Tesla steigert Produktion: 4.000 Model Y pro Woche kommen aus der Gigafactory Berlin
Bei Tesla in Grünheide sind zum ersten Mal in einer Woche 4.000 Elektroautos vom Typ Model Y hergestellt worden. Das meldete das Unternehmen via Twitter(öffnet im neuen Fenster) . Ende 2022 kündigte Tesla an, erstmals 3.000 Exemplare des Elektro-SUV produziert zu haben.
Bisher arbeitete Tesla in seiner deutschen Fabrik in Grünheide bei Berlin im Zweischichtbetrieb. Um noch mehr Elektroautos pro Woche zu produzieren, werden seit einiger Zeit drei Schichten eingesetzt. Teslas Ziel in der aktuellen Phase sind 500.000 Elektroautos pro Jahr, darunter später neben dem Model Y das Model 3.
Um dies zu erreichen, sollen künftig 12.000 Mitarbeiter in Grünheide arbeiten. Im Januar 2023 beschäftigte Tesla dort 9.000 Menschen.
Ursprünglich wollte Tesla auf dem Gelände der Gigafactory auch Akkuzellen bauen. Inzwischen nahm das Unternehmen seine Pläne für die Akkuproduktion in Brandenburg zurück , was mit den steuerlichen Anreizen in den USA zusammenhängt. Ursprünglich sollten in Brandenburg Akkus mit Kapazitäten von bis zu 50 Gigawattstunden pro Jahr gebaut werden.
Der vom US-Kongress beschlossene Inflation Reduction Act (IRA) sieht vor, dass der Mindestanteil der Batteriekomponenten, die in Nordamerika hergestellt oder zusammengebaut werden, in den kommenden Jahren schrittweise steigen muss, um Steuergutschriften zu erhalten.
Neben Tesla erwägt Audi nach Angaben von Vorstandschef Markus Duesmann wegen der Subventionslage den Bau eines Werkes in den USA .
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