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Tesla Takedown: Rechtsextreme Gruppen wollen Tesla verteidigen

Nach den anhaltenden Demonstrationen gegen Tesla versammeln sich Anhänger von Elon Musk zu Tesla Shield genannten Gegenaktionen.
/ Mike Faust
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Protest gegen Tesla vor einem Autohändler in Berlin Reinickendorf am 29. März 2025 (Bild: Anadolu via Reuters Connect)
Protest gegen Tesla vor einem Autohändler in Berlin Reinickendorf am 29. März 2025 Bild: Anadolu via Reuters Connect

Den anhaltenden Protesten gegen Tesla stellt sich eine deutliche kleinere Gruppe von Elon-Musk-Unterstützern entgegen. Wie Wired berichtet(öffnet im neuen Fenster), bezeichneten Teilnehmer der Gegenaktionen, die für die Unterstützung des Autoherstellers und Elon Musk auf die Straße gehen, diese als Tesla Shield.

Die Anhänger der Tesla-Takedown-Bewegung demonstrieren vornehmlich gegen Elon Musks Rolle bei der Demontage von US-Behörden. Die Gegenbewegung besteht dem Bericht zufolge hingegen hauptsächlich aus Maga-Anhängern (Make America Great Again) sowie bewaffneten Milizen und Mitgliedern der rechtsextremen Proud Boys.

Während Protesten von Tesla Takedown kam es laut Wired zu Fällen von Vandalismus gegen Tesla-Fahrzeuge, Ladestationen und Autohäuser. US-Präsident Donald Trump drängte daraufhin das US-Justizministerium zu Ermittlungen wegen inländischem Terrorismus. Die rechten Gruppierungen nahmen die Vorfälle zum Anlass, Elon Musk zu unterstützen.

Anzahl der Musk-Gegner deutlich höher

Bei nahezu allen Tesla-Autohäusern, an denen am vergangenen Wochenende Demonstrationen stattfanden, waren auch Teilnehmer der Gegenaktionen anwesend. Wie aus Bild- und Videoaufnahmen hervorgeht, war die Anzahl der Musk-Gegner aber stets deutlich höher als die der Musk-Unterstützer.

Als Beispiel nannte Wired eine Demonstration in Columbus im US-Bundesstaat Ohio, wo 50 Anhänger einem Aufruf der örtlichen Proud-Boys-Gruppe folgten und circa 1.000 Tesla-Takedown-Demonstranten gegenüberstanden. Im US-Bundesstaat Oklahoma kündigte die Milizengruppe Veterans on Patrol an, den Tesla-Takedown-Protest zu infiltrieren.

Elon Musk selbst behauptete mehrfach, es handele sich bei den Anti-Tesla-Aktivisten um bezahlte Demonstranten, wofür sich aber keine Beweise finden lassen.

In Deutschland ziehen laut einer kürzlich von T-Online durchgeführten Umfrage nur noch drei Prozent der Befragten den Kauf eines Teslas in Betracht. Die Umfrage wurde von T-Online wegen einer nachträglichen Manipulation wieder entfernt.


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