Performance-Variante mit 534 PS

Die Allradversion wird von einer permanent erregten Synchronmaschine im Heck und einem Asynchronmotor in der Front angetrieben. Beide Motoren erreichen zusammen 378 kW. Das ist erheblich mehr als beim ID.4, der nur über einen 150-kW-Motor verfügt. Selbst der stärker motorisierte Audi Q4 E-Tron liegt mit 220 kW deutlich darunter.

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Die Performance-Variante, die erst im kommenden Jahr ausgeliefert werden soll, verfügt über 393 kW (534 PS) und beschleunigt das Model Y in 3,9 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Zudem liegt die Höchstgeschwindigkeit mit 241 km/h noch einmal höher als in der Standardversion. Diese Version ist allerdings mit gut 64.000 Euro um 7.000 Euro teurer als die Long-Range-Version.

Bedienung identisch wie beim Model 3

Die Bedienung und Software-Ausstattung unterscheiden sich nicht von denen des Model 3. Die Streckenplanung fügt automatisch erforderliche Ladestopps ein, die sich auch individuell wieder löschen lassen. Allerdings kennt die Software bislang nur die Tesla-Supercharger und keine anderen Anbieter. Daher ist man bei der Ladeplanung auf andere Apps und Roamingdienste angewiesen.

Der Verzicht auf Head-up-Display oder Instrumentendisplay hinter dem Lenkrad ist weiterhin eine Geschmacksfrage, aber auch eine Frage des Preises und des Energieverbrauchs. Zumindest findet man sich auf dem Zentraldisplay nach einer gewissen Eingewöhnung gut zurecht und kann die wichtigsten Funktionen schnell aufrufen.

  • Das Tesla Model Y ist ein sogenanntes Crossover-SUV mit einer Länge von 4,75 Metern. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Elektroauto ist technisch fast identisch mit der Limousine Model 3. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Allerdings ist es höher gebaut und überragt das Schwestermodell um fast 20 Zentimeter. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Im Vergleich zur Limousine Model 3 wirkt das Model Y kürzer und gedrungener. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Die Ladekante beim Model Y (r.) ist tiefer heruntergezogen als beim Model 3 (l.). (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Das Dach des Model Y ist komplett verglast. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Das Kofferraumvolumen gibt Tesla mit 854 Litern an. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Bei umgeklappten Rücksitzen soll das Ladevolumen 2041 Liter betragen. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Viel Stauraum gibt es auch unter der Kofferraumabdeckung. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Kopf- und Beinfreiheit ist im Fond größer als im Model 3. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Bedienung unterscheidet sich nicht von derjenigen des Model 3. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Hinter dem Lenkrad gibt es kein Instrumentendisplay. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Immerhin gibt es noch einen Schalter für den Blinker und den Scheibenwischer.  (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Mit dem Fahrhebel lassen sich auch der Abstandsregeltempomat und der Autopilot aktivieren. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Tür lässt sich per Taste oder manuell öffnen. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • In der B-Säule befindet sich eine Kamera und auch der Empfänger für das Auslesen der Chipkarte, mit der man das Fahrzeug öffnet. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Über dem Rückspiegel befindet sich eine Innenraumkamera, die noch nicht aktiv sein soll. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auf dem Display lässt sich der Verbrauch visualisieren und die voraussichtliche Reichweite anzeigen. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Rückfahrkamera ist wegen der eingeschränkten Sicht sehr wichtig beim Einparken. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Tesla visualisiert inzwischen die von den Sensoren erkannten Verkehrsteilnehmer. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Die gesamten Kameraaufnahmen einer Fahrt werden aufgezeichnet und können anschließend gespeichert werden. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Eine alberne, aber unterhaltsame Funktion ist der "Abgasskandal" mit den Furzgeräuschen. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Die Höchstgeschwindigkeit des Model Y liegt bei rund 200 km/h. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Noch kommt das Model Y aus China, aber künftig soll es in der Gigafactory in Grünheide produziert werden. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
Die Bedienung unterscheidet sich nicht von derjenigen des Model 3. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)

Der "Abgasskandal" in der Spielekiste

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Immerhin hat es das Model Y geschafft, auf dem Wochenendausflug bei den Mitfahrern etwas mehr Begeisterung für die E-Mobilität zu wecken. Das lag nicht nur an der überzeugenden Reichweite ohne langwierige Ladestopps und der achterbahnmäßigen Beschleunigung, sondern auch albernen Funktionen wie dem "Abgasskandal" in der "Spielekiste". Damit lassen sich aus verschiedenen Lautsprechern per Knopfdruck Furztöne hervorlocken. Uns hat dabei die "Falcon Heavy" am besten gefallen.

Die in China hergestellten Teslas scheinen durchweg besser verarbeitet zu sein als die in den USA hergestellten Model 3. Das haben auch andere Tester bereits festgestellt. Zumindest ließen sich Türen problemlos schließen, besondere Verarbeitungsmängel sind uns nicht aufgefallen. Daran wird sich auch die Produktion in Grünheide messen lassen müssen, so sie denn in den kommenden Monaten irgendwann starten wird.

Elektromobilität: Grundlagen und Praxis

Model Y wird kein Ladenhüter

Von den Fahrassistenzsystemen abgesehen hinterlässt das Model Y einen guten Eindruck. Reichweite, Ladegeschwindigkeit, Motorleistung und Platzangebot machen die größere Version des Model 3 zu einem langstreckentauglichen Familienauto. Mit der zusätzlich bestellbaren Anhängerkupplung lassen sich auch Wohnwagen ziehen oder Fahrräder transportieren. Mit einem Stempel "Made in Germany" könnte es für Tesla-Chef Musk durchaus der erhoffte Verkaufsschlager in Europa werden.

Die Konkurrenz in diesem Preis- und Fahrzeugsegment ist jedoch hart. Neben den Modellen aus dem VW-Konzern auf Basis der MEB-Plattform und dem EQA von Mercedes-Benz drängen auch die koreanischen Anbieter Hyundai und Kia mit dem Ioniq 5 und den EV6 auf den Markt. Dennoch müssen die neuen Tesla-Mitarbeiter in Grünheide sicher nicht befürchten, einen Ladenhüter zu produzieren. Aber die geplanten 500.000 Exemplare wollen trotzdem erst einmal verkauft werden.

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 Autopilot des Model Y nicht zu empfehlen
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Blutgruppe10w60 13. Okt 2021 / Themenstart

So, hab einen Anhänger vom Kumpel geliehen und eingeparkt. Wo waren wir stehen geblieben?

Rocketeer 13. Okt 2021 / Themenstart

Ich mische mich ja nur ungerne ein, aber wenn man ehrlich ist, macht Tesla genauso viel...

altmt 11. Okt 2021 / Themenstart

Mit Zugriff auf Playlisten, Artists, Alben etc? Spotify (und andere Player) ansteuen...

altmt 11. Okt 2021 / Themenstart

Stark wie die Tesla-Fanboys echt jeden Schrott schönreden, den Musk promotet. Ein Auto...

FrankKnarf 11. Okt 2021 / Themenstart

In einem Tesla 3 oder Y ist genau NULL Leder, nur mal so zur Info. Und ein 2015er 1er...

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