model 3 und beim Model Y für das automatisierte Fahren nur noch Kameras für die Hinderniserkennung ein, kein Radar mehr. Die Fahrzeuge sind trotzdem sicher.

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Das US-Verbrauchermagazin Consumer Reports (CR) und die Organisation Insurance Institute for Highway Safety (IIHS) haben das Model 3 getestet und für sicher befunden. Das Kollisionswarnsystem (Forward Collision Warning, FCW) und der Notbremsassistent (Automatic Emergency Braking, AEB) hätten einwandfrei funktioniert, teilte CR mit.

Tesla hatte vor kurzem das System Tesla Vision vorgestellt, das ausschließlich auf Kameras setzt. Ein lernfähiges neuronales Netz wertet die Bilder der Kameras aus. Dabei ist es laut Tesla möglich, dass durch einen zeitlichen Vergleich der Aufnahmen auch Geschwindigkeit und Beschleunigung eines vorausfahrenden Fahrzeugs berechnet werden können.

Musk hält mehr von Kameras als von Radar

Die Software übernimmt somit einen Teil der Funktionen der Radarsensoren, mit denen die Fahrzeuge vorher noch ausgestattet waren. Tesla-Chef Elon Musk hält Kamerasysteme für genauer als Radar. Zudem ist er ein erklärter Gegner von Laserscannern (Lidar), die er für teuer und nutzlos hält.

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Das IIHS hat das Model 3 mit Tesla Vision getestet, nachdem die US-Verkehrssicherheitsbehörde National Highway Traffic Safety Administration (NHTSA) bemängelte, dass das FCW, zwei Funktionen des AEB sowie der Spurhalteassistent (Lane Departure Warning, LDW) in dem Fahrzeug nicht mehr verfügbar seien. Daraufhin hatte CR dem Model 3 die Auszeichnung "Consumer Reports Top Pick" entzogen. Das IIHS ist eine von Autoversicherern finanzierte Non-Profit-Organisation, die sich um Verkehrssicherheit kümmert.

Insane Mode - Die Tesla-Story: Wie Elon Musk die Automobilbranche auf den Kopf gestellt hat und stellen wird

Die Tests des Model 3 mit Tesla Vision verliefen erfolgreich: Die Ergebnisse entsprächen denen, die früher mit dem Model 3 mit Radar erzielt worden seien, sagte David Aylor, Leiter der Sicherheitstests beim IIHS. "Die Leistung scheint bei beiden Systemen ähnlich zu sein." Das IIHS vergab daraufhin die Bestnote "Superior" bezüglich der Kollisionsverhütung mit einem anderen Fahrzeug und eine "Advanced"-Bewertung bei der Prüfung, ob es einen Zusammenprall mit einem Fußgänger vermeiden oder abschwächen kann. Eine Bewertung für das Model Y gibt es nicht, da das IIHS dieses noch nicht getestet hat.

Nach dem Test des IIHS hat das CR seine Degradierung des Model 3 revidiert. "Angesichts der jüngsten Bewertungen des IIHS für Teslas neues kamerabasiertes System im Model 3 und in Übereinstimmung mit CRs Integration von IIHS-Bewertungen in unsere Empfehlungen, stellt CR den Top-Pick-Status des Autos wieder her", sagte Jake Fisher, der das Autotestzentrum des CR leitet.

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Bluejanis 30. Aug 2021

Das ist ja fast, wie wenn man sagt, es gibt mehr Corona-Fälle, nur weil man mehr testet...

Bluejanis 30. Aug 2021

Kommt auf die Situation an. Beim Parken wäre die genaue Entfernung z.B. wichtiger...

desaboya 01. Jul 2021

Schau dir mal das Video von Andrej Karpathy dazu an: weh weh weh PUNKT deineRörhe PUNKT...

picaschaf 01. Jul 2021

Gerade deswegen trifft es eher.



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