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Tesla Powerwall 3P: Dreiphasiger Speicher für 15 kW Dauerleistung

Tesla bringt ein in Deutschland mitentwickeltes Speicherpaket für die heimische PV-Anlage auf den Markt. Mehr als 90 kWh Akkukapazität sind möglich.
/ Friedhelm Greis
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Die Powerwall 3P lässt sich einfach mit einem zusätzlichen Akku (rechts) erweitern. (Bild: Friedhelm Greis/Golem)
Die Powerwall 3P lässt sich einfach mit einem zusätzlichen Akku (rechts) erweitern. Bild: Friedhelm Greis/Golem
Inhalt
  1. Tesla Powerwall 3P: Dreiphasiger Speicher für 15 kW Dauerleistung
  2. Angeblich Einsparungen bis zu 80 Prozent möglich

Der US-Autohersteller Tesla erweitert das Angebot an Batteriespeichern um eine dreiphasige Anlage. Die Powerwall 3P verfügt über einen LFP-Akku mit 13,5 kWh Kapazität und einen Wechselrichter für eine Dauerleistung von 15,4 kW und eine Spitzenleistung von 21 kW. Über vier integrierte Solarladeregler (Maximum Power Point Tracking, MPPT) lassen sich bis zu 20,4 kW Peakleistung einspeisen. Die notstromfähige Powerwall(öffnet im neuen Fenster) inklusive Gateway kostet 7.300 Euro ohne Mehrwertsteuer.

Bislang hatte Tesla mit der Powerwall 3 nur eine einphasige Anlage im Angebot. Deren Akku verfügt über dieselbe Kapazität, doch die Dauerleistung ist mit 11,5 kW etwas niedriger. Daher unterscheiden sich die beiden Geräte vor allem durch den dreiphasigen Wechselrichter.

Zudem hat die Powerwall 3P zwei MPPT weniger als die einphasige US-Version, die in Deutschland vertriebene Version hatte 3 MPPT und lieferte einphasig 4,6 kW. Die Eingangsspannung der Solarmodule liegt bei 60 bis 1.000 Volt, der maximale Kurzschlussstrom bei jeweils 21 Ampere pro MPPT, der Maximalstrom 16 Ampere. Maximale kontinuierliche Ladeleistung beträgt 5 kW, mit Akkuerweiterung 8 kW.

Bis zu 94,5 kWh möglich

Tesla wirbt mit einer besonders einfachen Installation, da die Powerwall sämtliche Steuerungs- und Speicherkomponenten in einem Gehäuse vereint. Zudem sei die Anlage leicht aufzustocken. So lassen sich vier Powerwalls parallel betreiben.

Zudem können an eine Powerwall weitere drei Akkupakete angeschlossen werden. Dadurch steigt die maximale Ausgangsleistung auf dauerhafte 61,6 kW und die maximale Speicherkapazität auf 94,5 kWh. Eine Powerwall inklusive Akkuerweiterung kostet 12.400 Euro (ohne MwSt). Maximal sind bei einer Powerwall in Kombination mit drei Erweiterungen 54 kWh möglich.

Damit die Powerwall im Falle eines Stromausfalls in das Hausnetz einspeisen kann, ist das separate Backup Gateway 2 erforderlich. Es wird hinter dem Stromzähler angeschlossen und ist in der Lage, das Netz vom Hausanschluss zu trennen.

Je nach Bedarf sind verschiedene Konfigurationen möglich. So lässt sich das Heimnetz in Stromkreise aufteilen, die unterschiedlichen Bedarf an Notstrom haben. Stromintensive Verbraucher wie ein E-Auto oder eine Wärmepumpe lassen sich ebenfalls anschließen und über die Speicher versorgen.

Steuerung über App

Zudem wird im Gateway der Verbrauch überwacht, um den gespeicherten Strom optimal zu nutzen. Dazu hat Tesla die KI-basierte Software Opticaster entwickelt. Diese berücksichtigt für das Laden und Entladen des Akkus Faktoren wie Stromtarif, Wetter, Solarenergie, Verbrauch und Ladebedarf des E-Autos. Bidirektionales Laden ist offenbar nicht möglich.

Gesteuert wird das System über die Tesla-Home-App. Auf dem 1,1 m hohen und 61 cm breiten Gerät befindet sich kein Display. Über die App lassen sich beispielsweise die Tarife des jeweiligen Stromversorgers einbinden. Bei dynamischen Tarifen kann der Akku geladen werden, wenn der Strom günstig ist, und einspeisen, wenn die Kosten hoch sind. Zwar ist das System vernetzt und kann daher sowohl von Tesla als auch vom Installateur überwacht werden. Allerdings gibt es bei Ausfall der Internetverbindung auch die Möglichkeit, die Anlage im lokalen WLAN zu erreichen.

Für wen lohnt sich die Anschaffung der Powerwall 3P?


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