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Tesla: Offenbar geplanter Malware-Angriff vereitelt

Berichten zufolge wollten Kriminelle mithilfe eines Mitarbeiters Malware in eine Tesla-Fabrik einschleusen. Doch der blieb trotz hoher Geldversprechen loyal.

Artikel veröffentlicht am , Anna Biselli
Teslas Gigafactory in Nevada
Teslas Gigafactory in Nevada (Bild: Smnt/wikimedia.org/CC-BY-SA 4.0)

Einem Angreifer war es offenbar eine Million US-Dollar wert, den Angestellten eines Unternehmens in Nevada dazu zu bringen, die Firmennetzwerke zu kompromittieren. Doch der Mitarbeiter wandte sich an seinen Arbeitgeber und der schaltete das FBI ein. Ein Verdächtiger 27-Jähriger mit russischem Pass wurde daraufhin gefasst. Laut der Strafanzeige der Staatsanwaltschaft Nevada wird ihm "Verschwörung zur vorsätzlichen Verursachung von Schäden an einem geschützten Computer" vorgeworfen.

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Bei dem Unternehmen soll es sich mehreren Medienberichten zufolge um Tesla handeln. In dem Schreiben selbst ist der Name Tesla nicht erwähnt, Elon Musk beantwortete jedoch auf Twitter einen entsprechenden Bericht von Teslarati mit dem Kommentar: "Vielen Dank. Das war ein ernster Angriff."

Im Juli habe der Verdächtige einen Mitarbeiter des betroffenen Unternehmens via Whatsapp kontaktiert und sich Anfang August mit ihm getroffen. Nach mehreren Treffen habe er ihm vorgeschlagen, bei einem "Spezialprojekt" mitzumachen. Er sollte Malware in die Firmen-Computernetze einschleusen. Die Angreifer würden daraufhin einen DDoS-Angriff auf das Unternehmen durchführen, um von der Malware abzulenken. Diese würde währenddessen Daten abgreifen, mit denen das Unternehmen schließlich erpresst werden solle. Treffen zwischen dem Angestellten und dem Beschuldigten wurden nach Einschalten des FBI überwacht.

Laut Erklärungen eines FBI-Agenten soll es noch weitere an der Planung beteiligte Mittäter geben. Die Gruppe habe erwartet, vier Millionen US-Dollar zu erpressen. Die maßgeschneiderte Malware soll 250.000 US-Dollar gekostet haben. Außerdem habe der Verdächtige von zwei vorherigen erfolgreichen Erpressungsversuchen bei anderen Unternehmen berichtet. Eine der Schilderungen passt zum Reiseanbieter CWT, der nach einem Ransomware-Befall 4,5 Millionen US-Dollar an die Erpresser gezahlt haben soll.

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Vögelchen 30. Aug 2020

Mag der Herr Foren-Chefexperten-Virsitzender vielleicht mal erklären, bei wie vielen...

divStar 29. Aug 2020

Ich könnte damit einfach nicht ruhig schlafen. Außerdem könnte es weiterhin gegen mich...


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